Juliette Schoppmann: „Ich habe niemals einen Song ausgeschlagen“
Die DSDS-Zweite von 2003 widerspricht dem Gerücht, sie habe Dieter Bohlens Hit „Für dich“ abgelehnt. Der Song sei ihr nie angeboten worden, sagt sie im Podcast.
Mehr als 20 Jahre nach dem DSDS-Finale wehrt sich Juliette Schoppmann gegen ein Gerücht, das ihre Karriere überschattet hat: Sie habe Dieter Bohlens Hit „Für dich“ abgelehnt. Jetzt stellt die Sängerin klar – diesen Song hat sie nie ausgeschlagen, weil er ihr nie angeboten wurde.
Im Podcast „Recall – mit Senna & Bahar“ sagte die 46-Jährige, die Geschichte sei schlicht erfunden. Wie Promiflash am 2. September berichtet, wisse sie bis heute nicht, wer das Gerücht in die Welt gesetzt habe. Der Song wurde später von Yvonne Catterfeld veröffentlicht und zum großen Erfolg.
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Schon 2003, kurz nach dem Finale der ersten Staffel, machte die Version die Runde, Schoppmann habe „Für dich“ abgelehnt. Fans werteten das als Affront gegen den „Poptitan“ – die Sängerin galt schnell als undankbar. Auch der Berliner Kurier griff die Darstellung auf, sie sei jahrelang abgestempelt worden.
Klares Dementi im Podcast
Schoppmann wies die Behauptung im Podcast unmissverständlich zurück. Den Titel habe sie nicht ablehnen können, weil er ihr schlichtweg nie angeboten worden sei. Ihre Worte sprechen für sich:
„Ich habe niemals einen Song ausgeschlagen. Warum in alles in der Welt hätte ich das machen sollen? Ich weiß bis heute nicht, wer's erfunden hat. Das war wirklich so bescheuert und es macht auch gar keinen Sinn. Ich fand's einfach bekloppt, dass das so hartnäckig war.“
Juliette Schoppmann, Sängerin und DSDS-Finalistin
Die Sängerin betonte, sie habe gar keine Gelegenheit gehabt, den Titel abzulehnen. Woher die Geschichte ursprünglich stammt, sei bis heute unklar – auch nach mehr als zwei Jahrzehnten nicht.
Die Schlagzeilen, die sie trafen
Die negativen Schlagzeilen bekam vor allem Schoppmann selbst zu spüren. Sie zitierte im Podcast ironisch die damaligen Überschriften: „Der Song, der nicht gewollt wurde“, „Die Undankbare“, „Die blöde Kuh“, „Miss Größenwahn“. Die letzte Schlagzeile habe sie „auch sehr gemocht“.
Jahrelang wurde sie als „undankbar“ abgestempelt. Im Podcast beschreibt Schoppmann laut Folgenbeschreibung, wie sie das Medien-Bashing mithilfe einer Verhaltenstherapie verarbeitet habe, um den Druck der Öffentlichkeit zu heilen. Dass es zwischen Bohlen und seinen früheren Kandidaten immer wieder kriselt, zeigte zuletzt auch Mark Medlocks Abrechnung mit dem Poptitan.
Die Chronologie des Gerüchts
2003
Finale und Gerücht
Schoppmann wird Zweite hinter Alexander Klaws; kurz darauf entsteht das Gerücht, sie habe „Für dich“ abgelehnt.
2012
Tränen bei Bohlen
In „Das Supertalent“ erklärt sie, ihr Management habe den Song nie weitergeleitet; Bohlen lobt sie öffentlich.
August 2026
Podcast-Folge erscheint
Im Podcast „Recall“ widerspricht sie erneut dem Gerücht.
02.09.2026
Promiflash berichtet
Der Artikel „DSDS-Zoff: Juliette Schoppmann räumt mit Bohlen-Gerücht auf“ erscheint.
Was 2012 schon passierte
Bereits 2012 hatte Schoppmann bei einem emotionalen Wiedersehen mit Dieter Bohlen in der RTL-Show „Das Supertalent“ unter Tränen erklärt, dass ihr früheres Management den Song gar nicht an sie weitergeleitet habe. Deshalb habe sie weder entscheiden noch ausschlagen können.
„Warum sollte ich meine eigene Karriere torpedieren?“
Juliette Schoppmann, Sängerin und DSDS-Finalistin
Bohlen reagierte damals nicht mit Kritik, sondern lobte seine frühere Kandidatin als eine der besten Sängerinnen Deutschlands. Vor laufenden Kameras nahmen sich die beiden in den Arm.
Kein Zerwürfnis mit Bohlen
Mit ihren aktuellen Aussagen bekräftigt Schoppmann erneut: Ein Zerwürfnis mit Dieter Bohlen wegen des Songs hat es nie gegeben. Die vermeintliche Absage war schlicht nicht möglich.
Woher das Gerücht ursprünglich stammt, bleibt offen – die Sängerin selbst hat nie eine Absage getroffen.