Britney Spears wirft Vater Zwang zu Auftritten vor – „Ich fühlte mich wie ein Roboter“
Bild: KI-generiert
Vormundschaft

Britney Spears wirft Vater Zwang zu Auftritten vor – „Ich fühlte mich wie ein Roboter“

In zwei neuen Instagram-Videos erhebt Britney Spears schwere Vorwürfe gegen ihren Vater Jamie: Sie sei zu Auftritten und Meet-and-Greets gezwungen worden, obwohl sie Panikattacken bekam. Die Sängerin spricht von einem „Roboter“-Gefühl und bleibendem Schaden.

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Britney Spears erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Vater Jamie Spears: Während der fast 14 Jahre dauernden Vormundschaft sei sie immer wieder zu Auftritten und Meet-and-Greets gezwungen worden – obwohl sie panische Angst vor Menschenmengen hatte. In zwei Instagram-Videos vom Donnerstag schildert die 44-Jährige erstmals im Detail, wie sehr sie unter der Fremdbestimmung litt.

Schon bei Treffen mit mehr als zehn Menschen habe sie Asthma bekommen und zu zittern begonnen, berichtet Promiflash. Ihre langjährige Assistentin Felicia Culotta habe die Panik sofort gesehen. In den Clips posiert Spears in schwarzer, verzierter Unterwäsche, High Heels und einem Halsband vor einem Spiegel.

Instagram
Ich verlor die Sensibilität meiner Seele. Und es tat buchstäblich weh. Ich fühlte mich wie ein Roboter.
Britney Spears, Sängerin

Jamie Spears im Visier der Vorwürfe

Ihr Vater Jamie Spears, heute 74, habe ihr Begegnungen mit rund 70 Personen zugemutet, berichtet Page Six. Das sei weit mehr gewesen, als die Sängerin verkraften konnte: Schon bei mehr als zehn Fans seien Asthma und Zittern aufgetreten. Spears beschreibt, wie sie sich vor Auftritten in eine Bühnenrolle flüchtete – nach der Geburt ihrer Söhne Sean Preston und Jayden habe sich das jedoch zunehmend „albern und beschämt“ angefühlt.

Die Fremdbestimmung habe sie „die Sensibilität ihrer Seele“ gekostet und „buchstäblich weh getan“, schreibt sie. Auch nach dem Ende der Vormundschaft betont sie, viele Menschen realisierten noch immer nicht, „welcher echte Schaden meinem Herzen und meiner Seele zugefügt wurde“.

Fast 14 Jahre unter Fremdbestimmung

Die gerichtlich angeordnete Vormundschaft über Britney Spears begann 2008. Ihr Vater Jamie Spears kontrollierte über Jahre Finanzen, Karriere und persönliche Freiheiten seiner Tochter – nach eigenen Angaben zu ihrem Schutz. Britney Spears bezeichnete die Regelung später öffentlich als „missbräuchlich“ und erklärte, sie sei genutzt worden, um ihr Leben „zu ruinieren“.

Im November 2021 wurde die Vormundschaft nach fast 14 Jahren aufgehoben. Schon vor einigen Wochen hatte Spears in einem emotionalen Statement über ihre Schuldgefühle als Mutter gesprochen und mit ihren Eltern abgerechnet – wie auf jux.news berichtet wurde.

Die Vormundschaft im Zeitraffer

  1. 2008
    Vormundschaft beginnt

    Ein Gericht ordnet die Vormundschaft an; Jamie Spears übernimmt die Kontrolle über Finanzen, Karriere und persönliche Freiheiten.

  2. November 2021
    Vormundschaft aufgehoben

    Nach fast 14 Jahren endet die gerichtliche Fremdbestimmung.

  3. 27. August 2026
    Britney Spears erhebt Vorwürfe

    In zwei Instagram-Videos schildert sie, zu Auftritten und Meet-and-Greets gezwungen worden zu sein.

  4. 28. August 2026
    Deutsche Medien berichten

    Promiflash und andere Medien greifen die Aussagen auf.

Die Wunden bleiben

Dass die Zeit der Vormundschaft sie bis heute prägt, macht Spears in ihren Videos deutlich. Sie spricht von einem Gefühl der „geheimnisvollen, akuten Einheit“, das ihr durch die jahrelange Fremdbestimmung genommen worden sei. Auch über ihr Privatleben äußert sie sich: Nach der Scheidung von Sam Asghari 2024 genieße sie ihr Single-Dasein.

Ein Sprecher von Jamie Spears war am Donnerstagabend zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar; auch Britneys Team reagierte nicht auf Anfragen. Eine Reaktion des Vaters steht noch aus.