Das Geständnis im Podcast
In der neuesten Folge des gemeinsamen Podcasts „Schön laut“ mit Moderatorin Lola Weippert hat Schlagersängerin Vanessa Mai erstmals öffentlich über die Vorgeschichte ihrer kirchlichen Hochzeit gesprochen. Die 34-Jährige offenbarte, dass sie vor der Trauung mit ihrem Mann Andreas Ferber die Konfession wechseln musste – und das war keine freiwillige Entscheidung. Erst Mitte Juli hatte Mai im Podcast noch ernste Sorgen um ihre Freundin geäußert, jetzt schilderte sie ihre eigene ungewöhnliche Geschichte.
„Ich war ja katholisch und bin dann rübergewechselt, damit ich meinen Mann heiraten konnte“, erklärte Mai in der Folge vom 28. Juli 2026. Und sie fügte hinzu:
„Sonst hätten wir nicht heiraten dürfen.“
Der Übertritt von der katholischen zur evangelischen Kirche sei demnach eine zwingende Voraussetzung für die gewünschte kirchliche Trauung gewesen. An die genauen kirchlichen Regelungen, die diesen Schritt nötig machten, kann sich Vanessa Mai heute nicht mehr erinnern. „Keine Ahnung, wie das war“, räumte sie ein.
Der Weg zur Hochzeit
- 2013Beziehungsbeginn
Vanessa Mai und Andreas Ferber werden ein Paar.
- vor Juni 2017Konfessionswechsel
Vanessa Mai tritt von der katholischen zur evangelischen Kirche über.
- Juni 2017Kirchliche Trauung
Das Paar heiratet. Andreas Ferber ist der Stiefsohn von Schlager-Ikone Andrea Berg.
- nach Juni 2017Kirchenaustritt
Vanessa Mai verlässt die Kirche vollständig.
- 28.07.2026Podcast-Enthüllung
In der Folge von „Schön laut“ spricht sie erstmals öffentlich über den Konfessionswechsel.
Das Online-Portal FOCUS online zitiert katholisch.de, wonach ein Konfessionswechsel bei einer Ehe zwischen katholischen und evangelischen Christen grundsätzlich nicht zwingend vorgeschrieben ist. Allerdings können je nach Form der Vermählung bestimmte Genehmigungen erforderlich sein. Mais Darstellung bezieht sich offenbar auf ihre persönliche Situation und möglicherweise auf spezifische Regelungen, die für ihre und Andreas Ferbers geplante Hochzeit galten.
Kirchenaustritt und neue Spiritualität
Nach der Eheschließung kehrte Vanessa Mai der Kirche vollständig den Rücken. Die Entscheidung zum Austritt fiel ihr nach eigenen Worten nicht schwer. Im Podcast äußerte sie sich kritisch über die Institution:
„All das, was da passiert ist … ich finde es Wahnsinn, dass es solche Dinge gibt, das ist schlimm genug. Für mich gehört das nicht zusammen.“
Sie betonte, es sei ihr „nicht wichtig“ gewesen, Teil der Kirche zu bleiben. Ihre Spiritualität lebe sie heute auf ganz persönliche Weise:
„Ich glaube auch sehr an Energien, an das Universum, an Karma – an Worte, die man spricht, und Gedanken, die man teilt.“
Der gemeinsame Podcast „Schön laut“ von Vanessa Mai und Lola Weippert startete am 14. April 2026 und erscheint jeden Dienstag. Die beiden Schwäbinnen wollen dort einen Ort schaffen, „an dem sie nicht nur funktionieren, sondern existieren, diskutieren und inspirieren“. Mit der Enthüllung über den erzwungenen Konfessionswechsel liefert Mai jetzt reichlich Gesprächsstoff – und zeigt, wie sehr private Überzeugungen und kirchliche Regeln kollidieren können.





