Tränen nach überraschender Kündigung
Es ist ein emotionaler Auftritt, den Reality-TV-Star Edda Pilz am Samstag, den 12. Juli 2026, auf Instagram zeigt. In einem Video sitzt sie weinend im Auto und teilt ihren Followern mit, dass sie fristlos in einem Berliner Fitnessstudio der Kette John Reed gekündigt wurde. Wie Promiflash berichtet, macht die 25-Jährige Neid dafür verantwortlich.
Konkret schreibt sie: Eine andere Frau habe sich durch Pilz‘ Spiegelbilder, die sie im Gym aufnahm, getriggert gefühlt. Wörtlich heißt es in ihrem Beitrag:
Willkommen in Deutschland, wo du aus Neid von einer anderen Frau fristlos im Gym gekündigt wirst, weil sie getriggert von deinen Spiegelbildern war. Danke, John ReedEdda Pilz auf Instagram
Reality-Kolleginnen zeigen Solidarität
In den Kommentaren drücken ihr mehrere Kolleginnen ihr Mitgefühl aus. So schreibt Tara Tabitha: „Wirklich übertrieben und peinlich. Ich würde auch kündigen, aber zum Glück bin ich ja gar nicht bei euch.“ Und Vanessa Grassl rät: „Mach dir nichts draus, es gibt zig andere Gyms.“
Kritiker sehen Verstoß gegen Studio-Regeln
Doch nicht alle halten die Begründung der Influencerin für stichhaltig. In den sozialen Medien melden sich auch kritische Stimmen zu Wort. Ein Nutzer kommentiert: „Oder vielleicht weil Foto- und Videoaufnahmen verboten sind und die beteiligte Person nicht aufgenommen werden wollte. Wer alles auf Neid schiebt, war im Leben selbst voller Neid.“ Ein anderer Nutzer ergänzt: „Es gibt nichts Nervigeres als Poser im Fitnessstudio, die die ganze Zeit Fotos machen und sich filmen müssen.“ Wie t-online berichtet, sehen viele die Kündigung im Zusammenhang mit wiederholtem Fehlverhalten.
Edda Pilz relativiert ihre Aussage
In einem späteren TikTok-Video präzisiert Pilz, dass die Diskussionen um ihre Spiegelbilder nicht der alleinige Kündigungsgrund gewesen seien. Sie habe selbst bei John Reed gearbeitet und sei gern dort trainieren gegangen. Eine offizielle Stellungnahme des Studios zu den genauen Kündigungsgründen liegt bisher jedoch nicht vor.
Der Fall zeigt, wie schnell sich persönliche Kränkung und Hausregeln im öffentlichen Diskurs vermischen. Offen bleibt, ob die Kündigung tatsächlich auf einem beschriebenen Neid oder auf einem Verstoß gegen die Studio-Etikette beruht.





