Für Beatrice Egli ist Liebe nicht auf einen Mann beschränkt – und genau das hat handfeste Konsequenzen. Die Schlagersängerin hat im Gespräch mit der Glückspost verraten, dass sie ihr Leben nach dieser Überzeugung ausrichtet – und dafür sogar ihre eigene ARD-Show geopfert hat.
Die 38-Jährige, die ihr Privatleben sonst eisern abschirmt, gewährt einen Einblick in ihre gewandelte Sichtweise: „Mit jedem Jahr und all den Erfahrungen und Begegnungen, die ich machen darf, wird mir bewusster, wie wichtig die Liebe ist – die Liebe zu sich selbst, die Liebe zur Erde, zur Natur, die Liebe zu deinen Mitmenschen.“ Sie stellt klar: „Ich bin jemand, der das nicht auf einen Menschen reduziert.“
„Mit jedem Jahr und all den Erfahrungen und Begegnungen, die ich machen darf, wird mir bewusster, wie wichtig die Liebe ist – die Liebe zu sich selbst, die Liebe zur Erde, zur Natur, die Liebe zu deinen Mitmenschen. Ich bin jemand, der das nicht auf einen Menschen reduziert.“
Auch die berufliche Leidenschaft zählt die Schweizerin zur Liebe: „Ich finde, auch die Liebe zum Beruf und zu dem, was du machst, ist so wichtig, weil es dein Leben einfach mit dem erfüllen wird, was dir guttut.“ Ihr Lebensmotto spiegle sich in ihrem Lieblingslied wider: „Ich liebe das Leben“ von Vicky Leandros – mit jedem Jahr habe der Song mehr Bedeutung für sie bekommen.
Das bittere Ende der „Beatrice Egli Show“
Genau diese hohe Messlatte an sich selbst führte zu einer schmerzhaften Entscheidung: Nach acht Ausgaben zog Egli bei ihrer ARD-Show die Reißleine. „Ich habe die Sendung geliebt, aber wenn ich etwas mache, mache ich es richtig. Und das wäre momentan nicht möglich gewesen, mit all dem Neuen, das ich jetzt mache“, erklärt sie der Glückspost. Die Entscheidung beschäftige sie laut oe24 bis heute.
Das „Neue“, das ihre Zeit beansprucht: Egli wechselt ins Schauspielfach. Für die Sat.1-Serie „Die Landarztpraxis – Team Sonnenhof“ stand sie kürzlich vor der Kamera und schlüpfte in die Rolle der Schweizerin Céline Huber. Profitieren konnte sie dabei von ihrer Schauspielausbildung, die sie noch vor ihrem DSDS-Sieg 2013 in Hamburg absolviert hatte.
„Die Serienrolle war ein toller Anfang, aber ich träume groß.“
Die Folgen sollen in wenigen Wochen ausgestrahlt werden – Egli selbst hat das Resultat eigenen Angaben zufolge noch nicht gesehen. Doch ihre Ambitionen sind größer: Ihr Ziel ist eine Hauptrolle in einem eigenen Fernsehfilm.
Beatrice Eglis Karriere in Stationen
- 2013DSDS-Sieg
Beatrice Egli gewinnt Deutschland sucht den Superstar; zuvor absolviert sie eine Schauspielausbildung in Hamburg.
- 2015 – 2025Die „Beatrice Egli Show“
Acht erfolgreiche Ausgaben in der ARD; die letzte Sendung läuft im Dezember 2025.
- Juni 2026Schauspieldebüt
Dreharbeiten zu „Die Landarztpraxis – Team Sonnenhof“; Egli spielt die Schweizerin Céline Huber.
- 10. Oktober 2026Hallenstadion Zürich
Geplant: Beatrice Egli als erste Schweizer Musikerin im Zürcher Hallenstadion.
Kryptische Worte zu Silbereisen
Zu den seit Jahren kursierenden Gerüchten um eine mögliche Beziehung mit Schlagerkollege Florian Silbereisen (44) bleibt Egli kryptisch: „Alles, was man darüber sagen könnte, lässt sich in einem einzigen Satz zusammenfassen: Das wissen nur wir“ – eine Anspielung auf das gemeinsame Duett, das die beiden beim Schlagerboom Open Air vertraut auf einer Schaukel sangen. Ob sie derzeit in einer Beziehung ist, dazu schweigt Egli seit einigen Jahren konsequent.
„Alles, was man darüber sagen könnte, lässt sich in einem einzigen Satz zusammenfassen: Das wissen nur wir.“
Bereits im Juli sorgten enge Umarmungen mit Semino Rossi für Spekulationen – doch auch hier lässt die Sängerin die Öffentlichkeit außen vor.
Kraft in der Heimat und große Träume
Kraft schöpft die in Pfäffikon SZ aufgewachsene Sängerin in ihrer Heimat. An der Badi des Hüttnersees in Richterswil ZH kamen beim Fotoshooting Kindheitserinnerungen hoch – als Tochter einer Metzgerfamilie half sie früher bei Caterings in der Gegend. Ihre Mutter Ida Egli-Keller (61) nimmt sie regelmäßig auf Wanderungen mit. Die Natur sei ihr Rückzugsort und „Kontrastprogramm zu meinem Alltag, in dem ich viel unterwegs bin“.
Ihre enge Verbundenheit zur Heimat verarbeitet Egli auch musikalisch in ihrem aktuellen Hit „Zyt zum Heicho“. Am Schweizer Nationalfeiertag (1. August) genießt sie traditionell Höhenfeuer in den Alpen – ohne Alkohol, dafür im Kreis der Familie mit Grillabenden und Feuerwerk.
Der nächste große Meilenstein wartet am 10. Oktober 2026: Dann will Beatrice Egli als erste Schweizer Musikerin das Zürcher Hallenstadion füllen – ein Kindheitstraum, den sie sich mit ihrer ungewöhnlichen Liebesphilosophie Stück für Stück erfüllt.
