Stille Trennung nach fast drei Jahren
Es ist offiziell: Ariana Grande und Ethan Slater sind kein Paar mehr. Wie das Magazin People am 8. Juni 2026 berichtete, haben sich die beiden „bereits vor mehreren Monaten still getrennt“. Die Entscheidung sei einvernehmlich und in gutem Einvernehmen gefallen; sie blieben gute Freunde.
Sie haben sich bereits vor mehreren Monaten still getrennt.Ein Insider zu People
Grande und Slater hatten sich bei den Dreharbeiten zur Verfilmung des Broadway-Erfolgs „Wicked“ kennengelernt, in dem sie Glinda und er Boq spielen. Ihre Beziehung war fast drei Jahre öffentlich, Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt bei den Oscars im März 2025, als Grande als beste Nebendarstellerin nominiert war.
Wachsende Gesundheitsängste und Ozempic-Gerüchte
Parallel zur Trennung verschärfte sich die Debatte um Grandes drastischen Gewichtsverlust. Anfang Juni veröffentlichte sie das Musikvideo zu „hate that I made you love me“. Auf Social Media überschlugen sich die besorgten Kommentare: Sie sei „nur noch Haut und Knochen“, man sehe ihre Brustknochen, sie wirke „unterernährt“ und „krank“. Auch das Diabetesmedikament Ozempic wurde wieder als möglicher Grund ins Spiel gebracht.
Bereits im Dezember 2024 hatte Grande auf Kritik an ihrem Aussehen reagiert. In einem Interview kämpfte sie mit den Tränen: „Ich habe jede Version gehört, was an mir falsch ist. Und dann behebst du es und plötzlich ist es wieder aus den anderen Gründen falsch.“ Sie appellierte: „Niemand hat das Recht, irgendeinen Scheiß über das Aussehen oder die Gesundheit anderer zu sagen.“
Die Audrey-Hepburn-Besessenheit
Hinter den Kulissen offenbart sich ein viel tieferes Problem: Laut einem Bericht des OK! Magazins ist Grande geradezu besessen von Audrey Hepburn. Ein Brancheninsider: „Sie ist absolut besessen von der Idee, wie Audrey Hepburn zu sein und wie sie auszusehen.“ Grande studiere Hepburns Filme unablässig und habe sich Frisuren, Mode und Manierismen der 1993 verstorbenen Ikone angeeignet.
Die Parallelen sind unübersehbar: Grande trägt Hepburns berühmtes Zitat „mille tendresse“ als Tätowierung, bezeichnet „Breakfast at Tiffany’s“ als ihren Lieblingsfilm und zeigt sich geschmeichelt über Vergleiche. Ihr Traum: Hepburn in einem Biopic zu spielen. Branchenkenner warnen jedoch vor Verklärung – Hepburns legendäre schlanke Silhouette war Folge schwerer Unterernährung im Zweiten Weltkrieg, ein lebenslanges gesundheitliches Erbe, das sie nie freiwillig wählte.
Aus Grandes privatem Umfeld heißt es, Freunde und Familie seien „beunruhigt“. Eine Quelle zu Page Six: „Es ist körperlich so anstrengend. Ich glaube, dein Körper weiß gar nicht mehr, wann er essen muss.“ Die monatelange, kräftezehrende Promotion für „Wicked“ und der Druck Hollywoods hätten ihren Tribut gefordert.
Öffentliche Debatte und persönliche Autonomie
Der Fall wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie viel Sorge ist angebracht, ohne in Bodyshaming abzurutschen? Grandes eigene Haltung schwankt zwischen wütender Zurückweisung („Niemand hat das Recht …“) und Beteuerungen ihres Wohlbefindens. Beobachter wie die Autorin Liz Plank beschreiben aktuelle Fotos, auf denen Grandes Schlüsselbeine und Rippen „scharf hervortreten“, als alarmierend.
Mit der nahenden Fortsetzung von „Wicked“ und neuen Musikprojekten bleibt ungewiss, ob Grande den Teufelskreis aus öffentlichem Druck und gefährlicher Idealbesessenheit durchbrechen kann. Die Sorge der Fans wird sie weiter begleiten – ob sie will oder nicht.





