Vin Diesel verspricht Brian-Comeback – Universal bremst & streicht Budget
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Vin Diesel verspricht Brian-Comeback – Universal bremst & streicht Budget

Für das große Finale von „Fast & Furious“ holt Vin Diesel Paul Walkers Brian O’Conner zurück – eine technische und finanzielle Herausforderung. Das Studio setzt den Film auf 2028 und kürzt die Kosten.

Diesel eilt dem Studio voraus

Paul Walker soll im elften und letzten Teil der „Fast & Furious“-Reihe als Brian O’Conner zurückkehren – obwohl der Schauspieler 2013 starb. Vin Diesel kündigte das Comeback im Juni 2025 auf dem Autofestival FuelFest in Kalifornien an und nannte zugleich einen Wunschtermin: „Das Studio sagte zu mir: ‚Vin, können wir bitte das Finale von Fast and Furious im April 2027 haben?‘“

Doch hinter den Kulissen sah es anders aus. Wie das Wall Street Journal im Oktober 2025 berichtete, war Universal unsicher, ob der Film überhaupt realisierbar sei. Es gab kein genehmigtes Skript, keine abgeschlossenen Darstellerverträge und ein auf 200 Millionen Dollar gekürztes Budget. Der von Diesel genannte Starttermin war zu diesem Zeitpunkt nicht autorisiert.

Budgetstreich und Skript-Probleme

Im Januar 2026 folgte die offizielle Bestätigung – allerdings mit einem anderen Datum: Universal setzte den Film auf den 17. März 2028, fast ein Jahr nach Diesels Vorschlag. Der Titel lautet „Fast Forever“. Diesel kommentierte auf Instagram: „Niemand hat gesagt, der Weg wäre einfach … aber es ist unserer. Einer, der uns definiert und zu unserem Vermächtnis geworden ist … Und ein Vermächtnis …“

Die Verzögerung spiegelt die angespannte Finanzlage wider. Der Vorgänger „Fast X“ hatte nur knapp Profit eingespielt. Zugleich wirft die Rückkehr von Brian O’Conner enorme technische Fragen auf. Weder Diesel noch das Studio äußerten sich dazu, wie die Figur realisiert werden soll. Medien spekulieren über CGI und Archivmaterial, ähnlich wie bei „Fast & Furious 7“.

Emotionen in Cannes

Im Mai 2026 feierte das Franchise sein 25-jähriges Jubiläum bei den Filmfestspielen in Cannes mit einer Sondervorführung von „The Fast and the Furious“. Vin Diesel zeigte sich auf der Bühne tief bewegt und weinte, als er Paul Walkers gedachte. Dessen Tochter Meadow Walker war anwesend. Nach stehenden Ovationen sagte Diesel: „Ich möchte nur, dass ihr alle wisst, der einzige Grund, warum wir das Finale von Fast für 2028 machen, ist jeder einzelne von euch, der uns eure Herzen geschenkt hat.“

Wenige Wochen später berichteten Medien, dass Universal und Diesel auf einer Linie seien und die Produktion vorangetrieben werde.

Set-Video und das große Finale

Anfang Juli 2026 gab Vin Diesel via Instagram den Produktionsstart bekannt. In einem Video hinter den Kulissen, das seinen ikonischen schwarzen 1970er Dodge Charger R/T zeigte, sagte er: „Wir schuften, und unglaubliche Crews arbeiten.“ Er dankte den Fans: „Ihr wart geduldig mit der Industrie und dem Studio, und ihr wart geduldig mit mir. In den letzten dreieinhalb Jahren haben wir geschuftet, um das großartigste Finale zu machen.“ Als Regisseur wird Louis Leterrier („Fast X“) gehandelt.

Zur erwarteten Besetzung gehören zahlreiche Veteranen: Vin Diesel, Michelle Rodriguez, Tyrese Gibson, Ludacris, Jordana Brewster, Sung Kang, Nathalie Emmanuel, Jason Momoa, Jason Statham, Charlize Theron, Dwayne Johnson und Gal Gadot. Das Schicksal der Figuren, die am Ende von „Fast X“ in einem abstürzenden Flugzeug saßen, ist ebenso offen wie die Art von Brian O’Conners Rückkehr.

Ob der Film mit einem Budget von nur 200 Millionen das versprochene „großartigste Finale“ werden kann, bleibt die größte Frage. Universal hält sich bedeckt – während Diesel aufs Gaspedal drückt.

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