Franco zeigt Alien-Video – und kassiert Spott für vermeintlichen PR-Stunt
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James Francos Alien-Stunt

Franco zeigt Alien-Video – und kassiert Spott für vermeintlichen PR-Stunt

Sechs Wochen lang teaserte James Franco auf TikTok ein Geheimnis an. Am 13. Juli präsentierte er ein angebliches Alien-Überwachungsvideo. Fans und Medien sind überzeugt: Es ist ein PR-Gag für seinen neuen Film – obwohl der Regisseur es dementiert.

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Seit Wochen hatte James Franco auf TikTok ein dunkles Geheimnis angekündigt. Am Montag, dem 13. Juli 2026, löste der 48-jährige Schauspieler sein Versprechen ein – und erntet dafür vor allem Spott. Denn das von ihm präsentierte körnige Schwarz-Weiß-Video, das angeblich einen Außerirdischen in seinem Haus zeigen soll, überzeugt die meisten Zuschauer nicht. Stattdessen wächst der Verdacht: Alles nur ein aufwändiger PR-Stunt für Francos neuen Film.

Der ehemalige Hollywood-Star, dessen Karriere nach Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens 2018 weitgehend zum Erliegen kam, hatte Anfang Juni den TikTok-Account @jamesfranco2319 gestartet. In insgesamt mehr als 20 Videos wirkte er zunehmend paranoid, sprach von Beobachtung und Hackerangriffen und kündigte immer wieder eine Enthüllung für den 13. Juli an. Stets trug er das gleiche blaue T-Shirt mit der handschriftlichen Aufschrift „Bruce Robins" und einem aufgeklebten Pause-Symbol – für viele ein Indiz, dass alle Clips in einer einzigen Session entstanden sein könnten.

Wochenlanges Rätselraten

In einem seiner ersten Videos behauptete Franco, in seiner Garage auf ein Wesen mit „glühenden Augen und einer Hand" gestoßen zu sein. „Ich bin gerannt und ich bin da nicht mehr reingegangen", sagte er. Später betonte er: „Ich will klarstellen, das ist kein Scherz, das ist echt." Am 25. Juni behauptete er, sein Account sei gehackt worden, um ihn von der Veröffentlichung abzuhalten. Dennoch blieb er beim angekündigten Stichtag.

Die Spannung stieg, und Francos Videos erreichten Millionen Views. Schon vor der Enthüllung wurden Parallelen zu seinem kommenden Film Love Meets in the Sunshine gezogen, obwohl dessen Handlung laut IMDb nichts mit Aliens zu tun hat. Regisseur Christian Guiton dementierte zunächst einen Promo-Zusammenhang: „Es ist kein Science-Fiction-Film", sagte er in einem eigenen TikTok-Clip. „Wenn ich für Sunshine werben würde, würden wir es nicht so machen."

Das Alien-Video und die Reaktionen

Am 13. Juli war es schließlich so weit: Franco klappte seinen Laptop auf und spielte ein verwackeltes Überwachungsvideo ab. Es zeigt eine verschwommene Gestalt, die durch Bäume schleicht, eine Tür öffnet und durch ein Fenster ins Haus späht. Darunter stand der Text: „A lot more footage dropping soon! It gets very crazy!!!"

Die Reaktionen fielen überwiegend harsch aus. „Das wurde von Google Gemini analysiert, und es gibt eine 0-prozentige Chance, dass es ein echtes Alien ist", kommentierte ein User auf TikTok. Andere schrieben: „Eindeutig Fake, aber ich freue mich auf den Film" oder „Gottverdammt, James Franco, du hast uns darauf warten lassen!?" Auf X (ehemals Twitter) kommentierte der Account @MarioNawfal: „Das Video ist zutiefst seltsam, die Wahrscheinlichkeit eines Prank ist SEHR HOCH, und das Timing schreit nach 'Projektankündigung'."

Besonders auffällig: Francos Account folgt auf TikTok nur drei weiteren Profilen – dem offiziellen Account von Love Meets in the Sunshine, dessen Regisseur Christian Guiton sowie dem Schauspieler Shayne Davis, der nicht im Film mitspielt, aber mit Franco zusammenarbeitet. Dass Franco zudem zwei neuere Videos nur zahlenden Abonnenten zugänglich macht, verstärkt den Verdacht einer Marketingaktion.

„Ich sah glühende Augen und eine Hand. Ich weiß nicht, wie viele Finger, aber eine Hand. Ich rannte, ich bin da nicht mehr reingegangen.“
James Franco (Schauspieler)

Regisseur widerspricht sich selbst

Nach Francos Alien-Video änderte Christian Guiton seine Aussage. In einem neuen TikTok-Clip erklärte er, er habe Franco zu Hause besucht und zusätzliches Material gesehen: „Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, das zusätzliche Material, das er hat, ich würde es nicht glauben." Diese Kehrtwende nährt bei vielen Beobachtern den Verdacht, dass der Regisseur in den Stunt eingeweiht sein könnte.

Franco selbst hat sich zu den Vorwürfen nicht geäußert. Für 2027 ist er im neuen John Rambo-Film angekündigt, sein ehemaliger Freund Seth Rogen bekräftigte kürzlich jedoch, dass er „keine Pläne" für eine erneute Zusammenarbeit habe. Ob die Alien-Videos am Ende eine clevere Comeback-Strategie oder schlicht Verwirrung stiften, bleibt offen. Klar ist nur: Der 13. Juli hat mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet.

„Wenn ich nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, das zusätzliche Material, das er hat, würde ich es nicht glauben.“
Christian Guiton (Regisseur)
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