Ruth Moschner warnt AfD-Wähler: „Eure Versprechungen sind nicht finanzierbar“
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AfD-Kritik

Ruth Moschner warnt AfD-Wähler: „Eure Versprechungen sind nicht finanzierbar“

TV-Moderatorin spricht auf Instagram Klartext: Die AfD mache finanzielle Versprechungen, die sie nicht halten könne – und die Wähler nähmen Menschenhass in Kauf. Prominente Kollegen unterstützen sie.

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Direkte Konfrontation mit den eigenen Followern

Mit einem langen Instagram-Post hat sich TV-Moderatorin Ruth Moschner direkt an die AfD-Wähler unter ihren Followern gewandt – und kein gutes Haar an deren Wahlentscheidung gelassen. Am Samstag (12. Juli 2026) veröffentlichte die 50-Jährige ein Statement, das der Spiegel und andere Medien aufgriffen.

Ich weiß, dass mir hier viele folgen, die die AfD wählen. Ich verstehe die meisten so, dass ihr diese Partei wählt, weil sie euch Versprechungen für ein besseres, günstigeres Leben macht. Mehr Rente, bezahlbare Lebensmittel, Sicherheit, etc. Ihr nehmt dafür rassistische, antisemitische, menschenfeindliche Pläne in Kauf.
Ruth Moschner in ihrem Instagram-Post

„Von welchem Geld soll das alles bezahlt werden?“

Moschner stellt die finanzielle Grundlage der AfD-Versprechen fundamental infrage. Sie betont, dass höhere Renten, billigere Lebensmittel und mehr Sicherheit nicht aus dem Nichts zu finanzieren seien.

Was die AfD nie beantwortet, ist, von welchem Geld sie all das bezahlen will. Das Vorhaben ist schlicht finanziell nicht realisierbar. Alle Zahlen lassen sich widerlegen.
Ruth Moschner

Zugleich warnt sie die AfD-Wähler davor, sich in trügerischer Sicherheit zu wiegen. Denn niemand garantiere ihnen, dass sie nicht selbst ins Visier der Partei geraten könnten.

Wer garantiert euch, dass ihr nicht die nächsten seid, die die AfD loswerden möchte? Menschenfeinde hassen Menschen. Dahinter steckt keine Logik. Und vor allem keine Garantie für eure Sicherheit.
Ruth Moschner

Appell zur Gemeinschaft trotz eigener Enttäuschung

Die Moderatorin verschweigt nicht, dass auch sie von den herkömmlichen Parteien enttäuscht ist. „Ich bin enttäuscht von den demokratischen Parteien“, schreibt sie. Doch das sei kein Grund, einer Partei zu folgen, die auf Menschenhass setze.

Menschenhass und Ausgrenzung werden aber niemals Wohnraum schaffen, sondern Krieg und Elend. Lasst euch nicht verarschen von einer Partei, die ein altes System hochhält. Lasst uns lieber gemeinsam etwas Neues entwickeln. Als Gemeinschaft!
Ruth Moschner

Prominente Unterstützung und persönlicher Kampf

In den Kommentaren bekam Moschner breite Zustimmung. Kollegen wie Carolin Kebekus und Jan Köppen signalisierten mit Emojis ihre Solidarität. Der ehemalige Biathlet Erik Lesser schrieb:

Starkes Statement! Hoffen wir, dass es ankommt.
Erik Lesser auf Instagram

Bereits seit Jahren engagiert sich Moschner gegen Rechtsextremismus. 2023 forderte sie gemeinsam mit anderen Prominenten in einer Petition die Prüfung eines AfD-Verbots, wie t-online damals berichtete.

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