„Es war ein Zellhaufen“ – Stefanie Giesinger kontert Hass
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Abtreibung

„Es war ein Zellhaufen“ – Stefanie Giesinger kontert Hass

Stefanie Giesinger wurde nach ihrer öffentlichen Abtreibungs-Beichte massiv im Netz angefeindet. Nun gibt sie im „Sophie Passmann Podcast“ Kontra – und nennt den Embryo einen „Zellhaufen“.

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Stefanie Giesinger hat auf die monatelange Hasswelle nach ihrer Abtreibungs-Beichte reagiert – und zwar mit deutlichen Worten. Im August 2026 war sie zu Gast im Podcast von Sophie Passmann und machte klar, was sie von den Anfeindungen hält.

Bereits 2024 hatte Giesinger in ihrem eigenen Format „G Spot“ öffentlich gemacht, dass sie ein Jahr zuvor ungeplant schwanger geworden war und sich gegen das Kind entschieden hatte. Die Entscheidung stürzte sie in ein tiefes Loch, wie sie damals schilderte.

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Doch statt Mitgefühl erntete sie eine Welle des Hasses. Selbst Monate später, unter einem Foto, das die Marke Levis von ihr postete, fanden sich Kommentare wie „Kindermörderin, ich hoffe, dir passiert genau das, was du deinem Kind angetan hast“ – wie Giesinger jetzt im Passmann-Podcast berichtete.

Die Chronologie der Ereignisse

  1. 2023
    Ungeplante Schwangerschaft

    Stefanie Giesinger wird ungeplant schwanger und entscheidet sich nach inneren Kämpfen für eine operative Abtreibung.

  2. 2024
    Öffentliches Bekenntnis

    In ihrem Podcast „G Spot“ spricht sie erstmals über den Abbruch und schildert die schweren Monate danach.

  3. 2024 – 2026
    Hasswelle im Netz

    Nach dem Bekenntnis wird sie in sozialen Medien massiv angefeindet. Kommentare wie „Kindermörderin“ erscheinen selbst unter themenfremden Posts.

  4. August 2026
    Konter im Podcast

    Im „Sophie Passmann Podcast“ wehrt sich Giesinger mit scharfen Worten gegen die Kritik und nennt den Embryo einen „Zellhaufen“.

„Es war ein Zellhaufen“ – Giesinger kontert

Giesinger ließ keinen Raum für Interpretationen. „Bitch, das Ding war ein paar Wochen in meiner Gebärmutter“, sagte sie im Podcast. Und ergänzte: „Es war ein Zellhaufen. Entspannen Sie sich.“

Auf den Punkt brachte sie ihre Haltung mit den Worten: „Mein Körper, meine Regeln.“ Sie betonte, dass es bei der ganzen Debatte für sie allein um die Selbstbestimmung der Frau gehe.

Mein Körper, meine Regeln.
Stefanie Giesinger, Model und Unternehmerin

Anders als bei vielen kontroversen Themen, bei denen sie ihre Meinung hinterfrage, sei die Sache bei Abtreibung glasklar. „Bei Abtreibung ist es glücklicherweise sehr schwarz-weiß“, erklärte Giesinger.

Rückhalt und Hass zugleich

Trotz des Hasses betont Giesinger, dass sie im privaten Umfeld viel Unterstützung erfahren habe. Schon 2024 hatte sie gesagt: „Ich wollte keine Mutter werden, zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht.“

Die Hasskommentare scheinen sie dennoch nicht kalt zu lassen, auch wenn sie gelassener damit umgehen kann als bei anderen Themen. Sie unterstrich ihre Dankbarkeit, in einem Land zu leben, in dem sie selbst über ihren Körper entscheiden dürfe.

Auch Anne Wünsche sah sich zuletzt mit Abtreibungsgerüchten konfrontiert und wies diese zurück.

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