Der Schockmoment am Morgen
Anna Adamyan und ihr Mann Sargis wollten ein paar unbeschwerte Tage an der belgischen Nordseeküste verbringen – stattdessen wurde der Kurzurlaub in Knokke-Heist für die hochschwangere Influencerin zum Albtraum. Am Morgen des 13. Juli 2026 wachte die 30-Jährige mit Blutungen auf, in der fortgeschrittenen Schwangerschaft der blanke Horror. „Ich glaube, diese 30 Minuten von ‚Ich bin wach geworden und da ist Blut‘ bis zum Anlegen des CTGs, waren mit die schlimmsten seit Langem“, schrieb sie später auf Instagram. „Es war immer meine persönliche Horrorvorstellung, während der Schwangerschaft zu bluten und nicht direkt zu wissen, woran es liegt.“
Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Fußballprofi Sargis Adamyan, fuhr sie sofort in die nächstgelegene Klinik. Dass der Schock ausgerechnet an ihrem Lieblingsort passierte, machte alles noch schlimmer: „Dass es ausgerechnet jetzt passiert ist, wo wir für einen Kurzurlaub an meinem liebsten Ort sind, war dann noch die Krönung“, so Adamyan. „Ich habe definitiv lange nicht mehr so vor Angst geweint.“
Bange Minuten in der Klinik
In der Klinik folgte nach dem sofortigen Anlegen eines Wehenschreibers (CTG) und weiteren Untersuchungen die erlösende Nachricht: Dem ungeborenen Sohn geht es gut. Das Baby wiegt bereits rund 2,2 Kilogramm, der Muttermund ist verschlossen und es waren keine Wehen zu sehen. Der Gebärmutterhals ist ausreichend lang – alle Werte im Normbereich. Die akute Gefahr war gebannt.
Plazenta-Blutung nach Zusammenstoß
Als Ursache diagnostizierten die Ärzte eine kleine Blutung an der Plazenta. Die Erklärung lieferte Adamyan selbst: Am Abend zuvor sei es beim wilden Spielen mit dem zweijährigen Sohn Levi zu einem unglücklichen Zusammenstoß gekommen. Zunächst hatte sie sich nichts dabei gedacht, doch die Blutung am nächsten Morgen kam völlig überraschend. Für die zweifache Mutter ein deutlicher Warnschuss: ein „Reminder, da noch aufmerksamer zu sein“, wie sie auf Instagram betonte.
Verlegung nach Bonn und ein emotionales Update
Nach der Erstversorgung in Belgien wurde Adamyan zur weiteren Überwachung in die Uniklinik Bonn verlegt. Von dort meldete sie sich mit einem positiven Update bei ihren mehr als 600.000 Followern: Ihr gehe es den Umständen entsprechend gut, sie habe keine Wehen und könne die Blutung inzwischen besser einordnen. Ihre Angst habe sich deutlich gelegt, eine akute Geburt drohe nicht. „Tausend Dank für die ganzen lieben Nachrichten, Worte und Erfahrungen“, schrieb sie.
Für Adamyan ist die Erleichterung riesig – denn ihre Vorgeschichte ist von großen Ängsten geprägt. Sie erlitt zwei Fehlgeburten, leidet an Endometriose und Adenomyose und hat jahrelang für ihren Kinderwunsch gekämpft, investierte rund 60.000 Euro in Kinderwunschbehandlungen. Wie andere Promi-Mütter, die nach traumatischen Erlebnissen mit Panikattacken kämpfen – so etwa Lisa Straube, die das Grab ihres Babys nicht mehr besuchen kann – leidet auch Adamyan unter der ständigen Furcht vor einem erneuten Verlust. Umso überraschender kam die natürliche Schwangerschaft mit dem zweiten Sohn – für sie ein „Weihnachtswunder“.
Stabil, aber unter Beobachtung
Mittlerweile ist die 30-Jährige auf dem Weg der Besserung, bleibt aber noch unter ärztlicher Aufsicht. Die Blutung hat sich nicht verstärkt, der kleine Junge in ihrem Bauch entwickelt sich weiter prächtig. Für Adamyan und ihre Familie ist der Schrecken noch nicht ganz verdaut – doch die Entwarnung der Mediziner gibt ihnen die dringend benötigte Zuversicht. Wann sie die Klinik verlassen kann, ist noch offen; bis dahin gilt: absolute Schonung.





