Schweinsteiger will 45.000-Euro-Unterhalt nicht allein zahlen
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Schweinsteiger will 45.000-Euro-Unterhalt nicht allein zahlen

Ein spanisches Gericht verpflichtete Bastian Schweinsteiger zu 45.000 Euro Kindesunterhalt monatlich. Jetzt will der Ex-Weltmeister die Regelung ändern – auch Ana Ivanović sei vermögend.

45.000 Euro im Monat – vorläufige Entscheidung auf Mallorca

Ein spanisches Gericht verpflichtete den ehemaligen Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger (41) zur Zahlung von monatlich 15.000 Euro Kindesunterhalt pro Kind. Für die drei Söhne Luka (8), Leon (5) und Theo (2) summiert sich der Betrag auf 45.000 Euro – hochgerechnet über 540.000 Euro jährlich. Das berichtet nordbayern.de unter Berufung auf Gerichtsinformationen.

Die Summe orientiert sich am luxuriösen Lebensstandard der Familie. Vor Gericht wurde offengelegt, dass allein für Lebensmittel monatlich 6.000 bis 7.000 Euro ausgegeben wurden. Hinzu kamen Gehälter für Gärtner, Koch, Reinigungskräfte sowie je eine eigene Nanny pro Kind. Schweinsteiger legte gegen die vorläufige Entscheidung keinen Einspruch ein, sie wurde in Spanien rechtskräftig.

Schweinsteiger sucht Entlastung – Ivanovićs Vermögen im Fokus

Doch nun, ein halbes Jahr später, will der ARD-Experte die Regelung ändern lassen. Wie die Zeitschrift BUNTE in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, zahle er zwar pünktlich, empfindet es aber als ungerecht, die volle Last zu tragen – schließlich verfügt auch seine Noch-Ehefrau Ana Ivanović über ein erhebliches eigenes Vermögen.

Die Meinungen über eine faire Lösung liegen weit auseinander, heißt es aus dem Umfeld des Ex-Paares. Während Schweinsteiger auf eine Neuberechnung drängt, sieht Ivanović offenbar keinen Anlass, von der gerichtlich festgesetzten Summe abzuweichen.

sehr weit auseinander
aus dem Umfeld des Ex-Paares

Scheidungsverfahren in München verzögert sich

Parallel zum Unterhaltsstreit stockt auch das eigentliche Scheidungsverfahren vor dem Amtsgericht München. Notwendige Schriftsätze und Unterlagen sind noch nicht vollständig eingereicht. Wer die Verzögerung zu verantworten hat, ist unklar – beide Seiten schieben sich offenbar gegenseitig die Verantwortung zu.

Immerhin: Das gemeinsame Sorgerecht für Luka, Leon und Theo funktioniert reibungslos. Beide Eltern bemühen sich, die Kinder aus dem Konflikt herauszuhalten. Beim Geld hingegen ist keine Einigung in Sicht.

70 Millionen gegen 16 Millionen – warum überhaupt streiten?

Bastian Schweinsteigers Vermögen wird auf rund 70 Millionen Euro geschätzt, das von Ana Ivanović auf etwa 16 Millionen. Angesichts dieser Summen fragen sich Beobachter, warum der Streit so erbittert geführt wird. Eine Antwort könnte in der grundsätzlichen Frage liegen, ob und wie eigenes Vermögen auf den Unterhalt angerechnet wird. Ein Ehevertrag, der dies regeln könnte, ist öffentlich nicht bekannt.

Der Münchner Scheidungsrichter dürfte sich im Laufe des Jahres mit dem Fall befassen – ein konkreter Termin steht noch aus. Bis dahin bleibt die spanische Unterhaltsregelung in Kraft; ob Schweinsteiger sie noch kippen kann, ist offen.

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