Nina Chuba schimpft über Stuttgart: „Die lameste Crowd in Deutschland"
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Nina Chuba schimpft über Stuttgart: „Die lameste Crowd in Deutschland"

Popstar Nina Chuba hat in ihrem Podcast das Stuttgarter Publikum scharf kritisiert. Sie nannte die Fans die „lameste Crowd" und verglich sie mit München. Was steckt hinter ihrer Wut?

„Lameste Crowd": Nina Chuba rechnet mit Stuttgart ab

In ihrem Podcast mit Schlagzeuger Momme Hitzemann ließ Nina Chuba kein gutes Haar am Stuttgarter Publikum. Nach ihrem Auftritt beim Kessel Festival Ende Juni 2025 teilte die Sängerin aus: „Also, Stuttgart ist die lameste Crowd in Deutschland." Wie unter anderem der Münchner Merkur berichtet, wiederholt sich diese Erfahrung für sie jedes Jahr.

Stuttgart ist die lameste Crowd in Deutschland.
Nina Chuba (Popstar)

Die 26-Jährige zog sogleich einen unvorteilhaften Vergleich zu München: „In München gehen die Leute ja immer crazy ab. Also irgendwas muss da mit euch falsch sein." Damit stellte sie die Stuttgarter als besonders träge dar und schloss eine generelle süddeutsche Trägheit ausdrücklich aus.

In München gehen die Leute ja immer crazy ab. Also irgendwas muss da mit euch falsch sein.
Nina Chuba (Popstar)

Hitze, Kessel und Maultaschen – die möglichen Schuldigen

Doch Chuba beließ es nicht bei der bloßen Kritik. Sie präsentierte in ihrem Podcast auch gleich mehrere augenzwinkernde Erklärungen für die ihrer Meinung nach fehlende Stimmung. „Vielleicht kriegt ihr nicht genug Sauerstoff wegen dem Kessel?", fragte sie mit Blick auf die geografische Lage Stuttgarts. Auch regionale Spezialitäten mussten als Ausrede herhalten: „Oder die Maultaschen liegen euch quer im Magen?"

Vielleicht kriegt ihr nicht genug Sauerstoff wegen dem Kessel?
Nina Chuba (Popstar)

Dabei hatte das Konzert unter extremer Hitze stattgefunden. Zehntausende Besucher trotzten den hohen Temperaturen, der Moderator forderte immer wieder zu Trinkpausen auf. Einige Fans, so berichtet der SWR, konnten der Sängerin die schlechte Laune nicht nachvollziehen. Eine Besucherin erklärte, das Publikum habe trotz der brütenden Hitze mitgetanzt und lauthals mitgegrölt. Von Lustlosigkeit könne keine Rede sein.

Gespaltene Reaktionen

Über Chubas Aussagen berichteten zuerst die „Stuttgarter Nachrichten" und die „Stuttgarter Zeitung". In sozialen Netzwerken und Kommentarspalten gingen die Reaktionen weit auseinander. Während sich einige Fans empört zeigten und der Sängerin Arroganz vorwarfen, erhielt sie für ihre Ehrlichkeit auch Zustimmung. „Es war einfach zu heiß zum Tanzen", kommentierte etwa ein Nutzer. Andere fragten sich jedoch, warum eine Künstlerin so abwertend über ihr Publikum spricht.

Ob Nina Chuba bei ihrem nächsten Stuttgart-Auftritt mit mehr Begeisterung rechnen kann, ist offen. Ihre Maultaschen-Theorie dürfte dafür zumindest keine ausreichende Erklärung sein.

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