„Wenn sie nicht auf diese Schiffe schießen, schießen wir nicht, aber wir müssen reagieren."
US-Außenminister Marco Rubio bezog Stellung zur angespannten Sicherheitslage in der Straße von Hormus. In seiner Erklärung vom Juni 2026 verdeutlichte er die Regeln des Engagements der US-Marine: Nur bei direktem Beschuss durch iranische Kräfte oder andere Akteure würde das Militär zurückschlagen. Die Aussage erfolgte vor dem Hintergrund mehrerer Vorfälle, bei denen iranische Schnellboote und Revolutionsgarden internationale Handelsschiffe, insbesondere Öltanker, belästigt und bedroht hatten. Die Region um die Straße von Hormus ist von enormer strategischer Bedeutung, da rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports diesen Seeweg passiert. Die USA unterhalten dort eine ständige Marinepräsenz, um die Freiheit der Schifffahrt zu schützen. Rubios Worte signalisieren eine defensive, aber entschlossene Haltung: Washington sucht keine Konfrontation, wird aber jede Aggression konsequent beantworten. Beobachter werten die Klarstellung als Teil der Trump-Administration, Druck auf Teheran auszuüben, während gleichzeitig eine direkte militärische Eskalation vermieden werden soll. Die Lage bleibt jedoch volatil, da Iran weiterhin seine regionalen Machtansprüche demonstriert.