ProSieben schafft Live-Ausstrahlung ab – Rekordzahl an Masken
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PromisThe Masked Singer

ProSieben schafft Live-Ausstrahlung ab – Rekordzahl an Masken

Die 13. Staffel von „The Masked Singer“ kommt im Herbst 2026 mit radikalen Neuerungen. Statt live müssen die Rätsel diesmal vorab aufgezeichnet werden – Fans reagieren gespalten.

Live-Ausstrahlung adé

ProSieben hat offiziell bestätigt: Die 13. Staffel von „The Masked Singer“ wird im Herbst 2026 ausgestrahlt – und sie kommt mit den größten Veränderungen seit dem Start 2019. Laut Senderinformationen wird die Show erstmals nicht live gesendet, sondern bereits im August in Köln aufgezeichnet. Produktionstechnisch erlaube das, prominente Kandidaten zu verpflichten, deren Terminkalender eine sechswöchige Live-Präsenz bislang unmöglich machte.

Wir machen hier genau das, was weltweit längst Standard ist – ob USA oder Großbritannien, andere Länder zeichnen die Show schon immer auf. Produktionell birgt das einen enormen Vorteil: Dieser Schritt ermöglicht die Verpflichtung von prominenten Kandidaten, deren Terminkalender eine sechswöchige Live-Präsenz bislang schlichtweg unmöglich gemacht hat.
Hannes Hiller (Senderchef)

Insgesamt treten 16 maskierte Prominente an – so viele wie nie zuvor in der deutschen Ausgabe des Formats. Bisher umfasste eine Staffel meist um die zehn Masken. Die vier Auftaktshows folgen einem neuen Duell-Prinzip: Jeweils vier Masken treten gegeneinander an, pro Abend fliegen zwei Kandidaten raus. Die beiden Sieger jeder Show sichern sich damit direkt ihr Ticket für das Halbfinale.

Unsere Zuschauer lieben die Spannung, die Überraschungen, die Rätsel. Mit dieser neuen Dramaturgie wird ‚The Masked Singer‘ noch überraschender und intensiver.
Hannes Hiller (Senderchef)

Fans fürchten Verlust des Live-Erlebnisses

Die Ankündigung der Aufzeichnung stößt in der Fangemeinde auf gemischte Gefühle. Unter dem Motto „Wird nie wieder wie früher“ machen viele ihrem Unmut Luft. Sie befürchten, dass die Spannung und das gemeinsame Rätseln vor dem Bildschirm verloren gehen.

Immerhin eine Konstante bleibt: Matthias Opdenhövel moderiert die Show auch in der 13. Staffel. Der 55-Jährige führt seit der ersten deutschen Ausgabe 2019 durch den Abend und gilt als unverzichtbarer Teil des Formats.

Fans können sich schon jetzt einbringen: Über die Joyn-App dürfen sie Namensvorschläge für die erste enthüllte Maske einreichen. Tickets für die Studio-Aufzeichnungen gibt es auf myshow.de.

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Ob ProSieben mit der radikalen Umstellung die Quoten halten kann, wird sich zeigen. International funktioniert das Aufzeichnungskonzept, doch in Deutschland war der Live-Charakter bislang ein Alleinstellungsmerkmal – nun muss die Show beweisen, dass sie auch ohne echte Echtzeit fesseln kann.

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