Hazel Brugger moderiert „LOL Next“: Zehn Content Creator kämpfen um 50.000 Euro – wer lacht, fliegt
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Hazel Brugger moderiert „LOL Next“: Zehn Content Creator kämpfen um 50.000 Euro – wer lacht, fliegt

Amazon Prime Video schickt zehn Social-Media-Stars in den Lach-Kampf. Anders als beim Original genügt ein einziges Kichern für das Aus – und die neue Moderatorin feuert aus dem Kontrollraum noch nach.

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Ein Lachen – und alles ist vorbei

Bei „LOL Next“ gibt es keine zweite Chance. Wer auch nur ein Lächeln zeigt oder den Hauch eines Kicherns entweichen lässt, fliegt sofort. Amazon Prime Video setzt im neuen Spin-off seines Erfolgsformats „LOL: Last One Laughing“ auf maximale Härte – und auf zehn Kandidaten, die mit Youtube-Sketchen, TikTok-Entgleisungen und Stand-up-Shows ein Millionenpublikum zum Lachen bringen, selbst aber keinen Mucks von sich geben dürfen. Für den Sieger winken 50.000 Euro, die an eine wohltätige Organisation gehen.

Die Besetzung gab der Streamingdienst am 16. Juli 2026 bekannt. Statt etablierter Comedians und Schauspieler treten in der ersten Staffel ausschließlich Content Creator und Social-Media-Stars an – eine bewusste Verjüngung des Formats, das sich damit direkt an die Generation TikTok und Instagram richtet.

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Die Moderatorin: Hazel Brugger übernimmt das Kommando

Hazel Brugger, die selbst in vier Staffeln des Originals als Kandidatin antrat, schlüpft nun in die Rolle der stillen Strippenzieherin. Von einem Kontrollraum aus beobachtet sie die Teilnehmer auf Dutzenden Bildschirmen und setzt immer dann, wenn es zu ruhig wird, kleine Gemeinheiten ein, um die Disziplin zu brechen. Brugger tritt damit die Nachfolge von Michael „Bully“ Herbig an, der das Hauptformat moderiert.

Die zehn Kandidaten: Vom TikTok-Star bis zur Let’s-Dance-Bekanntheit

Das Teilnehmerfeld liest sich wie ein Who’s who der deutschen Creator-Szene: Aditotoro, bekannt für humorvolle Kurzvideos, tritt an gegen Alina Bock, die vom Popstar (beFour) zur Comedienne wurde. YouTube-Urgestein Freshtorge bringt seine legendären Sketchfiguren mit, während Helge Mark nach seinem Auftritt bei „Die Verräter“ erneut seine Lachmuskeln testet. Laura Larsson, die mit dem Podcast „Herrengedeck“ berühmt wurde, dürfte ebenso wenig eine ruhige Minute erleben wie Maria Ziffy, deren Social-Media-Humor ein Millionenpublikum erreicht.

Marti Fischer, der bereits in Staffel 6 von „LOL“ einen Gastauftritt hatte, tritt nun selbst als Jäger an. Mit dabei sind außerdem Paul Luca Fischer, besser bekannt als paulomuc, sowie Phil Laude, der einst mit Y-Titty den Grundstein legte und heute die Comedyserie „Almania“ verantwortet. Komplettiert wird das Feld von Selfiesandra, die 2025 bei „Let’s Dance“ den vierten Platz belegte und damit auch einem breiteren Fernsehpublikum bekannt ist.

Die Regeln: Härter, kürzer, jünger

„LOL Next“ unterscheidet sich in drei Punkten fundamental vom Original: Schon der erste Lacher führt zum sofortigen Ausscheiden – die Verwarnung, die es bei „Last One Laughing“ noch gibt, entfällt. Zudem dauert der Wettbewerb nur vier Stunden, komprimiert auf vier Episoden. Mit dieser Straffung will Amazon die junge Zielgruppe kurzweilig unterhalten, die Konzentration der Teilnehmer aber umso mehr fordern.

Das Preisgeld von 50.000 Euro wird – wie beim Hauptformat – gespendet. Der Gewinner oder die Gewinnerin darf sich also nicht über das eigene Konto freuen, aber immerhin über den Triumph, den längsten Atem und die stärksten Lachmuskeln bewiesen zu haben.

Produktion und Ausblick: Wann startet „LOL Next“?

Produziert wird das Spin-off von Constantin Entertainment, verantwortlich zeichnen Produzent Otto Steiner und Executive Producerin Lucie Hugen. Das Format basiert – wie das Original – auf der japanischen Show „Documental“ von Hitoshi Matsumoto.

Einen konkreten Starttermin nannte Amazon Prime Video noch nicht. Sicher ist nur, dass „LOL Next“ noch 2026 exklusiv auf der Plattform erscheint. Erfahrungsgemäß vergehen nach der Cast-Bekanntgabe bei LOL-Formaten nur wenige Monate bis zur Veröffentlichung. Dann wird sich zeigen, ob die härteren Regeln tatsächlich mehr Dramatik erzeugen – und welcher der zehn Creator am Ende das letzte Lachen (oder vielmehr: Nicht-Lachen) hat.

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