Lola Weippert, 30, postete auf ihrem Instagram-Kanal @lolaweippert ein Urlaubsfoto, das sie oben ohne auf einem Boot zeigt. Nur ihre Hände verdecken ihre Brüste – ein Moment unbeschwerter Lebensfreude, wie t-online berichtet. Doch unter dem sonnigen Bild sammelten sich rasch abwertende Kommentare. User schrieben: „Hauptsache, die zeigt wieder Haut“ und „Und nicht vergessen: Immer alles halbnackt filmen!“
Bissige Kommentare unter dem Urlaubsfoto
Die User echauffierten sich über die vermeintlich zu knappe Bekleidung der 30-Jährigen, die erst vor wenigen Wochen von Berlin nach Ibiza gezogen war. Für viele stand fest: Weippert zeige sich nur halbnackt, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Doch die Moderatorin, die durch Formate wie „Temptation Island“ bekannt wurde, ließ die Anfeindungen nicht auf sich sitzen.
Weipperts deutliche Antwort in der Bildunterschrift
In der Bildunterschrift desselben Instagram-Beitrags veröffentlichte Weippert ein ausführliches Statement. Sie stellte klar, dass nicht die Haut das Problem sei, sondern der Blick darauf: Sie kritisierte eine Gesellschaft, in der Frauen angestarrt und sexualisiert würden, nur um dann für selbstbestimmte Kleidung kritisiert zu werden. Ihre Botschaft: Sie sei nicht verantwortlich für das „Kopfkino“ anderer.
„Mein Körper ist kein Diskussionsforum. Und ich werde mich ganz sicher nicht kleiner machen oder mehr Stoff anziehen, nur damit sich andere wohler fühlen.“
Weippert adressierte insbesondere den sexualisierenden männlichen Blick. Sie betonte, dass Gaffen keine Einladung, sondern eine Entscheidung sei: „Wer bei jeder Frau im Top oder Bikini sofort an Aufmerksamkeit denkt, sollte sich vielleicht eher fragen, warum der eigene Blick so darauf fixiert ist.“
Appell an die Follower
Ihren Followern gab sie einen klaren Rat mit auf den Weg: „Zieh an, worin du dich schön, frei- und wohlfühlst! Die Meinungen fremder Menschen musst du nämlich nicht tragen, dein Outfit schon.“ Sie selbst fühle sich am wohlsten so – und pointierte abschließend, sie sei lieber optisch als geistig unbekleidet.
„Lieber optisch als geistig unbekleidet.“
Weipperts unverkrampfte Einstellung zur Nacktheit
Die 30-Jährige, die erst im Juni ihre Berliner Wohnung gekündigt hatte und auf die Baleareninsel Ibiza ausgewandert ist, zeigt sich auf Instagram häufiger freizügig – und das ganz selbstverständlich. Erst wenige Tage vor dem Bootsfoto sprach sie in ihrem Podcast „Schön laut“ mit Vanessa Mai offen über Nacktheit: „Wäre ich Gott gewesen, hätte ich Menschen keine Klamotten gegeben. Wir gehen alle nackt zusammen in die Sauna, springen danach nackt irgendwie in irgendeinen Fluss rein. Das war nie komisch, aber ich habe das Gefühl, dass es für viele ganz groß ist.“
Die Chronologie der Ereignisse
- 14. Juni 2026Weippert zieht nach Ibiza
Lola Weippert kündigt ihre Berliner Wohnung und plant den Umzug auf die Baleareninsel.
- 21. Juli 2026Podcast-Aussage über Nacktheit
In der Folge „Schön laut“ mit Vanessa Mai sagt sie: „Wäre ich Gott, hätte ich Menschen keine Klamotten gegeben.“
- 27. Juli 2026Oben-ohne-Foto und Hasskommentare
Weippert postet das Bootsfoto – Hasskommentare folgen; sie antwortet direkt in der Bildunterschrift.
- 29. Juli 2026Medien berichten über ihr Statement
Zahlreiche Medien wie BUNTE, t-online und Promiflash greifen die Geschichte und Weipperts Haltung auf.
Fans zeigen Solidarität
Für ihre klare Haltung erhielt Weippert viel Zuspruch aus ihrer Community. Eine Followerin kommentierte: „Zeig unbedingt bitte weiter so viel Haut, wie du das möchtest.“ Eine andere schrieb: „Liebe deinen Humor und deine Art, wie du damit umgehst, so muss das, Girl!“ Ein männlicher User riet ihr hingegen zur Gelassenheit: „Ach Lola – ich würde gar nicht mehr darauf einsteigen.“





