Motsi Mabuse nennt drei Werte für ihre Tochter und warnt vor dem Urteil anderer
Als neue Disney-Markenbotschafterin spricht Motsi Mabuse selten offen über ihre achtjährige Tochter. Jetzt nennt sie drei Erziehungswerte – und macht klar, warum die Meinung anderer für ihr Kind nicht zählen soll.
Motsi Mabuse spricht selten über ihre Tochter. Jetzt macht sie eine Ausnahme – als neue Markenbotschafterin für Disneys weltweite Kampagne „Einmal Prinzessin, immer Prinzessin“. Im Interview mit BUNTE nennt die 45-Jährige die drei Werte, die sie ihrer achtjährigen Tochter mitgeben will.
Die drei Werte heißen: Liebe, Selbstbewusstsein und Stärken. Besonders wichtig ist der Jurorin, dass ihre Tochter nicht auf das schaut, was andere über sie denken – gerade jetzt, wo das Mädchen in die Schule kommt und mit Feedback von außen konfrontiert wird.
„Wir achten darauf, dass wir sie aufbauen mit ganz viel Liebe, Selbstbewusstsein und Stärken. Immer wieder investieren wir in sie, wie sie sich selbst sieht. Weil das ist wichtiger. Nicht sich so sehr darum zu kümmern, was Leute über sie denken.“
Motsi Mabuse, Let's Dance-Jurorin
Moderne Prinzessin statt Warten auf den Prinzen
Für Mabuse hat sich das Wort Prinzessin gewandelt. „Es geht nicht darum, nichts zu machen und abgeholt zu werden“, sagt sie. Als Vorbild einer modernen Prinzessin nennt sie im Gespräch mit der Abendzeitung Vaiana: „Sie kämpft für das, was sie will, und geht selbstbewusst ihren Weg. Sie zweifelt auch ab und zu an sich selbst, aber am Ende vertraut sie ihrer eigenen Stimme.“
Der Anruf von Disney war für die gebürtige Südafrikanerin ein Kindheitstraum. „Als Disney angerufen hat, war das wie ein Kindheitstraum, der wahr wurde. Ich bin mit Disney aufgewachsen, und das ist einfach eine so tolle Brand“, sagte sie der Abendzeitung. Die Kampagne sei auch eine gemeinsame Sache mit ihrer Tochter.
Mabuse verbindet die Kampagne mit ihrer eigenen Geschichte: „Stell dir mal vor, die kleine Motsi in Südafrika, die mit Steinen gespielt hat, darf heute für so eine Marke hier stehen“, sagte sie BUNTE. Der Traum aus der Kindheit ist für sie jetzt Alltag.
Tiana, Rapunzel und der Schulstart
Die erste Disney-Prinzessin, die Mabuse ihrer Tochter zeigte, war Tiana aus „Küss den Frosch“. „Mit der ist sie aufgewachsen. Sie denkt, Tiana ist die erste Prinzessin“, berichtet die Mutter in BUNTE. Zuletzt tanzte und sang das Mädchen in einem Rapunzel-Musical in der Tanzschule.
Gerade der Schulstart macht die Erziehungsfrage für Mabuse dringlich. Ihre Tochter bekommt nun Rückmeldungen von außen – und soll laut Mabuse vor allem lernen, sich selbst zu vertrauen. Eine repräsentative OnePoll-Studie zur Kampagne zeigt: 54 Prozent der Frauen wollen Selbstvertrauen an die nächste Generation weitergeben.
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Royale Grenzen und barfuß spielen
Abseits der Disney-Welt kennt Mabuse auch das echte Adelsleben: Im Dezember 2025 saß sie beim Staatsbankett auf Schloss Windsor neben Prinz Edward, König Charles traf sie mehrfach. Über das royale Leben sagt sie: „Ich habe Respekt vor einem Leben, in das du geboren wirst, das du dir nicht ausgesucht hast. Das ist dein Päckchen, das du zu tragen hast.“
Für ihre Tochter ist genau dieser Unterschied wichtig: „Meine Tochter darf hier rumspielen und rumturnen und barfuss laufen.“ Während echte Royals Grenzen spüren, soll ihr Kind Freiheit behalten – und die Werte der Prinzessinnen als innere Stärke nutzen. Die globale Prinzessinnenwoche läuft noch bis zum 23. August 2026, wie die Spielwarenmesse berichtet.