9,8 Mio. Views: 'Unsere kleine Farm' erobert Platz 1 in Deutschland – Asien bleibt kalt
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Netflix-Reboot

9,8 Mio. Views: 'Unsere kleine Farm' erobert Platz 1 in Deutschland – Asien bleibt kalt

Während die Neuauflage des Serienklassikers hierzulande die Charts stürmt, kämpft sie in Asien und Teilen Südamerikas mit miesen Quoten. Staffel 2 ist sicher, doch ob es eine dritte geben wird, ist fraglich.

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Zweigeteilte Performance: West gegen Ost

Am 9. Juli 2026 feierte das Netflix-Reboot von „Unsere kleine Farm“ Premiere – und sorgt seitdem für eine kontroverse Debatte unter Serienexperten. Während die Serie in westlichen Märkten wie Deutschland, Frankreich und Australien die Spitze der Netflix-Charts erklomm, blieb sie in Asien und Teilen Südamerikas weitgehend unbeachtet. In den ersten vier Tagen erzielte sie 6,4 Millionen Views und landete auf Platz 3 der englischsprachigen Netflix-Serien, wie Variety berichtete.

In der zweiten Woche kletterte die Serie mit 9,8 Millionen Views auf Platz 1 und überholte damit den bisherigen Spitzenreiter „I Will Find You“. Doch der Triumph ist nicht global: In Teilen Südamerikas (Bolivien, Ecuador, Peru) blieb die Nachfrage verhalten, und in Asien schaffte sie es nur knapp in die unteren Ränge der Top 10, wie The Wrap analysierte.

Kulturelle Kluft: Warum der Osten nicht mitzieht

Das Branchenportal What's on Netflix sieht die Ursache in einer kulturellen Kluft: „Während Netflix' Investition in wholesome, wiedererkennbare IP in westlichen Märkten ein Volltreffer ist, kämpft die Serie damit, die kulturelle Kluft im Osten zu überbrücken.“ Tatsächlich hatte das Reboot in Asien mit nur marginalen Chart-Platzierungen zu kämpfen.

Während Netflix' Investition in wholesome, wiedererkennbare IP in westlichen Märkten ein Volltreffer ist, kämpft die Serie damit, die kulturelle Kluft im Osten zu überbrücken.
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Schon in der ersten Woche scheiterte „Unsere kleine Farm“ in Ländern wie Malaysia und Singapur daran, in die Top-10-Ränge vorzudringen. FlixPatrol-Daten zeigen: In Deutschland hingegen stand die Serie am 15. Juli auf Platz 1. Auch in Frankreich, Australien und Neuseeland führte sie die Rangliste an.

Staffel 2 gesichert, aber was kommt danach?

Netflix hatte bereits vor der Premiere grünes Licht für eine zweite Staffel gegeben, die sich in Produktion befindet und voraussichtlich 2027 erscheinen wird, wie Netzwelt berichtet. Damit ist die Diskussion um eine mögliche Absetzung vorerst hinfällig. Doch die Frage, ob es eine dritte Staffel geben wird, bleibt offen.

What's on Netflix kommentiert: „Season 2 is already a go and in production so most of this analysis is mute – but will this go to season 3 and beyond? Less clear.“ Ähnliche Serien wie „The Residence“ und „Territory“, die mit vergleichbaren Opening-Zahlen gestartet waren, wurden von Netflix nach einer Staffel eingestellt. Das nährt Zweifel an einer langfristigen Zukunft des Reboots.

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Lob und Kritik: Nostalgie trifft auf moderne Perspektiven

Bei Rotten Tomatoes erreicht die Serie eine Zustimmung von 78 Prozent bei den Kritikern und 68 Prozent beim Publikum. Auf IMDb liegt die Wertung bei 7,3 von 10. Kritiker loben die Kameraführung und die schauspielerischen Leistungen von Luke Bracey als Charles Ingalls und Crosby Fitzgerald als Caroline Ingalls, während ein Teil der Fans die stärkere Einbindung von Minderheiten als Bruch mit der nostalgischen Idylle des Originals empfindet.

Das Paradoxon bleibt: „Unsere kleine Farm“ ist ein Hit im Westen, aber international kein Blockbuster. Die gesicherte zweite Staffel gibt Netflix Zeit, die Marke auszubauen – ob das für eine langfristige Zukunft reicht, hängt davon ab, ob die Serie in weiteren Märkten Fuß fassen kann.

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