Meghan hielt Queen-Assistenten für Prinz Andrew
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Meghan hielt Queen-Assistenten für Prinz Andrew

Beim ersten Treffen mit Queen Elizabeth II. verwechselte Meghan Prinz Andrew mit einem Angestellten – weil er die Handtasche der Monarchin hielt. Erst nach der Abreise der Queen fragte sie Harry nach dem vermeintlichen Assistenten.

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Meghan Markle hielt Prinz Andrew beim ersten Treffen mit Queen Elizabeth II. für einen Assistenten der Monarchin. Grund: Der Herzog von York stand mit der Handtasche der Queen neben seiner Mutter und begleitete sie beim Abschied zur Tür – ein Bild, das die damals 35-Jährige offenbar völlig falsch deutete.

Die Anekdote stammt aus Prinz Harrys Memoiren „Spare“, die bereits im Januar 2023 erschienen. Wie Promiflash berichtet, griffen deutsche Medien die Geschichte am 1. September 2026 erneut auf – passend zur Rückkehr von Harry und Meghan nach Großbritannien.

Instagram · @meghan

Das Treffen fand laut den Quellen im Oktober 2016 in der Royal Lodge in Windsor statt. Eigentlich wollten Harry und Meghan Sarah Ferguson besuchen. Mit dabei waren auch Prinzessin Eugenie, ihr Ehemann Jack Brooksbank und eine Freundin – überraschend war auch die Queen selbst vor Ort.

Harrys trockene Aufklärung

Erst nachdem die Königin die Royal Lodge verlassen hatte, sprach Meghan Harry auf den vermeintlichen Mitarbeiter an. Harry zitiert die Szene in seinen Memoiren wörtlich:

Nach einem Moment fragte Meg mich nach dem Assistenten der Queen. Ich fragte, von wem sie sprach. „Der Mann mit der Handtasche, der sie zur Tür begleitete.“ Das war kein Assistent, sondern ihr zweiter Sohn Andrew.
Prinz Harry, Autor der Memoiren „Spare“

Die Verwechslung hatte einen einfachen Grund: Andrew saß neben seiner Mutter, hielt ihre Handtasche und begleitete sie zur Tür. Für Meghan wirkte er so wie ein persönlicher Mitarbeiter der Monarchin – nicht wie der zweite Sohn der Queen.

Harry kommentierte trocken: „Sie hatte uns definitiv nicht gegoogelt.“ Meghan hatte die Royals also nicht vorab recherchiert.

Vor der Aufklärung hatte sich Meghan besonders bemüht: Sie verabschiedete sich mit einem tiefen Knicks, den Harry als „nahezu perfekt“ bezeichnete. Die Queen reagierte herzlich, winkte und lächelte Meghan zu. Nach dem Aufbruch der Königin lockerte sich die Stimmung – „the whole vibe changed“ –, und es wurden Getränke vorgeschlagen.

Meghans Erinnerung an den Knicks

Meghan selbst hatte in der Netflix-Dokuserie „Harry & Meghan“ erzählt, sie habe erst kurz vorher erfahren, dass sie die Queen treffen würde. „Ich erinnere mich, wir saßen im Auto und Harry sagte: ‚Du weißt, wie man einen Knicks macht, oder?‘ – und ich dachte, das sei ein Scherz“, zitierte die Herzogin. Den ersten Knicks verglich sie scherzhaft mit dem US-amerikanischen Mittelalter-Erlebnisdinner „Medieval Times“.

Weitere Erstbegegnungen verliefen laut Harry entspannter: König Charles III. und Königin Camilla freuten sich über Meghans Liebe zu Hunden. Besonders eng war von Beginn an der Kontakt zu Prinzessin Eugenie, die Meghan „wie eine Schwester“ umarmte.

Die Chronologie der Verwechslung

Die wichtigsten Daten

  1. Juli 2016
    Harry und Meghan lernen sich kennen
  2. Oktober 2016
    Erstes Treffen mit der Queen in der Royal Lodge

    Meghan hält Prinz Andrew für einen Assistenten der Monarchin.

  3. Dezember 2022
    Netflix-Doku erscheint

    Meghan spricht erstmals über ihren ersten Knicks vor der Queen.

  4. 10. Januar 2023
    Memoiren „Spare“ veröffentlicht

    Die Anekdote um die Andrew-Verwechslung wird öffentlich.

  5. 1. September 2026
    Deutsche Medien greifen die Geschichte erneut auf

    Promiflash und Heute.at berichten über die Verwechslung.

Andrews Rückzug und der aktuelle Anlass

Andrew, der zweite Sohn von Queen Elizabeth II. und Prinz Philip, war früher ein bekanntes Gesicht der Royals. Er zog sich aber im November 2019 wegen seiner umstrittenen Freundschaft zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aus der Öffentlichkeit zurück, wie Page Six berichtet.

Die erneute Berichterstattung im September 2026 fällt in eine Zeit, in der Harry und Meghan mit Archie und Lilibet nach Großbritannien zurückkehren. Das Interesse an den Royals ist entsprechend hoch – und die Anekdote aus „Spare“ liefert Stoff für neue Debatten.