Kourtney Kardashian verlor Baby Tulip im dritten Monat und weinte tagelang mit Travis Barker
In der neuen Doku über Travis Barker spricht Kourtney Kardashian erstmals über ihre Fehlgeburt. Fünf gescheiterte IVF-Versuche und eine Notoperation im siebten Monat folgten – bis Sohn Rocky kam.
Kourtney Kardashian (47) hat jahrelang geschwiegen. In der neuen Dokumentation über ihren Ehemann Travis Barker spricht sie erstmals über einen Verlust, den das Paar nie öffentlich machte: 2021 verlor sie ein ungeborenes Mädchen – das Baby hatte bereits einen Namen, Tulip.
Der Film „Travis Barker: Louder Than Fear“ feierte beim Tribeca Film Festival Premiere und ist seit kurzem auf Hulu und Disney+ verfügbar, wie Rolling Stone berichtet. Ähnlich wie Viola Matthäus bricht nun auch Kourtney ihr Schweigen.
Instagram · @kourtneykardash
Der Weg zum Wunschkind
2020/Anfang 2021
Kourtney und Travis werden ein Paar
Die beiden machen ihre Beziehung Anfang 2021 öffentlich.
2021
Schwangerschaft und Fehlgeburt
Sechs Monate nach dem ersten Date wird Kourtney schwanger; im dritten Monat schlägt das Herz nicht mehr.
2021 – 2022
Fünf IVF-Versuche scheitern
Kourtney unterzieht sich fünf künstlichen Befruchtungen, bricht die Behandlung schließlich ab.
2023
Natürliche Schwangerschaft und Notoperation
Im siebten Monat müssen Ärzte Flüssigkeit aus den Lungen des Babys ableiten.
01. November 2023
Sohn Rocky kommt zur Welt
Das erste gemeinsame Kind der beiden wird geboren.
Der Verlust im dritten Monat
Rund sechs Monate nach dem ersten Date war Kourtney 2021 schwanger. Travis Barker hatte nie damit gerechnet, noch einmal Vater zu werden – umso größer war die Freude. Für das Mädchen stand der Name Tulip fest.
Doch bei einer Untersuchung im dritten Schwangerschaftsmonat kam die niederschmetternde Nachricht: kein Herzschlag. Travis Barker erinnert sich an den Moment, in dem der Arzt ihnen sagte, dass ihr Baby tot ist.
„Wir lagen einfach nur im Bett und weinten tagelang. Alles, was wir wollten, war ein gemeinsames Baby.“
Kourtney Kardashian, Reality-Star & Unternehmerin
Fünf gescheiterte IVF-Versuche
Nach dem Verlust setzte das Paar auf künstliche Befruchtung. Innerhalb von acht Monaten unterzog sich Kourtney – damals 41 – fünf IVF-Behandlungen, wie BILD berichtet. Jeder Versuch scheiterte.
Die Prozedur forderte ihren Tribut. „Es hat mich mental fertiggemacht“, sagt Kourtney. Schließlich brach sie die Behandlung ab: „Ich kann das nicht mehr.“ Ihre Begründung: „Wenn Gott ein Baby für uns vorgesehen hat, wird es auf natürlichem Weg passieren.“
Notoperation im siebten Monat
2023 wurde Kourtney tatsächlich auf natürlichem Weg schwanger. Doch auch diese Schwangerschaft blieb nicht ohne Schrecken: Im siebten Monat stellten Ärzte fest, dass sich die Lungen des Ungeborenen mit Flüssigkeit füllten.
Die Mediziner mussten eine Nadel durch Kourtneys Bauch führen, um die Flüssigkeit abzuleiten. Travis Barker war zu diesem Zeitpunkt mit Blink-182 auf Europa-Tournee. Nach einem Telefonat mit seiner Frau sagte er vier Konzerte ab und eilte ins Krankenhaus.
„Wenn man einmal eine Fehlgeburt erlebt hat, wartet man nur darauf, dass etwas Schreckliches passiert.“
Travis Barker, Blink-182-Schlagzeuger
Warum das Paar jetzt offen spricht
Das Paar will anderen Betroffenen Mut machen. Auf die Frage, warum sie die Erfahrung nicht in der Reality-Show „The Kardashians“ teilten, sagt Barker, der Interviewstil der Doku habe es ihnen leichter gemacht, über diesen Moment zu sprechen.
„Unsere Geschichte mit den Fehlgeburten, dann die IVF, die fehlgeschlagen ist, und schließlich die natürliche Schwangerschaft – ich habe das Gefühl, dass das eine Geschichte ist, mit der sich so viele Menschen identifizieren können.“
Travis Barker, Blink-182-Schlagzeuger
Rocky und die Patchwork-Familie
Am 1. November 2023 kam Sohn Rocky zur Welt – das erste gemeinsame Kind des Paares. Kourtney bringt aus der Beziehung mit Scott Disick drei Kinder mit, Travis aus seiner Ehe mit Shanna Moakler zwei.
In der Doku zeigt sich die Patchwork-Familie von ihrer humorvollen Seite. „Es ist im Grunde die Brady Bunch“, sagt Barker. Kourtney ergänzt: „Wie die Addams Family.“