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Kerstin Przygodda

AfD-Bundestagsabgeordnete

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„Der mediale und politische Druck auf die Reederei zeugt von einem zutiefst undemokratischen Geist."

Die Reederei eines historischen Raddampfers auf Sylt hatte ursprünglich eine Veranstaltung der AfD zugesagt, sagte diese jedoch nach massivem öffentlichem Druck kurzfristig ab. Proteste von Bürgern, Politikern und in sozialen Medien hatten zuvor gegen die geplante Nutzung des Schiffes durch die Partei mobil gemacht. Die Reederei begründete den Schritt mit Sicherheitsbedenken und dem Schutz ihres Rufs. Die AfD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Przygodda zeigte sich empört über die Entscheidung. Sie warf den Kritikern vor, mit Einschüchterung und medialer Hetze ein Klima der Intoleranz zu schaffen. Die Absage sei ein Beispiel für eine zunehmende Cancel Culture, die demokratische Grundprinzipien wie Meinungsfreiheit und Pluralismus untergrabe. Przygodda betonte, dass politische Veranstaltungen auch dann geschützt sein müssten, wenn sie unbequem seien. Der Vorfall befeuert die anhaltende Debatte über den Umgang mit der AfD in der Öffentlichkeit. Während die Partei eine Ausgrenzung beklagt, sehen Gegner in dem Rückzug der Reederei ein legitimes zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtspopulismus.