Gina-Lisa Lohfink erleidet im Karibik-Urlaub erneut medizinischen Notfall
Während ihres Karibik-Urlaubs verschärfen sich die Folgen ihrer verpfuschten Po-OP: Gina-Lisa Lohfink erleidet einen medizinischen Notfall. Offene Stellen an Bein und Po treten erneut auf – sie fürchtet um ihr Bein und ihr Leben.
Bei Gina-Lisa Lohfink sind im Karibik-Urlaub erneut Wunden an Bein und Po aufgeplatzt – aus ihnen läuft Eiter. Die 39-Jährige erlitt in der Dominikanischen Republik einen medizinischen Notfall, wie BUNTE berichtet, und wird vor Ort behandelt.
Die Ursache liegt Jahre zurück: 2023 unterzog sich Lohfink in der Türkei einer Po-Operation, einem Brazilian Butt Lift. Dabei kam das Füllmaterial Aquafilling zum Einsatz – ein Polyamidgel-Gemisch, das später aus dem Gesäß in Richtung Oberschenkel wanderte. Es verursacht wiederkehrende Entzündungen, Eiter und verunreinigtes Material im Gewebe.
„Es ist wieder wegen meiner Po-OP. Sowohl am operierten Bein als auch am Po sind Stellen offen. Von dem Zeug ist noch zu viel in meinem Körper. Das muss raus.“
Die Beschwerden begleiten Lohfink seit mehreren Jahren. Wie t-online berichtet, zeigten MRT-Aufnahmen Anfang 2026 das ganze Ausmaß der Komplikationen. Bei einer Rettungsoperation im Januar 2026 konnten Ärzte einen Teil des verrutschten Materials entfernen – Reste blieben jedoch im Körper. Bereits im Mai 2026 sprach sie öffentlich über Eiter, Schmerzen und ihre Angst, ihr Bein zu verlieren.
Vorgeschichte der Po-OP
2023
Po-OP in der Türkei
Brazilian Butt Lift mit Aquafilling – der Beginn der Komplikationen.
Anfang 2026
MRT zeigt Ausmaß
Das Gemisch hat sich bis in den Oberschenkel verschoben.
Januar 2026
Rettungsoperation
Ärzte entfernen Teile des verrutschten Materials; Reste bleiben.
Mai 2026
Lohfink wird öffentlich
Sie spricht über Eiter, Schmerzen und Angst vor Beinverlust.
17./18. August 2026
Notfall in der Karibik
Wunden platzen auf, Eiter tritt aus, Infusion und Spritzen vor Ort.
Angst vor Beinverlust und Tod
Vor allem das verbliebene Material bereitet Lohfink große Sorgen. Gegenüber FOCUS online sagte sie, ihr Körper signalisiere, dass der „Dreck“ raus müsse. Die Kombination aus Eiter und Aquafilling-Eigenfett-Gemisch hält sie für gefährlich.
„Wenn der Eiter und das verbliebene Aquafilling-Eigenfett-Gemisch in meinem Körper bleiben, habe ich große Angst vor den Folgen. Für mich ist diese Kombination wie ein giftiger Cocktail. Ich habe Angst, dass ich im schlimmsten Fall mein Bein verlieren oder sogar sterben könnte.“
Vor Ort wurde Lohfink medizinisch versorgt: Sie erhielt eine Infusion und zwei Spritzen. Zusätzlich leidet sie an Schwindel, Übelkeit und Erbrechen – die hohen Temperaturen in der Karibik belasten ihren geschwächten Körper zusätzlich. Sie nimmt weiterhin Schmerzmittel und Antibiotika.
Über ihre deutschen Ärzte sagte Lohfink: „Ich habe mit meinen Ärzten Dr. Dr. Dorow und Dr. Rommel in Deutschland telefoniert. Die haben mich beruhigt. Hier sind auch tolle Ärzte, die sich hervorragend um mich kümmern.“ Das berichtet promiflash.
Der aktuelle Notfall macht deutlich, wie lange die Folgen eines Beauty-Eingriffs den Alltag belasten können. Trotz des Rückschlags versucht Lohfink, positiv zu bleiben: Solange Eiter und Rückstände austreten, wertet sie das als Zeichen der Selbstheilung. Erst kürzlich veröffentlichte sie ein Foto aus einer Kirche, verbunden mit der Aussage, Gott habe sie noch nicht zu sich geholt. Auch andere Prominente beschäftigen sich derzeit mit Schönheitseingriffen – Tatjana Gsell kündigte kürzlich ihre nächsten Beauty-Eingriffe an.