Der Schock auf der Peißnitzinsel
Es war der Schockmoment des Festivals: Nach nur einem Song signalisierte Anna-Maria Zimmermann auf der Bühne der „Halle Olé“, dass etwas nicht stimmte. Minuten später wurde die 37-Jährige hinter einem Sichtschutz aus Planen notärztlich behandelt und schließlich mit einer Rolltrage abtransportiert. DJ Aaron musste die Wartezeit mit Musik vom Band überbrücken, während Schlagerkollege Oli P. kurzfristig seinen Auftritt vorzog, um die Malle-Party zu retten.
An jenem Samstag (11. Juli 2026) hatte die Sängerin drei Auftritte geplant – nachmittags in Münster, dann das neue Festival auf der Peißnitzinsel und abends in Boltenhagen. Doch nach dem Kollaps fiel nicht nur das Konzert in Halle ins Wasser, sondern auch der Ostsee-Auftritt am Abend. Auf Instagram entschuldigte sie sich knapp: „Es tut mir leid“.
Entwarnung im Krankenhaus
Am 14. Juli meldete sich Zimmermann aus dem Krankenhaus: „Heute bin ich mit meinem kleinen Superheld für eine Untersuchung da, aber gleich geht’s nach Hause und dann wird gekuschelt.“ Die 37-Jährige betonte, sie nehme den Vorfall sehr ernst. Gegenüber TAG24 sagte sie: „Alles soweit gut bei mir. Ich nehme das, was da Samstag passiert ist, trotzdem sehr, sehr ernst. Vielleicht war es einfach nur eine Vorwarnung.“
„Alles soweit gut bei mir. Ich nehme das, was da Samstag passiert ist, trotzdem sehr, sehr ernst. Vielleicht war es einfach nur eine Vorwarnung.“
Was genau zu dem Schwächeanfall führte, konnte Zimmermann selbst nicht mit Sicherheit sagen. In einer später gelöschten Instagram-Story hatte sie am Samstagmittag noch Pizza gegessen und bedauert, bei drei Shows in der Hitze oft das Essen zu vergessen. Später fragte sie sich öffentlich: „Viele haben gefragt, was es denn war? Ich weiß es nicht. Irgendwas zwischen: Hitze, k.o., viele Dinge im Kopf.“ Ihr Körper habe einfach STOP gesagt, so die Sängerin.
„Viele haben gefragt, was es denn war? Ich weiß es nicht. Irgendwas zwischen: Hitze, k.o., viele Dinge im Kopf.“
Mit einer gehörigen Portion Selbstironie kommentierte sie den Zusammenbruch später: „Mutti ist eine Maschine. … Der Motor der Maschine war Samstag einmal kurz aus, aber er ist wieder an. Alles ist gut. Da habe ich vergessen zu tanken.“
„Mutti ist eine Maschine. … Der Motor der Maschine war Samstag einmal kurz aus, aber er ist wieder an. Alles ist gut. Da habe ich vergessen zu tanken.“
Ein bewegtes Leben und die nächsten Schritte
Der Vorfall weckt Erinnerungen an Zimmermanns schweren Helikopterabsturz 2010, bei dem sie lebensgefährlich verletzt wurde. Erst Jahre später konnte sie das Trauma durch Hypnose verarbeiten. Die Sängerin, die 2005 bei DSDS bekannt wurde und sich nach 17 Jahren Ehe von Christian Tegeler getrennt hat, will eigentlich kürzertreten. Die zweifache Mutter kündigte schon Ende 2025 an, seltener aufzutreten und mehr Zeit mit ihren Söhnen Matti und Sepp zu verbringen.
Ursprünglich sollte sie am 17. Juli in Herten auftreten – der Gig wurde abgesagt. Ähnlich erging es kürzlich Nena, die nach einem Handgelenkbruch zwei Konzerte absagen musste. Doch schon am Samstag (18. Juli) will Zimmermann bei zwei Shows wieder auf der Bühne stehen, und am Sonntag ist der ZDF Fernsehgarten geplant. Ihren Fans versicherte sie: „Mir geht’s supi supi, wirklich. Es ist alles gut bei mir.“
„Mir geht's supi supi, wirklich.“
Dass die 37-Jährige schon zwei Tage nach dem Vorfall Entwarnung gibt, mag Fans beruhigen. Dennoch mahnte sie selbst: „Vielleicht war es einfach nur eine Vorwarnung.“ Wie ernst sie die Warnung nimmt, wird sich bei den nächsten Auftritten zeigen.





