Edinburgh-Debüt unter neuem Namen
Suri Cruise, die 20-jährige Tochter von Hollywood-Star Tom Cruise und Schauspielerin Katie Holmes, macht den nächsten großen Schritt in ihrer Bühnenkarriere: Sie übernimmt eine Rolle in „Midsummer!“, einer modernen Adaption von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Das berichtete Page Six exklusiv. Das 90-minütige Stück mit einem modernen Vers-Skript von Tony-Award-Gewinner Jeffrey Whitty feiert am 31. Juli und 1. August 2026 in Pittsburgh Preview und reist dann zum Edinburgh Festival Fringe – dem größten Kunstfestival der Welt.
Produziert wird die Inszenierung vom CMU Center for New Work in Partnerschaft mit Play On Shakespeare. Regie führt Kim Weild, eine Drama-Desk-Award-nominierte Theaterregisseurin, die an der Carnegie Mellon University den John Wells Directing Program leitet. Neun Schauspieler stemmen das rasante Stück, das als „frisch, schnell und urkomisch“ angekündigt wird.
Von LaGuardia nach Pittsburgh: Suri Noelles Weg
Suri, die seit ihrem Highschool-Abschluss 2024 professionell unter dem Namen „Suri Noelle“ auftritt – sie nahm den Mittelnamen ihrer Mutter an –, studiert Musical Theater an der renommierten Carnegie Mellon University School of Drama. Dass sie eine Schauspielkarriere anstrebt, war lange unklar; ursprünglich wurde über ein Modestudium spekuliert. Doch schon an der berühmten New Yorker LaGuardia High School (Alumni: Timothée Chalamet, Jennifer Aniston) sammelte sie erste Bühnenerfahrung: Sie spielte Morticia Addams in „The Addams Family“ und Philoclea in „Head Over Heels“ – in letzterer Produktion tauchte erstmals der Name „Suri Noelle“ im Programmheft auf.
Im März 2026 spielte sie bei einer Lesung des Stücks „Cosmic Microwave Background“ im New Hazlett Theater in Pittsburgh die Rolle der „Angel“. Zuvor war sie bereits an der Seite ihrer Mutter zu hören: Sie sang „Blue Moon“ für den Vorspann von „Alone Together“ (2022) und steuerte Vocals zum Soundtrack von „Rare Objects“ (2023) bei.
Mama Katie Holmes: „Sie ist mein Herz“
Katie Holmes, selbst erfahrene Broadway-Darstellerin (u. a. „Our Town“), hat sich stets schützend vor ihre Tochter gestellt. Mehrfach wies sie öffentlich Falschmeldungen zurück, etwa Berichte über einen angeblichen Millionärs-Trustfund von Tom Cruise. In einem Interview mit Glamour (2023) zeigte sie aber vor allem Stolz auf die Zusammenarbeit mit ihrer Tochter:
„Ich hoffe, sie macht immer bei meinen Filmen mit. Ich frage sie immer. […] Es war sehr bedeutsam für mich, sie dabei zu haben, denn sie ist mein Herz.“
Der Auftritt in Edinburgh ist für die 20-Jährige eine doppelte Premiere: Zum einen steht sie zum ersten Mal auf einer Bühne von internationalem Format, zum anderen trägt die Reise eine besondere Symbolik – im 125. Jubiläumsjahr der Carnegie Mellon University bringen Studierende ihre Arbeit nach Schottland, das Geburtsland von Andrew Carnegie. Für Suri Noelle könnte das Festival zum Sprungbrett werden.
Dass sie dabei konsequent unter dem Namen ihrer Mutter auftritt und den väterlichen Nachnamen „Cruise“ ablegt, ist auffällig. Während Tom Cruise in der Öffentlichkeit kaum über seine jüngste Tochter spricht, positioniert sich Suri Noelle als eigenständige Künstlerin – eine bewusste Distanzierung, die ihre Karriere von Anfang an prägt. Vom 7. bis 31. August 2026 wird sie in Edinburgh zeigen, ob dieser Weg aufgeht.





