Millie Bobby Brown: „Sie ist laut wie Mama“ – und ihr Gesicht bleibt geheim
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Privat vs. Öffentlich

Millie Bobby Brown: „Sie ist laut wie Mama“ – und ihr Gesicht bleibt geheim

Beim Play-Doh-Launch in New York gab die 22-Jährige seltene Einblicke in den kreativen Alltag mit ihrer Tochter – doch ein Tabu besteht unverändert.

Millie Bobby Brown spricht offen über das Leben als junge Mutter – und zieht dennoch eine klare Grenze. Beim Launch-Event der neuen Play-Doh-Kollektion in New York erzählte die 22-Jährige von einem Alltag voller Kreativität und einer Tochter, die so laut ist wie sie selbst. Das Gesicht des Mädchens aber bleibt der Öffentlichkeit verborgen.

Kostüme und Kunstwerke

Gemeinsam mit Ehemann Jake Bongiovi lebt Brown auf einer Farm in Georgia. Im Spielzimmer steht ein riesiger Kostümschrank – eine Leidenschaft, die die Schauspielerin aus ihrer eigenen Kindheit kennt. „Wir genießen jede Art von kreativem Umfeld, in dem wir unsere eigene Geschichte erschaffen können“, sagte sie dem Magazin People.

Wir genießen jede Art von kreativem Umfeld, in dem wir unsere eigene Geschichte erschaffen können.
Millie Bobby Brown

Auch die künstlerischen Werke der Kleinen nehmen einen zentralen Platz ein. „Wo auch immer wir hingehen, ihre Kunstwerke hängen immer zur Schau, weil ich so stolz auf ihre Kreativität bin“, so Brown. Und es bleibt nicht bei Kinderbildern: Auch Millie und Jake malen und präsentieren ihre eigenen Werke an den Wänden. „Es ist nichts Besonderes, aber es ist etwas Besonderes für uns. Und das macht es zu einem Zuhause“, erklärte sie.

Ermutigung zur Lautstärke

Brown beobachtet, dass ihre Tochter ihre Stimme schon jetzt gerne einsetzt – und das unterstützt sie ausdrücklich. „Sie ist laut wie Mama. Deshalb werde ich sie immer ermutigen, lauter zu sprechen.“ Dieses Selbstbewusstsein möchte sie weitergeben, gerade weil sie selbst die Schattenseiten öffentlicher Kritik kennt.

Sie ist laut wie Mama. Deshalb werde ich sie immer ermutigen, lauter zu sprechen.
Millie Bobby Brown

Privatsphäre als oberstes Gebot

Trotz aller Offenheit bleibt die Identität des Mädchens streng geschützt. Weder Name noch Gesicht wurden je offiziell bestätigt – obwohl Fans auf Fotos eine Halskette mit dem Schriftzug „Ruth“ zu erkennen glaubten. Brown verteidigt diese Entscheidung deutlich: „Für mich ist es wirklich wichtig, sie und ihre Geschichte zu schützen, bis sie alt genug ist, sie eines Tages vielleicht selbst zu teilen. Es ist nicht meine Aufgabe, sie absichtlich und unfreiwillig ins Rampenlicht zu stellen.“

Für mich ist es wirklich wichtig, sie und ihre Geschichte zu schützen, bis sie alt genug ist, sie eines Tages vielleicht selbst zu teilen. Es ist nicht meine Aufgabe, sie absichtlich und unfreiwillig ins Rampenlicht zu stellen.
Millie Bobby Brown

Nur wenige Tage zuvor hatte Brown auf Instagram ein seltenes Foto gepostet, das den vollen dunkelbraunen Haarschopf ihrer Tochter zeigte. Der Beitrag enthielt auch Aufnahmen von der Hochzeit von Taylor Swift und Travis Kelce, bei der die Familie zu Gast war.

Im Podcast „Not Gonna Lie“ von Kylie Kelce schwärmte Brown kürzlich: „Mein Mann und ich sagen immer, es ist, als würde man von Schwarz-Weiß zu Farbe wechseln. Alles fühlt sich vollständig und perfekt an.“ Die Adoption sei für sie ein Kindheitstraum gewesen; leibliche Kinder schließt sie für die Zukunft nicht aus – sie wünscht sich eine große Familie.

Mein Mann und ich sagen immer, es ist, als würde man von Schwarz-Weiß zu Farbe wechseln. Alles fühlt sich vollständig und perfekt an.
Millie Bobby Brown
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Bis ihre Tochter eines Tages vielleicht selbst entscheidet, bleibt die Welt auf die gelegentlichen, liebevollen Ausschnitte angewiesen, die Brown teilt – ein Balanceakt zwischen Mutterglück und dem Recht auf ein Leben abseits der Kameras.

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