Es sind zwei Bilder, die das ganze Glück zeigen: Lea Wagner, die sonst im Sportschau-Studio die Bundesliga analysiert, hält auf ihrem Instagram-Account erstmals ihre neugeborene Tochter im Arm. Am 29. Juli 2026 teilt die 31-Jährige mit ihren Followern, dass sie Mutter geworden ist – und schlägt dabei einen Ton an, der typisch für sie ist.
„Haben den Schlafrhythmus der WM mit ihren Nachtspielen einfach nahtlos beibehalten“, schreibt sie unter die Fotos. Eine Anspielung auf die vielen schlaflosen Nächte, die junge Eltern durchmachen – und auf ihre eigene Rolle bei der Fußball-Weltmeisterschaft, die sie bis kurz vor der Geburt moderierte.
Hochschwanger vor der Kamera
Noch Anfang Juli stand Wagner im Kölner WDR-Studio vor der Kamera, um das WM-Achtelfinale zwischen Argentinien und Ägypten (3:2) zu moderieren. An ihrer Seite: Experte Thomas Hitzlsperger. Es war ihr letzter Einsatz vor der Babypause – kurz darauf kam die Tochter zur Welt.
Dass sie bis zum Schluss dabei sein konnte, kommentierte sie gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Es war großartig, dass ich bei den WM-Übertragungen noch so lange dabei sein konnte. Doch nun ist erst einmal etwas anderes viel wichtiger, und wir sind sehr glücklich über die neue Zeit zu dritt.“
„Es war großartig, dass ich bei den WM-Übertragungen noch so lange dabei sein konnte. Doch nun ist erst einmal etwas anderes viel wichtiger, und wir sind sehr glücklich über die neue Zeit zu dritt.“
Auch ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky signalisierte volle Unterstützung für die junge Mutter: „Wir freuen uns, wenn Lea so weit ist, zur ‚Sportschau‘ zurückzukehren. Aber natürlich liegen ihre Prioritäten in den nächsten Wochen erst einmal bei der Familie, und das ist auch genau richtig so.“
„Wir freuen uns, wenn Lea so weit ist, zur ‚Sportschau‘ zurückzukehren. Aber natürlich liegen ihre Prioritäten in den nächsten Wochen erst einmal bei der Familie, und das ist auch genau richtig so.“
Privatleben bleibt abgeschirmt
Doch während ihre Kolleginnen längst Kinder und Familie in die Öffentlichkeit tragen, zieht Wagner eine klare Grenze. Den Namen ihrer Tochter gibt sie nicht preis, und ihr Ehemann bleibt unsichtbar. Die beiden hatten im Dezember 2025 in Bremen geheiratet – erst standesamtlich, dann in einer freien Zeremonie. Wer der Mann an ihrer Seite ist, hat Wagner nie verraten.
„Privat bleibt privat. Ich möchte mich, uns, da einfach schützen und hoffe, dass die Menschen Verständnis haben“, sagte sie der „Bild“-Zeitung zu ihrer Haltung. Es ist eine bewusste Entscheidung gegen die totale Transparenz, die in sozialen Netzwerken sonst so oft zelebriert wird.
„Privat bleibt privat. Ich möchte mich, uns, da einfach schützen und hoffe, dass die Menschen Verständnis haben.“
Die Sportschau-Familie feiert mit
Im Netz hagelt es Glückwünsche. Esther Sedlaczek, selbst dreifache Mutter und Wagners Kollegin bei der ARD, postet reihenweise rote Herz-Emojis. Auch Désirée Krause kommentiert: „Du siehst soo glücklich aus.“
Wagner, die Tochter des früheren Schalke-Trainers David Wagner, ist seit 2021 für die ARD tätig, moderiert Skispringen und seit 2023 die Bundesliga-„Sportschau“. 2026 war ein Jahr der sportlichen Höhepunkte für sie: erst die Olympischen Winterspiele im Februar, dann die Fußball-WM im Sommer – bis die Geburt ihrer Tochter alles veränderte.
Lea Wagners Jahr 2026
- Februar 2026Olympische Winterspiele
Lea Wagner moderiert aus dem ARD-Studio – hochschwanger, aber nach eigenen Angaben beschwerdefrei.
- März 2026Schwangerschafts-Verkündung
Sie macht ihre Schwangerschaft öffentlich und spricht von einem „privaten Highlight“ nach der WM.
- Anfang Juli 2026Letzter WM-Einsatz
Das Achtelfinale Argentinien gegen Ägypten wird ihre letzte Sendung vor der Babypause.
- Mitte Juli 2026Geburt der Tochter
Rund zwei Wochen vor der Instagram-Verkündung kommt das Baby zur Welt.
- 29. Juli 2026Instagram-Post
Mit zwei Fotos und einem Scherz über den Schlafrhythmus teilt sie die Geburt mit der Öffentlichkeit.
Wann Wagner wieder vor die Kamera zurückkehrt, steht noch nicht fest. Dass es nur eine kurze Auszeit wird, hat sie bereits angekündigt. Bis dahin genießt sie das neue Leben zu dritt – mit einem Schlafrhythmus, der mindestens so herausfordernd ist wie eine Fußballnacht.





