Es ist ein Eingeständnis, das der 55-Jährige immer wieder macht – und das an Deutlichkeit nichts eingebüßt hat. Im Interview mit Promiflash (via PopEntertainment.com) spricht Mark Wahlberg über seine Hauptrolle in dem Science-Fiction-Film, der 2001 in die Kinos kam. Sein Urteil ist vernichtend.
Der Film, ein Remake des Klassikers von 1968, spielte weltweit zwar rund 362 Millionen US-Dollar ein und war damit ein finanzieller Erfolg. Doch Kritiker und Fans reagierten überwiegend negativ. Auf Rotten Tomatoes hält der Streifen bis heute eine schwache Wertung. Auch James Cameron soll ihn für misslungen halten, wie das Far Out Magazine berichtet.
„Ich würde ‚Planet der Affen‘ nicht nur kein zweites Mal drehen – ich würde ihn auch nie wieder sehen wollen. Ich glaube nicht einmal, dass Tim Burton ihn noch einmal inszenieren würde.“
Mark Wahlberg, Schauspieler
Die Schuld an dem künstlerischen Scheitern sieht Wahlberg jedoch nicht bei Regisseur Tim Burton. Der heute 67-Jährige sei vielmehr vom Studio in die falsche Richtung gedrängt worden. „Ich glaube nicht einmal, dass Tim Burton ihn noch einmal inszenieren würde“, zitiert ihn Filmstarts.
Budget vs. Einspielergebnis
Quelle: Wikipedia
Eine lange Geschichte des Bedauerns
Bemerkenswert: Es ist nicht das erste Mal, dass Wahlberg seinen Unmut über den Film äußert. Schon 2005 sagte er in einem Interview mit CHUD.com fast wortgleich, er würde den Film nicht noch einmal machen. Und 2011 machte er in einem weiteren Gespräch das Studio für das Scheitern verantwortlich.
Chronologie
1988
Erste Remake-Pläne
20th Century Fox entwickelt erste Ideen für ein neues „Planet der Affen“-Remake.
Juli 2001
Kinostart
Tim Burtons Version kommt weltweit in die Kinos und spielt 362,2 Millionen Dollar ein.
2005
Erstes Bedauern
Wahlberg sagt in einem CHUD.com-Interview, er würde den Film nicht noch einmal drehen.
2011
Studio verantwortlich
In einem Interview macht er das Studio für den Misserfolg verantwortlich.
August 2026
Abrechnung im Interview
Im PopEntertainment.com-Interview bekräftigt Wahlberg sein Urteil: er würde den Film nie wieder drehen und auch nicht mehr ansehen.
Lehrjahre hinter sich
Der Schauspieler, der 1997 mit „Boogie Nights“ seinen Durchbruch feierte und für „Departed – Unter Feinden“ eine Oscar-Nominierung erhielt, will heute nur noch Projekte machen, die ihm wirklich am Herzen liegen. Er habe seine Lehrjahre hinter sich, so Wahlberg.
„Ich bin an einem Punkt in meiner Karriere angekommen, an dem ich nur noch mit Regisseuren arbeiten möchte, mit denen ich wirklich arbeiten will. Ich möchte Filme machen, die ich selbst sehen möchte, und Rollen spielen, die ich spielen möchte. Ich habe meine Lehrjahre hinter mir.“
Mark Wahlberg
In den letzten Jahren musste er allerdings auch einige Kritiker-Flops hinnehmen, darunter „Infinite“, „Flight Risk“ und „Balls Up“. Dass er mit Tim Burton noch einmal zusammenarbeiten würde, scheint nach diesen Aussagen unwahrscheinlich.