Menowin Fröhlich will in die DSDS-Jury – doch die Plätze sind vergeben
100 Tage nach seinem Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ meldet Menowin Fröhlich Ansprüche auf einen Jury-Platz an. Doch RTL hat die Jury für die Jubiläumsstaffel 2027 bereits besetzt.
Menowin Fröhlich will 100 Tage nach seinem Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ selbst am Jurypult Platz nehmen. Im RTL-Interview am 17. August 2026 erklärt der 38-Jährige, er wolle künftig „einen Superstar finden“ – und stößt damit auf eine bereits vergebene Jury.
Der Sänger macht aus seiner Ambition keinen Hehl: „Ich möchte selbst einen Superstar finden“, zitiert ihn BUNTE. Seine Begründung klingt selbstbewusst: „Ich glaube halt auch so, dass ich mehr Ahnung von Musik und ein größeres Musikverständnis habe.“
„Ich bin nicht in die Branche gekommen, mit denen mitzuschwimmen, sondern ich bin gekommen, Geschichte zu schreiben.“
Menowin Fröhlich, DSDS-Sieger der 24. Staffel
Zudem setzt Fröhlich auf seinen Promi-Faktor: „Wenn ein Tsunami wie meiner fällt und sagt: Hey, der Typ ist jetzt irgendwie auch noch mit in der Jury, dass dann die Leute schon einschalten.“ Die Einschaltquoten dürften bei seiner Verpflichtung steigen, so seine Überzeugung.
Vom Final-Verlierer zum Casting-Sieger
Fröhlichs DSDS-Geschichte ist lang. Bereits 2010 stand er im Finale, unterlag damals aber Mehrzad Marashi. Bei seinem dritten Anlauf im Mai 2026 setzte er sich in einem knappen Zuschauervoting gegen Paco Simic, Tyrell Hagedorn und Constance Dizendorf durch.
Menowin Fröhlichs Weg zur DSDS-Jury
2010
Finalniederlage
Menowin Fröhlich unterliegt im DSDS-Finale Mehrzad Marashi.
Mai 2026
Sieg in Staffel 24
Fröhlich gewinnt die 24. Staffel von DSDS in einem knappen Zuschauervoting gegen drei Finalisten.
17. August 2026
Jury-Ambitionen
100 Tage nach dem Sieg erklärt Fröhlich im RTL-Interview, selbst in die DSDS-Jury zu wollen.
Jury 2027: Bohlen, Bushido und Glück machen weiter
Kurzfristig dürfte aus Fröhlichs Wunsch nichts werden. Noch vor dem diesjährigen Finale gab RTL bekannt, dass die Jury der Jubiläumsstaffel 2027 – zum 25-jährigen Bestehen der Show – bereits feststeht: Dieter Bohlen, Bushido und Isi Glück machen gemeinsam weiter. Gerade Bushido, der während der DSDS-Dreharbeiten wegen seiner Trennung weinte, bleibt damit ein fester Bestandteil.
Chef-Juror Dieter Bohlen hatte Fröhlich zwar mehrfach als seinen Favoriten bezeichnet, die Erwartungen aber früh gedämpft: „Wir werden keinen Superstar finden. Das Wort ist ein bisschen zu hoch. Wenn es ein Star wird, wären wir schon happy.“ Das dürfte auch ein Hinweis darauf sein, wie realistisch Fröhlichs Jury-Plan aktuell ist.
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Musikalische Pläne: Schlager-Soul und Jackson-Vorbild
Wie L'essentiel berichtet, will Fröhlich unabhängig vom Jury-Wunsch musikalisch einen eigenen Weg einschlagen. Er plant, „der neue Michael Jackson im Schlagerbereich“ zu werden – allerdings ohne klassischen Ballermann-Sound und ohne Vergleich mit modernem Schlager à la Beatrice Egli. Stattdessen schwebt ihm eine Mischung aus deutschem Schlager, Soul und Gospel vor, dazu auffällige Bühnenoutfits nach dem Vorbild des „King of Pop“.
Er ist überzeugt: „Ich bin ganz der festen Überzeugung, dass sich keiner so bewegt wie ich, dass die Musik keiner so fühlen kann, wie ich auf der Bühne.“ Zudem wolle er einen wiedererkennbaren Vocal-Sound „Modern-Talking-like“ entwickeln.
Einen Dämpfer gibt es allerdings: Sein Siegertitel „Mercy On Me“ schaffte es nicht in die Top 100 der deutschen Single-Charts, wie GALA berichtet. Fröhlich nimmt das nach eigenen Angaben gelassen: „Früher hätte mich das zerstört. Heute nicht mehr“, sagte er der Bild. „Der Hype kann kommen und gehen, aber ich will innerlich stabil bleiben.“
Auch privat war zuletzt viel los: Fröhlich besitzt erstmals ein eigenes Handy, wurde zum neunten Mal Vater und zeigte sich beim RTL-Besuch mit seiner Jugendliebe Ronja.