Ankündigung auf Instagram
Am 19. Juni 2026 überraschte Anne Hathaway ihre Fans mit einem persönlichen Video. In dem Clip, unterlegt mit Barbara Lewis‘ Song „Baby, I’m Yours“ von 1965, tritt sie in einem langen, weißen Outfit vor die Kamera, verschränkt zunächst die Arme vor dem Bauch, um sie dann langsam zu lösen und ihre sichtbare Babykugel zu zeigen. Dazu lächelt sie, umfasst ihren Bauch und verlässt das Bild. Das Video endet mit der knappen Caption: „x Baby, I’m yours x“. Innerhalb einer halben Stunde sammelte der Post über 800.000 Likes.
Eine Sprecherin des Stars kommentierte die Nachricht gegenüber People bereits mit einem Augenzwinkern: „Ich glaube, das Video ist ziemlich eindeutig.“ Die Schwangerschaft war zwar schon Tage zuvor von Paparazzi erahnt worden, offiziell bestätigt wurde sie jedoch erst durch diesen Post.
Leidensweg: Unfruchtbarkeit und eine Fehlgeburt
Mit dem Babybauch zeigt Hathaway nicht nur Freude, sondern auch das Ende eines langen Leidenswegs. Bereits 2019, bei der Geburt ihres zweiten Sohnes Jack, machte sie öffentlich, dass keine ihrer Schwangerschaften unkompliziert war. Auf Instagram schrieb sie damals: „Für alle, die durch die Hölle der Unfruchtbarkeit und Empfängnis gehen, bitte wisst, dass es bei keiner meiner Schwangerschaften ein gerader Weg war. Ich sende euch besonders viel Liebe.“ 2024 sprach sie zudem über eine erlittene Fehlgeburt.
Die 43-Jährige und ihr Ehemann Adam Shulman sind bereits Eltern von Jonathan (10) und Jack (6). Schon 2022 erklärte Hathaway in einem Interview, dass die Gesellschaft Schwangerschaften zu oft nur positiv darstelle: „Es gibt diese Tendenz, Schwangerschaften und Kinder in ein ausschließlich positives Licht zu rücken. Aber nach meiner eigenen Erfahrung ist es wesentlich komplizierter.“ Mit der erneuten Schwangerschaft setzt sie nun ein sichtbares Zeichen – für sich selbst und für andere Betroffene.
Aufmerksame Paparazzi in Saint-Tropez
Erste Hinweise auf die dritte Schwangerschaft gab es bereits zwei Tage zuvor. Bei einem Familienurlaub in Saint-Tropez fotografierten Paparazzi die Schauspielerin am 17. Juni am Jardin Tropezina Strand. Hathaway trug einen bunten Bikini, einen Strohhut und eine übergroße Sonnenbrille, verdeckte ihren Bauch zeitweise jedoch noch mit einem Handtuch oder einem weißen Cover-up. Die Familie war mit beiden Söhnen und Freunden unterwegs, unternahm später einen Bootsausflug und schlenderte durch den Ort.
Bis zur offiziellen Bestätigung blieb eine leichte Unsicherheit. Auch bei öffentlichen Terminen Mitte Mai, etwa der Louis Vuitton Cruise 2027 Fashion Show in New York, war Hathaway bereits in weiter geschnittener Kleidung erschienen, ohne jedoch die Schwangerschaft zu thematisieren. Die Presse-Tour zu ihrem aktuellen Film „The Devil Wears Prada 2“ im April zeigte noch keine sichtbaren Anzeichen.
Beruflich bleibt Hathaway trotz der Schwangerschaft im Scheinwerferlicht: Für 2026 stehen mehrere Großprojekte an, darunter die Fortsetzung des Teufels-in-Prada-Franchise, der Musikfilm „Mother Mary“ und die Verfilmung von Homers „Odyssee“. Wie sie die Dreharbeiten mit der Schwangerschaft vereinbaren wird, ließ ihr Management offen.
