„Jede Woche ist irgendwas“ – Pochers Alltag als Hausherr
Oliver Pocher ist am Limit. Seit 2020 wohnt der 48-Jährige in einer weitläufigen Villa im Kölner Nobelstadtteil Hahnwald – mit Tennisplatz, Swimmingpool, eigenem Kino und sogar einem Aufzug. Doch der Luxus wird für den Comedian zunehmend zur Belastung. In einer Juli-Folge seines Podcasts „Patchwork Boys“, den er exklusiv in seiner App „Pocher.Club“ mit Mitbewohner Pietro Lombardi (34) aufnimmt, machte er seinem Ärger Luft. Wie BUNTE berichtet, ist die Liste der Probleme lang: defekte Steckdosen, lose Fliesen, ein kaputtes Gefrierfach, ein defekter Rasenmäher und eine Kaffeemaschine, die ihren Geist aufgab.
Besonders drastisch schilderte Pocher den jüngsten Vorfall mit den Jalousien: Während eines Telefonats seien sie plötzlich heruntergekommen, ein Handwerker musste tagelang ran. „Jede Woche ist irgendwas, schlimm!“, klagte der Fünffach-Vater. Pietro Lombardi, der mit ihm in der Villa wohnt und im Podcast als Kumpel und Stichwortgeber fungiert, schätzt den Wert des Anwesens auf rund acht Millionen Euro.
„Es ist immer irgendwas, und es nervt mich so. Ich bin wirklich kurz vor Udo Lindenberg. Ich gehe ins Hotel. Room Service, rein, raus, Dankeschön.“
80 Quadratmeter statt Villa mit Aufzug
Die Lösung sieht Pocher in einer radikalen Verkleinerung – allerdings erst in einigen Jahren. „Wenn die Kinder irgendwann raus sind, werde ich mich massivst verkleinern“, stellte er klar. Lombardi, der seinen Freund gut kennt, schlug augenzwinkernd vor: „Dir reichen 200 Quadratmeter.“ Doch Pocher konterte trocken: „Mir reichen 80 Quadratmeter.“ Lombardis Replik darauf zeigt die Dimensionen des aktuellen Anwesens: „Das wäre jetzt praktisch aktuell dein Kino.“
Pocher betont, dass er keine großen Ansprüche habe: „Ich komme wirklich mit wenig aus. Ich brauche wirklich nur eine Handvoll Klamotten.“ Der Vergleich mit Udo Lindenberg, der seit Jahrzehnten dauerhaft im Hamburger Hotel Atlantic lebt, war scherzhaft gemeint, unterstreicht aber seine Sehnsucht nach einer sorgenfreien Bleibe – so die Berliner Zeitung. Lindenbergs monatliche Suite-Miete soll bei mindestens 20.000 Euro liegen; für Pocher finanziell kein Problem, aber Ernst scheint der Hotel-Plan nicht zu sein.
„Wenn die Kinder irgendwann raus sind, werde ich mich massivst verkleinern. Mir reichen 80 Quadratmeter.“
Sieben Kinder bevölkern aktuell die Villa
Bis es tatsächlich zu einem Umzug in eine 80-Quadratmeter-Wohnung kommt, dürften allerdings noch viele Jahre vergehen. Derzeit herrscht wegen der Sommerferien Hochbetrieb im Hause Pocher: Neben seinen eigenen fünf Kindern – die jüngsten Söhne (5 und 6) aus der Ehe mit Amira Aly, die 14-jährigen Zwillinge und die 16-jährige Tochter Nayla aus der ersten Ehe mit Sandy Meyer-Wölden – sind auch die Zwillingssöhne von Sandy aus ihrer zweiten Beziehung zu Gast. Sieben Kinder gehen aktuell bei Pocher ein und aus – da sind 80 Quadratmeter undenkbar.
Lombardi, der nach seiner Trennung von Laura Maria Rypa bei Pocher untergekommen ist, hatte zuletzt selbst für Schlagzeilen gesorgt. So spottete Pocher über Lombardis vergessene 3000 Euro im Flieger. Im aktuellen Fall zeigt sich der Sänger jedoch verständnisvoll für die Frustration seines Gastgebers – schließlich leidet er als Mitbewohner ebenfalls unter den Tücken der Villa.
Wann Oliver Pocher seine Villa endgültig verlassen und sich „massivst verkleinern“ wird, bleibt offen. Seine jüngsten Söhne sind erst fünf und sechs Jahre alt, ein Auszug in eine kleine Wohnung liegt also noch in ferner Zukunft. Bis dahin muss der Comedian wohl weiterhin jede Woche mit neuen Reparaturen rechnen.





