Nino de Angelo nennt sich besten Sänger Deutschlands – Fans jubeln, Kritiker spotten
Mit einer gewagten Selbsternennung provoziert der 62-Jährige: „Ich bin deutschlandweit der beste Sänger und Entertainer.“ Sein neues Album „Vivi la Vita“ läuft, doch nicht alle Konzerte sind ausverkauft.
Nino de Angelo provoziert mit einer steilen These: Der 62-Jährige erklärt sich kurzerhand zum unangefochtenen Spitzenreiter der deutschen Musikszene. „Ich bin deutschlandweit der beste Sänger und Entertainer“, zitiert das OK! Magazin aus einem Interview mit der „Woche der Frau“.
Der Schlagersänger setzt sogar noch einen drauf und kokettiert mit Langeweile: „Schade, dass mir niemand das Wasser reichen kann. Es langweilt mich allmählich.“ Sein neues Album „Vivi la Vita“ liefert den Anlass für die Selbstinszenierung.
„Ich bin deutschlandweit der beste Sänger und Entertainer.“
Nino de Angelo, Sänger
Das Zitat erscheint laut Schlagerprofis.de auch als Instagram-Statement und führt zu geteilten Reaktionen. Während Fans den Sänger feiern, fragen Kritiker, ob etwas mehr Bescheidenheit angebracht wäre.
Album und Tour als Bühne
Am 12. Juni 2026 ist de Angelos Italo-Album „Vivi la Vita“ erschienen – 14 Songs, rund 53 Minuten, darunter Klassiker wie „Azzurro“ und „Gente di Mare“. Beim Duett „Bella Italia e amore“ singt Marina Marx mit, wie Apple Music auflistet.
Die begleitende Open-Air-Tour startete in Spremberg und endet am 30. August in Chemnitz. Doch nicht überall läuft es rund: Vor dem Bremen-Konzert war erst die Hälfte der Tickets verkauft, wie t-online laut Schlagerprofis berichtete. Das Konzert in Spremberg wurde ersatzlos abgesagt – offiziell aus produktionstechnischen Gründen.
Die Vivi-la-Vita-Tour
12. Juni 2026
Albumveröffentlichung und Tourstart in Spremberg
„Vivi la Vita“ erscheint; das erste Open-Air-Konzert ist in Spremberg geplant.
13. Juni 2026
Record-Release-Party in Mainz
In der Lokhalle Mainz feiert de Angelo die Albumveröffentlichung.
30. August 2026
Tourfinale in Chemnitz
Letzter Termin der Sommertour.
Auf dem Album-Cover hält de Angelo einen Siegerkranz aus Lorbeerzweigen über seinen Kopf – passend zum selbstverliehenen Titel.
Vom Absturz zum Comeback
Hinter dem protzigen Selbstbewusstsein steckt eine bewegte Vita: Der gebürtige Karlsruher kämpfte mit Alkohol- und Drogenproblemen, Spielsucht und schweren gesundheitlichen Rückschlägen. Wegen Fahrens ohne Führerschein und Fahrerflucht mit Sachbeschädigung erhielt er eine Bewährungsstrafe.
Erst im Juni 2026 meldete de Angelo, seine Privatinsolvenz hinter sich gelassen zu haben – dafür habe er rund eine Million Euro verdienen müssen, wie Focus Online berichtet. Auf Instagram zeigt er heute den Mittelfinger und sagt: „Wenn du fällst, ist das erste, was du tun musst, wieder aufstehen.“
Privat plant er mit Lebensgefährtin Simone Lux einen Neuanfang in Italien – in Umbrien hat das Paar bereits ein Grundstück gefunden. Bis 2030 will der Sänger aktiv bleiben, wie er spot on news im GALA-Interview sagte.
Reaktionen zwischen Jubel und Spott
Die Fans sind gespalten. Ein Nutzer schreibt laut OK! Magazin: „Definitiv bist du unser Hero, ich bewundere deine Stärke und deine Kraft, wir lieben dich, Champ.“ Ein anderer meint: „Er ist eben so, man mag ihn oder nicht, ich mag ihn trotz allem!“
Der Autor Stephan Imming von Schlagerprofis.de kommentiert ironisch und zieht den Vergleich zum Schlagerklassiker „Ich bin viel zu bescheiden“ von Peter Petrel. Er erinnert daran, dass de Angelo zuletzt mit einer Mittelfinger-Pose für Aufmerksamkeit sorgte.
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Die restlichen Tourtermine werden zeigen, ob das Publikum seine Selbsternennung mitträgt. De Angelo selbst bleibt bei seiner Linie: fallen, aufstehen, weitermachen.