Jenny Elvers: Finanzamt forderte Millionen – sie musste alles verkaufen
In Folge 3 von „Villa der Versuchung“ spricht Jenny Elvers erstmals über die Höhe ihrer Finanzamt-Forderung: eine Summe in Millionenhöhe. Der Streit nach einer Betriebsprüfung zwang sie zum Verkauf ihres gesamten Besitzes.
Eine Nachforderung in Millionenhöhe vom Finanzamt hat Jenny Elvers nach eigenen Worten zum Verkauf ihres gesamten Besitzes gezwungen. In der dritten Folge der zweiten Staffel von „Villa der Versuchung“ spricht die 54-Jährige erstmals konkret über den jahrelangen Streit mit dem Finanzamt. Wie Promiflash berichtet, sagte sie: „Wir reden hier von einer Summe in Millionenhöhe.“
Die Folge war ab dem 13. August 2026 bei Joyn+ abrufbar und lief am Montag, 17. August 2026, um 20.15 Uhr im linearen Fernsehen bei SAT.1.
In der Villa in Thailand vertraut sich Elvers ihren Mitbewohnerinnen Frenzy, Tatjana Gsell und Annika Kärsten-Hoenig an. Annika Kärsten-Hoenig hatte zuvor ebenfalls über die finanzielle Not ihrer Familie gesprochen. Das Format wird von Verona Pooth moderiert; die Prominenten kämpfen um einen gemeinsamen Jackpot von 250.000 Euro, wobei jeder Luxus direkt vom Gewinn abgezogen wird.
So kam es zur Millionenforderung
Nach ihrer Rückkehr aus Marbella nach Deutschland habe eine Betriebsprüfung angestanden, erzählt Elvers. Das Finanzamt verlangte Quittungen und Belege aus rund zehn Jahren. Weil sie diese Unterlagen nach eigener Darstellung nicht mehr vollständig vorweisen konnte, geriet sie in Bedrängnis.
Als Gründe für das finanzielle Chaos nennt sie ihre teure Scheidung mit einem für sie ungünstigen Ehevertrag: „Ich habe mich scheiden lassen, was nicht günstig war, und es war ein beschissener Ehevertrag.“ Dazu kamen die Zeit als alleinerziehende Mutter sowie die Umzüge nach Marbella und zurück nach Deutschland. Durch Trennung und Wohnortwechsel seien viele Unterlagen nicht mehr auffindbar gewesen.
Eigene Fehler nimmt sie nicht aus. Sie habe gearbeitet und sich um ihr Kind gekümmert, aber nicht gewusst, wie ihr Geld angelegt war: „Wo mein Geld angelegt wurde? Ganz ehrlich: Keine Ahnung.“ Verträge habe sie unterschrieben, ohne deren Inhalt zu kennen – ein Verhalten, das sie selbst als „dämlich“ bezeichnet. „Klar habe ich auch viel Geld ausgegeben und ich habe da einfach nicht aufgepasst“, räumt sie ein.
Jenny Elvers’ Finanzkrise in Etappen
Jahre vor der Show
Betriebsprüfung
Nach der Rückkehr aus Marbella verlangt das Finanzamt Belege aus rund zehn Jahren – viele fehlen nach Scheidung und Umzügen.
Folge der Prüfung
Verkauf des Besitzes
Wegen der Nachforderung in Millionenhöhe muss Elvers ihren kompletten Besitz verkaufen.
13. August 2026
Geständnis bei Joyn+
In Folge 3 der „Villa der Versuchung“ spricht Elvers erstmals öffentlich über die Millionensumme.
17. August 2026
TV-Ausstrahlung
Die Folge läuft um 20.15 Uhr in Sat.1.
Sohn Paul übernahm die Finanzen
Ihre finanziellen Sorgen habe Elvers zunächst lange vor ihrem Sohn Paul (25) zu verbergen versucht. Als sie ihn schließlich einweihte, sei ihr „ein großer Stein vom Herzen“ gefallen – denn der heute 25-Jährige habe sofort einen Plan entwickelt.
Laut Elvers interessierte sich Paul schon früh für Unternehmertum; inzwischen kümmert er sich seit einigen Jahren um die Finanzen seiner Mutter.
„Dann fiel mir ein großer Stein vom Herzen, weil er dann auch einen Plan hatte.“
Jenny Elvers, Schauspielerin & Moderatorin
Offenbarung in der Reality-Show
Dass es finanziell nicht rund läuft, hatte Jenny Elvers bereits zum Start der aktuellen Staffel öffentlich gemacht. In der Auftaktfolge sagte sie Sätze wie „Ich bin nicht pleite, ich bin die elegante Form: Ich bin broke“ und „Das Finanzamt hat mich gef*ckt“. Zudem überraschte sie mit dem Geständnis, dass sie mit einem Schnuller schläft.
In Folge 3 konkretisiert sie nun erstmals die Dimension: eine Nachforderung in Millionenhöhe, die sie zum Verkauf ihres gesamten Besitzes zwang. Ob die Forderung inzwischen vollständig beglichen ist, lässt Elvers offen.