Die US-Schauspielerin Bunny Levine, bekannt aus „Gilmore Girls“ und „La La Land“, ist im Alter von 97 Jahren friedlich eingeschlafen. Bis zuletzt stand sie vor der Kamera – ein Verlust für Fans weltweit.
Mit 97 Jahren stand Bunny Levine noch vor der Kamera – nun ist die Schauspielerin tot. Wie Entertainment Weekly und andere US-Medien übereinstimmend berichten, starb sie am Donnerstag, 20. August 2026, friedlich im Schlaf in ihrem Zuhause im kalifornischen Tarzana.
Die Polizei von Los Angeles war am Donnerstagmorgen zu ihrem Wohnhaus gerufen worden, weil Levine nicht ansprechbar war. Nach Angaben der Beamten deutet alles auf einen natürlichen Tod hin; eine offizielle Todesursache wurde zunächst nicht bekannt gegeben.
Vom Lehrerpult zum Filmset
Geboren wurde Bunny Levine am 22. Dezember 1928 als Bernice Levine in East Orange, New Jersey. Schon früh wollte sie Schauspielerin werden, stellte diesen Traum aber nach der Schule rund 25 Jahre zurück – sie arbeitete als Schulbibliothekarin und Lehrerin in Teaneck und zog ihre drei Kinder groß.
Erst nach ihrer vorzeitigen Pensionierung begann sie mit Schauspielunterricht und Vorsprechen. Ihre ersten professionellen Credits datieren auf die späten 1980er Jahre, darunter der Horrorfilm „Slime City“. 1991 gründete sie mit ihrem Ehemann Bernard S. Levine die Actors Connection in New York City.
Bunny Levines späte Karriere
1928
Geburt
Bernice „Bunny“ Levine wird am 22. Dezember in East Orange, New Jersey, geboren.
1988
Erste Filmcredits
Levine beginnt mit professionellen Rollen, unter anderem im Horrorfilm „Slime City“.
1990
Leinwanddebüt
In „Cadillac Man“ spielt sie an der Seite von Robin Williams.
2004
Gilmore Girls
Levine tritt als Mrs. Thompson auf – eine ihrer bekanntesten Rollen.
2016
La La Land
Sie spielt eine Kinokassiererin im Oscar-prämierten Musical.
2026
Letzte Rollen
Noch im Juni steht sie vor der Kamera; im August stirbt sie mit 97 Jahren.
Späte Karriere, die ihresgleichen sucht
Über fast vier Jahrzehnte spielte Levine zahllose Gastrollen – oft einzelne Folgen, oft namenlose Figuren wie „Alte Dame“ oder „Großmutter“. Ihre Liste reicht von „As the World Turns“ über „Law & Order“, „Everybody Loves Raymond“ (als Freundin von Marie Barone) bis zu „Gilmore Girls“ (als Mrs. Thompson).
Auch im Kino war sie gefragt: Ihr Leinwanddebüt gab sie 1990 in „Cadillac Man“ an der Seite von Robin Williams. Später engagierte Adam Sandler sie mehrfach, etwa 2008 in „Leg dich nicht mit Zohan an“ und 2023 in „You Are So Not Invited to My Bat Mitzvah“. In „La La Land“ (2016) spielte sie eine Kinokassiererin, 2024 war sie als Mona in „Thelma“ zu sehen.
„Ich fühle mich sehr gesegnet, zu dem zurückgekehrt zu sein, was ich seit meiner frühesten Erinnerung wollte. Ich wünschte, jeder könnte dieses Glück finden.“
Bunny Levine, Schauspielerin
Bis zuletzt aktiv
Noch mit 97 Jahren war Levine beruflich aktiv. Ihr Manager Brandon Kjar sagte laut Hollywood Reporter: 'Sie hat noch mit 97 vorgesprochen.' Im Juni 2026 stand sie zuletzt vor der Kamera.
Ihre letzten Rollen umfassen die Serie „The Upshaws“ und den Film „The Cure“ (2026). Bereits 2024 lief sie für die Premiere von „Thelma“ über den roten Teppich in Los Angeles. Ihr zweites Zitat aus einem Interview mit der Studentenzeitung „The Daily Evergreen“ lautete: „Ich weiß nicht, ob viele von uns erklären könnten, warum – es ist einfach etwas. Vielleicht liegt es in den Genen.“
Am 20. August 2026 starb sie friedlich im Schlaf. Die Nachricht verbreitete sich am 23. August international.
Abschied und Spenden
Levine hinterlässt ihre Kinder Marty, Francie und Joe sowie die Enkel Robin und Jeffrey.
Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 27. August 2026, um 13 Uhr in der Jewish Memorial Chapel in Clifton, New Jersey, statt. Spenden in ihrem Gedenken können an den Entertainment Community Fund gerichtet werden.