Meghan soll Bewerber bei Vorstellungsgesprächen stumm stehen gelassen haben
Page Six berichtet über angebliche Regeln bei Bewerbungsgesprächen von Herzogin Meghan: Bewerber durften weder sprechen noch Blickkontakt aufnehmen. Eine ihr nahestehende Quelle nennt die Vorwürfe kategorisch unwahr.
Zwei anonyme Quellen erheben schwere Vorwürfe gegen Herzogin Meghan. Wie Page Six am 1. September 2026 exklusiv berichtete, soll die 45-Jährige bei früheren Bewerbungsgesprächen mit Haushaltsangestellten extrem unhöflich gewesen sein.
Bewerber für Stellen als Haushälter oder Hausmädchen hätten demnach lediglich ihren Lebenslauf abgegeben und seien dann angewiesen worden, schweigend am Rand des Raumes zu stehen. Sie durften nicht sprechen und keinen Blickkontakt aufnehmen, während Meghan die Unterlagen las. Fragen oder ein persönlicher Austausch habe es nicht gegeben.
Instagram · @meghan
Stattdessen habe Meghan die Papiere ausführlich studiert, den Bewerber von oben bis unten betrachtet und ihm anschließend lediglich mitgeteilt, dass er gehen könne. Eine Quelle sagte, diese Erlebnisse hätten sich unter Haushaltsangestellten herumgesprochen.
In diesen Kreisen habe Meghan sich den Spitznamen „Duchess Difficult“ eingehandelt. Viele Menschen hätten deshalb schlicht kein Interesse, für sie zu arbeiten. Eine zweite anonyme Quelle ergänzte, es gebe definitiv Sorge unter Haushaltsangestellten über die Rückkehr von Harry und Meghan nach Großbritannien.
Die Quelle prognostizierte, Meghan werde vermutlich wieder Hauspersonal suchen, aber nicht glauben, dass die Leute für diese Jobs Schlange stehen werden. Es gebe viele Bedenken, wie der Arbeitsalltag in diesem Haushalt tatsächlich wäre.
„Sie kam herein, und Meghan schaute offenbar einfach nach unten, las weiter in ihren Unterlagen, und das dauerte Minuten. Es fühlte sich sicher wie fünf Minuten an, und dann schaute Meghan schließlich auf und sagte zu der jungen Frau: ‚Sie können gehen.‘ Das war alles! Das war das ganze Vorstellungsgespräch.“
Richard Eden, Royal-Korrespondent der Daily Mail
Diese Anekdote deckt sich laut Eden mit den Mobbing-Vorwürfen aus Meghans Palastzeit, die das Paar wiederholt bestritten hat. Auch der RadarOnline-Bericht griff die Geschichte auf.
Meghans Umfeld widerspricht
Eine Meghan nahestehende Quelle wies die Vorwürfe gegenüber Page Six entschieden zurück. Meghan und Prinz Harry hätten ihre Mitarbeiter immer mit Respekt und Professionalität behandelt. Die Behauptung, Meghan habe jemanden auf unhöfliche Weise interviewt, sei kategorisch unwahr.
Offizielle Vertreter des Herzogs und der Herzogin von Sussex reagierten laut Page Six nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Damit stehen sich anonyme Quellen und eine persönliche Quelle unversöhnlich gegenüber.
Umfrage
Lädt
Kein einziger Bewerber tritt öffentlich auf
Auffällig ist: In den Berichten tritt kein einziger namentlich genannter Bewerber an die Öffentlichkeit, der die geschilderten Gespräche persönlich erlebt haben will. Page Six veröffentlichte weder schriftliche Interviewregeln noch Unterlagen einer Personalagentur.
Auch gibt es keinen Beleg dafür, dass das Paar nach seiner Rückkehr tatsächlich Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung hat. Die Prognosen stammen ausschließlich von anonymen Quellen. AOL wies ebenfalls auf die dünne Beleglage hin.
Das deutsche Portal Promiflash griff die Geschichte am 2. September auf und fragte provokant: „Unhöflich oder frei erfunden?“
Rückkehr nach sechs Jahren
Anlass der Berichte ist die Rückkehr von Prinz Harry und Herzogin Meghan nach Großbritannien. Page Six hatte bereits am 19. August bestätigt, dass das Paar mit Prinz Archie und Prinzessin Lilibet für längere Zeit zurückkehren will. Am 26. August landete die Familie in Birmingham – sechs Jahre nach dem Megxit.
Die Familie hatte seit 2020 in Montecito im kalifornischen Santa Barbara County gelebt. An ihrem royalen Status ändert sich nichts: Harry und Meghan bleiben nicht-arbeitende Mitglieder der Königsfamilie und wollen ihre Geschäftsprojekte während des Großbritannien-Aufenthalts weiterführen. Die Kinder sollen im September eingeschult werden.
Chronologie der Rückkehr
2020
Megxit
Harry und Meghan legen ihre royalen Aufgaben nieder und ziehen nach Montecito, Kalifornien.
19. August 2026
Rückkehrpläne bestätigt
Page Six meldet, dass das Paar mit Archie und Lilibet für längere Zeit nach Großbritannien zurückkehren will.
26. August 2026
Landung in Birmingham
Die Familie landet gemeinsam mit den Kindern in Großbritannien.
1. September 2026
Bericht über Interviewregeln
Page Six veröffentlicht den Exklusivbericht über angeblich unhöfliche Bewerbungsgespräche.
2. September 2026
Promiflash greift auf
Das deutsche Portal fragt: „Unhöflich oder frei erfunden?“
Ob die Vorwürfe tatsächlich Auswirkungen auf die Personalrekrutierung der Sussexes haben, ist offen. Offizielle Stellen haben bislang keine Stellungnahme abgegeben. Sobald die Kinder im September eingeschult werden, dürfte sich zeigen, ob das Paar genügend Hauspersonal findet.