Melissa Gilbert zu „Unsere kleine Farm“: Weder Original noch Netflix-Reboot sind historisch korrekt
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Melissa Gilbert zu „Unsere kleine Farm“: Weder Original noch Netflix-Reboot sind historisch korrekt

Seit dem Start des Netflix-Reboots tobt eine Debatte um die historische Genauigkeit der Kultserie. Nun äußert sich Original-Laura Melissa Gilbert – und überrascht mit einem klaren Statement.

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Gilbert bricht ihr Schweigen

Seit dem 9. Juli 2026 läuft die Neuauflage von „Unsere kleine Farm“ auf Netflix – und in den sozialen Medien tobt eine hitzige Debatte um die historische Korrektheit. Nun hat sich die prominenteste Stimme des Originals zu Wort gemeldet: Melissa Gilbert (62), die von 1974 bis 1983 die Laura Ingalls Wilder spielte.

In einem ausführlichen Substack-Beitrag nahm Gilbert klar Stellung. „Ich habe geschwiegen, seit die neue Version herauskam – ehrlich gesagt habe ich Angst, nicht völlig objektiv sein zu können“, schreibt sie. Doch angesichts der „in sozialen Medien und Artikeln grassierenden“ Debatte sah sie sich zum Handeln gezwungen.

Lehnt euch einfach zurück und lasst euch von den kreativen Köpfen hinter diesen Serien mitnehmen. Wenn es euch gefällt, bleibt dabei. Wenn nicht, müsst ihr es nicht schauen.
Melissa Gilbert, Schauspielerin (Laura Ingalls im Original)

Faktencheck: Das war nie ganz richtig

Gilbert listet eine Reihe konkreter Abweichungen von der historischen Realität auf. Weder die neue Netflix-Adaption noch die klassische NBC-Serie seien vollständig korrekt. Selbst die Autorin Laura Ingalls Wilder habe sich in ihren Büchern Freiheiten erlaubt.

  • Laura Ingalls Wilder verbrachte kaum Zeit in Independence, Kansas – erst mit 60 besuchte sie den Ort.
  • Mary Ingalls hat nie geheiratet – in der Originalserie wurde ihr eine Ehe angedichtet.
  • Carrie Ingalls wurde im August geboren, nicht an Weihnachten.
  • Albert Ingalls war eine reine Erfindung – ebenso wie James, Cassandra und Jenny Wilder.
  • Charles Ingalls' Bruder kämpfte weder im Bürgerkrieg noch starb er dort.

Doch Gilbert betont, dass dies kein Grund zur Aufregung sei. Sie verweist auf die PBS-Dokumentation „Laura Ingalls Wilder: Prairie to Page“ für alle, die die wahre Geschichte kennenlernen wollen.

Dean Butler lobt musikalische Szenen

Auch Dean Butler (69), der im Original Almanzo Wilder spielte, äußerte sich positiv zum Netflix-Reboot. In einem Instagram-Video lobte er besonders die neu eingebauten Gesangsszenen.

Die Autoren haben Songs eingebaut, die Pa auf seiner Fiddle gespielt hat, und die Familie singt mit – und das wunderschön.
Dean Butler, Schauspieler (Almanzo Wilder im Original)

Gilberts Appell richtet sich an alle Fans: Statt über historische Details zu streiten, solle man die Serie einfach als Unterhaltung genießen. „Es gibt noch so viele Geschichten aus dem Little-House-Universum, die erzählt werden könnten“, schrieb sie.

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Trotz der hitzigen Diskussion bleibt die Netflix-Serie ein Quotenhit – zumindest in Deutschland.

Chronik der Debatte

  1. 9. Juli 2026
    Netflix-Reboot startet

    Die neue Version von „Unsere kleine Farm“ löst sofort eine Welle der Kritik und Begeisterung aus.

  2. 22. Juli 2026
    Melissa Gilbert meldet sich

    Die Originalschauspielerin veröffentlicht ihren Substack-Kommentar zur historischen Genauigkeit.

  3. 23. Juli 2026
    Internationale Berichterstattung

    Medien wie TV Insider und Fox News greifen ihre Aussagen auf.

  4. 28. Juli 2026
    Deutsche Medien berichten

    Promiflash veröffentlicht eine deutsche Zusammenfassung der Debatte.

Ob sich die Gemüter nach Gilberts Intervention beruhigen, bleibt abzuwarten. Die Debatte um die historische Treue von Serienadaptionen dürfte weitergehen – nicht nur bei „Unsere kleine Farm“.

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