Simon Unge beendet Funkstille – YouTube-Comeback ausgeschlossen, aber nicht für immer?
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Nach Skandal-Pause

Simon Unge beendet Funkstille – YouTube-Comeback ausgeschlossen, aber nicht für immer?

Über zwei Jahre lang schwieg Ex-YouTube-Star Simon Unge nach schweren Vorwürfen. Jetzt meldet er sich mit einem Lebenszeichen – und überrascht mit einer vagen Zukunftsoption.

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Simon Unge will kein Comeback. Das sagt der 35-Jährige in seinen ersten Instagram-Storys nach über zwei Jahren völliger Funkstille. Und doch schließt er eine Rückkehr nicht für alle Zeiten aus – ein bewusst offenes Ende, das Fans und Kritiker elektrisiert.

Das U-Bahn-Foto, das alles auslöste

Auslöser für Unges Lebenszeichen war ein Bild, das auf X (früher Twitter) die Runde machte: Es zeigt ihn angeblich aktuell in einer Wiener U-Bahn. Der Post des Accounts „Muric“ erzielte fast 500.000 Aufrufe und löste wilde Spekulationen aus – viele Nutzer vermuteten, Unge habe Madeira in Richtung Wien verlassen. BILD und Promiflash berichteten.

X · @swabine

In seinen Storys nahm Unge den Spekulationen den Wind aus den Segeln: „Nichts von den Dingen war auch nur so ansatzweise richtig.“ Das Bild sei rund zwei Jahre alt, seine damalige Freundin habe in Wien Psychologie studiert, deshalb sei er öfter dort gewesen – das letzte Mal jedoch vor etwa einem Jahr. Er selbst sei auf X gar nicht aktiv, ein Freund habe ihn auf den viralen Post hingewiesen.

Nichts von den Dingen war auch nur so ansatzweise richtig.
Simon Unge

Zwei Jahre Detox und ein neues Selfie

Unge schilderte sein völliges Social-Media-Detox: Seit über zwei Jahren habe er sämtliche Apps vom Handy gelöscht und bekomme kaum noch etwas aus der digitalen Welt mit. Eigentlich habe er sich gar nicht äußern wollen, erst die vielen Spekulationen hätten ihn dazu bewogen. Dazu teilte er ein Selfie vom Juni 2025 – ein Jahr nach seinem Rückzug –, das ihn sichtlich schlanker und mit neuer, kürzerer Frisur zeigt. „Ich hatte da noch ein Zottelbärtchen und längere Haare“, kommentierte er den Unterschied zum alten U-Bahn-Foto.

Ich mache jetzt seit über zwei Jahren Social-Media-Detox und bekomme auch nicht viel mit.
Simon Unge

Sein persönliches Update fiel kurz und positiv aus: Er sei mit seinem Leben gerade sehr zufrieden und könne sich nicht beschweren. Auf eine Rückkehr ins Rampenlicht deuten die Worte allerdings nicht hin.

Comeback? Aktuell kein Interesse – aber kein endgültiges Nein

Auf die Frage nach einem möglichen Comeback antwortete Unge deutlich, aber mit einer bemerkenswerten Nuance: Er habe aktuell kein Interesse an YouTube-Videos oder Livestreams und plane auch kein Comeback. Ein grundsätzliches „Nie wieder“ sprach er jedoch nicht aus. Beobachter werten die Formulierung als bewusst offen – und in sozialen Netzwerken wird bereits spekuliert, ob die Storys ein vorsichtiges Austesten der Stimmung sind.

Ich hab jetzt nicht vor, ein Comeback zu machen, und habe aktuell auch kein Interesse an YouTube-Videos und Livestreams und solchen Sachen.
Simon Unge

Kritik von der Ex-Partnerin

Während viele Fans das Lebenszeichen feiern, meldet sich auch eine kritische Stimme. Unges Ex-Partnerin Sabine schrieb auf X: „Anscheinend wurden doch nicht genug Details geteilt. Warum verehrt ihr einen Täter?“ Unge selbst ging in seinen Storys mit keinem Wort auf alte Vorwürfe ein.

Die Skandale, die ihn zum Rückzug zwangen

Hinter Unges Funkstille steckt ein tiefer Fall. Im Mai 2024 warfen ihm mehrere Personen, darunter seine Ex-Freundin Rachel und der Influencer iBlali, Psychoterror, häusliche Gewalt und Tierquälerei vor. In einem YouTube-Video mit dem Titel „Was Simon Unge mir und meiner Katze angetan hat“ berichtete Rachel von Manipulation, krankhafter Eifersucht und Übergriffen auf ihren Kater. Unge räumte verbales Fehlverhalten und rassistische Äußerungen ein, wies die Gewalt- und Tierquälerei-Vorwürfe jedoch zurück. Er kündigte eine Therapie an und verschwand aus der Öffentlichkeit. Im Januar 2026 revidierte eine weitere Ex-Freundin namens Marie frühere Aussagen und warf ihm Gaslighting, Lovebombing und Kontrollverhalten vor; zudem deutete sie eine nicht näher definierte Straftat an. Die Staatsanwaltschaft hat jedoch nie Anklage erhoben (Promiflash).

Sein letztes Lebenszeichen vor dem Juli-Statement war ein „Retired“-Schriftzug auf seinem Instagram-Profil. Nun, nach mehr als zwei Jahren, bricht er das Schweigen – ohne Reue, aber auch ohne endgültigen Schlussstrich. Ob und wann der nächste Schritt folgt, ließ er offen.

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