Spott aus den eigenen Reihen
„Dukes of Hazard“ – so nennen Mitarbeiter des Buckingham Palace hinter vorgehaltener Hand Prinz Harry und Prinz Andrew. Der dreiste Spitzname, den die Times-Royal-Redakteurin Kate Mansey jetzt im Sun-Podcast „Royal Exclusive“ ausplauderte, ist ein bitteres Wortspiel: Er verbindet die offiziellen Herzogstitel der beiden – Duke of Sussex und Duke of York – mit dem englischen Wort hazard, also Gefahr oder Chaos.
Mansey berichtet, dass sie von Höflingen immer wieder auf Harry und Andrew als die zwei größten Belastungsfaktoren für König Charles III. hingewiesen wurde. Wörtlich sagte sie: „Alarmglocken schrillen jedes Mal, wenn ihre Namen fallen.“ Die Enthüllung fällt mitten in einen erneuten Aufenthalt von Prinz Harry in Großbritannien – und zeichnet das Bild eines zerrütteten Innenverhältnisses.
„Chaos folgte beiden“
„Es war ‚Dukes of Hazard‘ – das ist der Spitzname, den sie für Andrew und Harry hatten, weil Gefahr und Chaos beiden folgten.“Kate Mansey, Royal-Redakteurin der Times
Der Begriff spielt nicht nur auf das Unheil an, das die beiden Royals aus Sicht des Palastes verursachen, sondern ist zugleich eine Anspielung an die US-Fernsehserie The Dukes of Hazzard – deren Protagonisten ständig für Ärger sorgen. Laut Mansey ist das kein harmloser Scherz, sondern ein Ausdruck tiefer Frustration.
Die Expertin schilderte im Podcast auch das typische Verhaltensmuster vor jedem Harry-Besuch: „Wochen vorher gibt es Briefings aus seinem Lager, dann den bekannten Streit über die Sicherheit. Jedes Mal, wenn er kommt, werden die Palast-Höflinge dessen immer überdrüssiger – und ehrlich gesagt, ich glaube, die Öffentlichkeit auch.“
Unterkunftsstreit überschattet Harrys Besuch
Dass die Stimmung im Palast gereizt ist, zeigte sich erst diese Woche, als Harry zu einem fünftägigen Großbritannien-Besuch anreiste. Eigentlich sollte er am 9. Juli in Birmingham den Countdown zu den Invictus Games 2027 starten. Doch im Vorfeld eskalierte ein Streit um ein Zimmer im Buckingham Palace: Harrys Team behauptet, man habe ihm eine bereits zugesagte Unterkunft wieder entzogen. Der Palast kontert, das Angebot sei an eine klare Frist gebunden gewesen, die Harrys Leute verstreichen ließen – erst Stunden vor der geplanten Landung habe man buchen wollen.
Mansey sieht darin ein wiederkehrendes Muster: „Do we expect this chaos every time Harry comes? Well yes, we do. Because, what we've seen, the people I'm speaking to at the Palace, it's a pattern of behaviour.“ Auch ein anderer Spitzname kursiert demnach: „Hijack Harry“, weil die Sussexes mit ihren Aktionen oft wichtige royale Termine überlagern.
Die Spitznamen sind ein Indiz, wie tief die Gräben zwischen dem Palast und dem abtrünnigen Herzog mittlerweile sind. Während König Charles laut Insidern weiterhin hofft, seine Enkelkinder Archie und Lilibet wiederzusehen, bleibt die Frage, ob eine Annäherung angesichts solcher offenen Feindseligkeiten überhaupt noch möglich ist. Den ausführlichen Bericht von Kate Mansey lesen Sie beim Mirror.





