Megyn Kelly fordert Scheidung der Obamas und nennt Michelle „Soziopathin“
In ihrer Sendung „The Megyn Kelly Show“ greift die Moderatorin Michelle Obama scharf an und rät dem Ex-Präsidentenpaar zur Trennung. Auslöser sind offene Aussagen der ehemaligen First Lady über ihre Ehe.
Megyn Kelly fordert Barack und Michelle Obama öffentlich auf, sich scheiden zu lassen. In ihrer Sendung „The Megyn Kelly Show“ vom 31. August 2026 griff die Moderatorin die Ehe des ehemaligen US-Präsidenten und seiner Frau frontal an – und legte bei Michelle Obama persönlich nach.
Kellys Worte waren unmissverständlich: „Just get a divorce. The children are grown; get a divorce“, zitierte Promiflash die 55-Jährige. Ohne jegliche Belege behauptete sie zudem: „Honestly, it's very clear they don't love each other.“
Konkret nannte Kelly Michelle Obama einen „steinherzigen Soziopathen“ und einen „dampfenden Haufen Boshaftigkeit“. Barack Obama hätte dagegen „überhaupt keine Schwierigkeiten“, eine neue Partnerin zu finden, die ihn aufrichtig liebe.
Persönliche Attacke auf Michelle Obama
Ihre Abneigung machte Kelly an Michelles Reaktion auf den College-Abschied von Tochter Malia fest. Michelle habe dabei „fast nichts gefühlt“, während Barack die Tränen zurückgehalten habe. Kelly deutete Michelles Nachahmen des weinenden Barack als gezielte Demütigung: „That's unbelievable. Honestly, she's looking to humiliate him.“
Zudem warf Kelly der ehemaligen First Lady vor, sich über ihre acht Jahre im Weißen Haus beklagt zu haben – vom Bezahlen fürs Essen bis zum dreiköpfigen Glam-Team. „Sie hasst alles, soweit ich das beurteilen kann, außer ihren aktuellen Terminkalender“, fasste Kelly zusammen.
Ihre eigene Ehe mit Autor Douglas Brunt hält Kelly seit 2008 für makellos – kein einziges schlechtes Jahr. Über die Obamas urteilte sie deshalb hart: „They married the wrong people“ – sie hätten die falschen Menschen geheiratet.
Umfrage
Lädt
Michelles offene Worte als Auslöser
Auslöser für Kellys Rundumschlag waren offene Äußerungen Michelle Obamas in Podcasts. Im Jahr 2025 sprach sie in „The Diary of a CEO“ über rund zehn Ehejahre, in denen sie ihren Mann „nicht ausstehen konnte“ – eine Phase, die sie als normale Herausforderung langjähriger Paare beschrieb, an der beide erfolgreich gearbeitet hätten.
In der „IMO“-Folge mit Jon Stewart vom 26. August 2026 sagte Michelle über die erwachsenen Töchter Malia und Sasha: „I don't miss them. I don't.“ Barack habe beim College-Abschied dagegen geweint.
Kelly spielte in ihrer Sendung den Clip ab, in dem Michelle nachahmte, wie Barack die Tränen zurückhielt. Sie deutete dies als bewusste Blamage des Ex-Präsidenten und schloss daraus, dass Michelle ihren Mann nicht lieben könne.
Chronologie der Eskalation
3. Oktober 1992
Hochzeit
Barack und Michelle Obama heiraten.
2025
Offene Ehe-Worte
Michelle Obama spricht im Podcast „The Diary of a CEO“ über zehn Ehejahre, in denen sie Barack „nicht ausstehen konnte“.
26. August 2026
Aussage zu den Töchtern
In „IMO“ sagt Michelle: „I don't miss them. I don't.“ Barack hatte beim College-Abschied geweint.
31. August 2026
Scheidungsforderung
Megyn Kelly fordert in „The Megyn Kelly Show“ die Scheidung der Obamas und greift Michelle scharf an.
2. September 2026
Berichterstattung
Promiflash berichtet über Kellys Scheidungsforderung.
Dementi und Kritik an Kelly
Michelle Obama hatte Trennungsgerüchte bereits im Podcast „Work in Progress“ von Sophia Bush zurückgewiesen. Statt ihre eigenständige Terminplanung als gesunde Autonomie zu verstehen, werde sofort angenommen, „dass mein Mann und ich uns scheiden lassen“.
Kritiker werfen Kelly nun vor, Michelles ehrliche Schilderungen normaler Belastungen in einer langjährigen Ehe bösartig gegen sie zu verwenden. Zudem wird auf Kellys eigene gescheiterte erste Ehe mit Daniel Kendall verwiesen, was ihre Autorität, über fremde Ehen zu urteilen, infrage stelle.
Die Attacke ist nicht neu: Bereits wenige Wochen zuvor hatte Kelly Michelles Auftritt beim Essence Festival in New Orleans aufgegriffen und die Autorin als deprimiert, verbittert, wütend und narzisstisch bezeichnet. Barack und Michelle Obama haben sich zu Kellys jüngster Forderung bislang nicht geäußert.