Anne Wünsche rechnet mit Ex ab: 'Mir wurde mein Kind weggenommen'
KI-Bild
PromisSorgerechtsstreit

Anne Wünsche rechnet mit Ex ab: 'Mir wurde mein Kind weggenommen'

Die Influencerin ging auf Instagram mit Henning Merten hart ins Gericht – und schilderte, wie sie den Kampf um Tochter Juna verlor.

Emotionale Abrechnung auf Instagram

Mit Tränen in den Augen rechnet Anne Wünsche mit ihrem Ex-Partner Henning Merten ab. In einem Instagram-Video vom 4. Juli 2026 erklärt die 34-Jährige: „Ich lass mich jetzt nicht mehr hier den Mund verbieten auf Social Media." Kern ihres Frusts: der seit Monaten schwelende Sorgerechtskrieg um die gemeinsame Tochter Juna (10).

Anne fühlt sich im Gerichtsverfahren chancenlos. „Du hast einfach keine Möglichkeit. Der Anwalt guckt so, Jugendamt guckt so. Du hast keine Chance", schildert sie. Sie habe den juristischen Kampf bewusst aufgegeben – um Juna eine belastende Aussage vor Gericht zu ersparen.

Tochter musste in Deutschland bleiben

Anne Wünsche wanderte im Frühjahr 2026 nach Mallorca aus – doch nur mit ihrer ältesten Tochter Miley (12). Juna blieb bei ihrem Vater Henning Merten in Deutschland. „Es war keine Entscheidung aus freien Stücken", betont sie. Der Jurist Henning hatte eine Grenzsperre erwirkt, sodass Juna nicht ohne weiteres hätte mit ausreisen können.

Bereits im November 2025 begann der Streit, als Henning gemeinsame Urlaube von Anne mit Juna verweigerte. Das Familiengericht verhängte daraufhin die Grenzsperre. Anne spricht von einem „Machtspiel": „Henning hat mir von heute auf morgen gemeinsame Urlaube mit Juna verweigert, eine Grenzsperre erwirkt und ist vor Gericht gezogen, obwohl er selbst zwischenzeitlich mit dem Gedanken gespielt hatte, auszuwandern."

Du hast einfach keine Möglichkeit. Der Anwalt guckt so, Jugendamt guckt so. Du hast keine Chance. Und das war der Moment, wo ich gesagt habe, ich will diesen Kampf nicht führen.
Anne Wünsche, Influencerin und Mutter von Juna

Hennings Sicht: Kein Reiseverbot, sondern Grenzsperre

Henning Merten wehrt sich gegen die Darstellung eines Reiseverbots. In seinem Podcast „Die Mertens" erklärte er, das Gericht habe lediglich eine Grenzsperre verhängt: „Innerhalb Deutschlands kann man reisen, außerhalb Deutschlands kommt man nicht." Er habe diesen Schritt aus Angst unternommen, seine Tochter bei einer möglichen Auswanderung zu verlieren.

Ich bin dann tatsächlich zum Familiengericht und habe mir da Hilfe gesucht, habe mich da beraten lassen und die haben dann meinen Fall aufgenommen und eigentlich ohne zu zögern dann eine Grenzsperre erteilt, bis dieses Thema geklärt ist.
Henning Merten, Social-Media-Star und Vater von Juna

Auf Instagram räumte er im April ein: „Ich sag's ehrlich... die letzten Monate waren nicht leicht. Es ist viel passiert, vieles hat sich verändert und manchmal wird einem erst dann klar, wie viel Verantwortung man eigentlich trägt." Er sei kein perfekter Vater, habe sich aber nach all den Jahren gewehrt.

Monatlich 1.000 Euro Unterhalt und seltene Besuche

Anne zahlt nach eigenen Angaben rund 1.000 Euro monatlichen Unterhalt an Henning. Verbittert kommentiert sie: „Es ist schon bemerkenswert, wie Menschen über einen herziehen und dann die Hand aufhalten, sobald sie selbst finanziell profitieren können." Henning wolle das Geld offenbar in Immobilien investieren.

Gegenwärtig sieht Anne ihre Tochter nur jedes zweite Wochenende in Berlin sowie in der Hälfte der Ferien auf Mallorca. Sie betont, dass sie den Krieg nicht länger führen wolle: „Juna kann nichts für das, was zwischen uns Erwachsenen passiert ist."

Ich habe viel geweint. Es fühlte sich an, als würde ich als Mutter versagen. Welche Mama gibt schon ihr Kind weg? Aber es war ja nicht meine Entscheidung, ich wurde in diese Ecke gedrängt.
Anne Wünsche, Influencerin und Mutter von Juna

Influencer-Scheinheiligkeit und Annes Leid

Ein zentraler Vorwurf Annes: Henning habe vor Gericht argumentiert, er sei kein Influencer und Juna sei bei ihm besser aufgehoben. Dazu Anne: „Allein diese Aussage war ein harter Schlag, weil er selbst seit Jahren seinen Alltag auf Social Media teilt." Sie habe versucht, zu verhindern, dass Henning Juna für seine Reichweite nutzt – vergeblich.

In ihrem Video zieht Anne ein bitteres Fazit: „Die einzige, die hier wirklich darunter leidet, das bin ich, weil mir wurde mein Kind weggenommen. All das hier hab ich für meine Kinder gemacht. Und ich kann es mit ihr nicht erleben und dafür werde ich kritisiert. Manchmal ist die Welt super, super unfair." Ob und wann sich der Sorgerechtskonflikt entspannt, bleibt offen.

Die einzige, die hier wirklich darunter leidet, das bin ich, weil mir wurde mein Kind weggenommen. All das hier hab ich für meine Kinder gemacht. Und ich kann es mit ihr nicht erleben und dafür werde ich kritisiert. Manchmal ist die Welt super, super unfair.
Anne Wünsche, Influencerin und Mutter von Juna
Mehr aus

Promis