Bei der Premiere der ProSieben-Dokumentation „Born Famous – Fluch oder Segen?“ hat Summer Terenzi erstmals öffentlich über ihre Tourette-Erkrankung gesprochen. Die 20-Jährige, Tochter von Sarah Connor und Marc Terenzi, gab dem Magazin BUNTE ein Interview – und machte deutlich, dass sie ihre Krankheit nicht länger verbergen will.
„„Ich war einfach ready. Ich wollte es nicht verstecken. Lieber erzähle ich es selber, als dass irgendjemand es sieht und dann irgendetwas erfindet.““
Das Tourette-Syndrom äußert sich bei Summer vor allem durch motorische Tics wie Kopfbewegungen. In stressigen Situationen treten diese verstärkt auf. Es gab eine Phase, in der sie kein Auto fahren durfte und viele Medikamente einnahm, erzählt die junge Musikerin in der Doku. Heute arbeitet sie mit einer speziellen Therapie und Atemübungen daran, ihre Trigger zu erkennen und die Tics zu kontrollieren.
Nicht der richtige Job? Mutter Sarah Connor warnte
Ihre Mutter Sarah Connor, die in der Doku zu Wort kommt, gesteht, dass sie sich große Sorgen gemacht hat. „Vielleicht ist es auch nicht der richtige Job?“, habe sie ihrer Tochter in einer schwierigen Phase geraten – doch Summer lehnte jede Alternative ab.
„„Auf gar keinen Fall. Ich will das, seit ich zehn Jahre alt bin.““
„Mein Sorgenkind und das stärkste Mädchen“
Sarah Connor offenbarte zudem, dass Summer mit einem Herzfehler geboren wurde und bereits mit sechs Wochen am Herzen operiert werden musste. Die Kindheit sei von vielen Krankenhausaufenthalten geprägt gewesen.
„„Sie war eigentlich immer mein Sorgenkind – und gleichzeitig auch das stärkste Mädchen, das ich kenne.““
Musik als Heilung – und der Schritt nach vorn
Trotz aller Hindernisse hält Summer an ihrer Musikkarriere fest. Die Doku-Reihe „Born Famous“ begleitet Kinder prominenter Eltern und wird donnerstags um 20:15 Uhr auf ProSieben sowie auf Joyn ausgestrahlt. Bereits zuvor hatte Summer in einem emotionalen Song ihre Enttäuschung über ihren Vater verarbeitet und eine Entschuldigung von Marc Terenzi zurückgewiesen. Jetzt geht sie noch einen Schritt weiter – und macht ihre Erkrankung publik.
Für Summer Terenzi steht fest: Weder ihr Tourette-Syndrom noch die Ratschläge ihrer Mutter werden sie von ihrem Traum abbringen. Die Musik, so sagt sie, heile sie. Und das Publikum darf gespannt sein, wie sie diesen Weg weitergeht.





