Maggie Gyllenhaal gesteht: „Ich war neidisch auf meinen Bruder Jake“
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Neid-Geständnis

Maggie Gyllenhaal gesteht: „Ich war neidisch auf meinen Bruder Jake“

Jahrelang empfand Maggie Gyllenhaal Neid auf ihren Bruder Jake, dessen Karriere schneller durchstartete. Jetzt spricht sie offen darüber – und wie ein gemeinsamer Film alles verändert hat.

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Ehrliches Geständnis im Podcast

Maggie Gyllenhaal, 48, hat jahrelang mit einem unangenehmen Gefühl gekämpft: Neid auf ihren jüngeren Bruder Jake. Im New York Times-Podcast „The Interview“ sprach sie am 28. Februar 2026 erstmals offen darüber. Ihr Geständnis zeigt, wie sehr frühe Karriereerfolge des Bruders an ihr nagten – und wie ein gemeinsamer Filmprojekt die Geschwister nun enger zusammengebracht hat als je zuvor.

Als ich jung war und Jake sofort ein Filmstar war – ich glaube nicht, dass ich damals mit dem Neid in Berührung war, aber er war da.
Maggie Gyllenhaal

Jake Gyllenhaal, heute 45, feierte bereits als Teenager Erfolge. Mit Filmen wie October Sky und Donnie Darko wurde er früh zum Star. Maggie hingegen musste länger auf ihre erste Hauptrolle warten – erst 2002 mit Secretary gelang ihr der Durchbruch. Die unterschiedliche Geschwindigkeit der Karrieren hinterließ Spuren.

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„Cool, ich hab mein eigenes Ding am Laufen“

Um sich künstlerisch zu behaupten, zog Maggie bewusst eine Grenze. Sie sagte, sie habe sich von der Familie und vom Bruder trennen müssen, um sich selbst zu finden. Der Satz, den sie sich selbst gab, klang fast trotzig: „Cool, ich hab mein eigenes Ding am Laufen.“

In der Vergangenheit musste ich mich von meiner Familie, von meinem Bruder trennen. So nach dem Motto: Cool, ich hab mein eigenes Ding am Laufen.
Maggie Gyllenhaal

Die Distanz half ihr, eine eigene Identität als Schauspielerin und später als Regisseurin zu finden. Doch der Neid blieb unterschwellig präsent. Maggie betonte, es sei nicht um Missgunst gegangen, sondern um das Gefühl, selbst nicht genug zu bekommen – „das Gefühl, zu verhungern“, wie sie es beschrieb.

Die Einladung zu „The Bride!“

Für ihren zweiten Kinofilm The Bride!, eine freie Adaption von Bride of Frankenstein, wagte Maggie etwas Neues: Sie bot Jake eine kleine, aber feine Cameo-Rolle an. Es war das erste gemeinsame Filmprojekt der Geschwister seit Donnie Darko (2001). Die Entscheidung fiel ihr emotional sehr schwer.

Ich erinnere mich, wie ich ihn fragte und allein in diesem Hotelzimmer in Tränen ausbrach, weil es mir so viel bedeutete. Es bedeutete mir so viel, mit ihm zu interagieren.
Maggie Gyllenhaal

Jake spielt den Schauspieler Ronnie Reed, der im Chicago der 1930er-Jahre auf die von Jessie Buckley gespielte Titelfigur und Christian Bales Frankensteins Monster trifft. Maggie beschrieb die Dreharbeiten als reine Freude: „Er ist so lustig, so großzügig, so liebevoll gewesen.“ Zudem steuerte Jake einen eigenen Song zum Soundtrack bei, der im Abspann zu hören ist.

Noch nie so eng wie jetzt

Auf die Frage, ob die Geschwister jemals entfremdet gewesen seien, antwortete Maggie überraschend: „Nein, wir waren nie entfremdet, aber wir waren noch nie so eng wie jetzt.“ In den letzten fünf Jahren habe sich ihre Beziehung vertieft, sie stünden in täglichem Kontakt – „was für Menschen schwer ist“, fügte sie hinzu.

Wir waren nie entfremdet, aber wir waren noch nie so eng wie jetzt. Wir interagieren endlich, vielleicht in den letzten fünf Jahren, immer mehr und mehr, sogar jeden Tag – was für Menschen schwer ist.
Maggie Gyllenhaal

Die Zusammenarbeit an The Bride! habe die Geschwister endgültig zusammengeschweißt. Maggie gab zu, es sei ein „Anfängerfehler“ gewesen, so lange mit einer gemeinsamen Arbeit zu warten. Der Film, der am 6. März 2026 in den US-Kinos startet, markiert Maggies zweiten Ausflug als Regisseurin und festigt ihren Ruf als mutige Filmemacherin. Neben Jake sind auch Maggies Ehemann Peter Sarsgaard sowie Penélope Cruz und Annette Bening in weiteren Rollen zu sehen.

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