Bushido und Jochen Schweizer geraten an Schulbushaltestelle aneinander
In Grünwald sind die Familien Ferchichi und Schweizer aneinandergeraten. Anna-Maria Ferchichi wirft der 15-jährigen Tochter des Unternehmers Mobbing vor, Jochen Schweizer spricht von einer Drohung durch Bushido.
Ein Nachbarschaftsstreit in Grünwald ist öffentlich eskaliert. Am Morgen des 2. September gerieten Bushido (47) und Unternehmer Jochen Schweizer (69) an einer Schulbushaltestelle aneinander. Anna-Maria Ferchichi (44) erhebt nun schwere Vorwürfe gegen Schweizers 15-jährige Tochter.
Beide Familien wohnen im Münchner Nobelvorort, ihre Kinder besuchen dieselbe Schule. Laut Ferchichi gingen ihre zwölfjährigen Zwillinge Laila und Aaliyah dort seit einem halben Jahr zur Schule, ohne Probleme – bis die Tochter von Jochen Schweizer, die eine höhere Klasse besucht, ebenfalls dazukam.
Sie wirft der 15-Jährigen vor, die Jüngeren zu schubsen und einzuschüchtern. In ihrer Instagram-Story spricht sie von fragwürdigem Verhalten und zitiert, das Mädchen habe zu Aaliyah gesagt, sie solle hinten stehen bleiben, während ein TikTok gedreht werde. Die Kinder hätten solche Angst gehabt, dass Bushido sie persönlich zur Bushaltestelle begleitet habe.
Die Vorwürfe im Detail
Konkret sagt Anna-Maria Ferchichi über die Tochter des Unternehmers:
„Deine Tochter geht in eine höhere Klasse als unsere Kinder. Und benimmt sich unseren Kindern gegenüber fragwürdig. Schubsen, zu unserer anderen Tochter sagen, sie soll hinten stehen bleiben.“
Anna-Maria Ferchichi, Ehefrau von Bushido
Damit stellt sie sich hinter ihre Töchter und attackiert zugleich den Vater. Sie wirft Schweizer vor, vor anderen Eltern Stimmung gemacht und Bushido als „hochkriminell“ bezeichnet zu haben. Ferchichi entgegnet: „Der ist nicht kriminell. Okay?! Der ist auch nicht hochkriminell.“
Schweizers Gedächtnisprotokoll
Jochen Schweizer weist die Vorwürfe zurück. In seiner ausführlichen Gegendarstellung bei t-online beschreibt er, Bushido sei gegen 8:20 Uhr nicht auf ihn, sondern sofort auf seine 15-jährige Tochter zugegangen und habe sie in einem aggressiven und einschüchternden Ton beschuldigt.
Er habe sich zwischen Bushido und seine Tochter gestellt. Bushido habe sinngemäß geäußert, man könne „auch um die Ecke gehen, um das Thema dort persönlich zu erledigen“ – was Schweizer als indirekte Drohung wertet. Ein absichtliches Schubsen habe laut Aussage seiner Tochter tatsächlich nicht stattgefunden, möglicherweise liege ein Missverständnis durch das Gedränge beim Einsteigen vor. Schweizer kritisierte: „Dass diese Angelegenheit nun öffentlich über soziale Medien ausgetragen wird, halte ich für den falschen Weg.“
So geht es weiter
Anna-Maria Ferchichi kündigte an, ihre Kinder künftig jeden Morgen und Nachmittag selbst zur Bushaltestelle zu begleiten, um zu prüfen, ob sich „der Herr Schweizer auch benimmt“. Auf das Gesprächsangebot Schweizers haben die Ferchichis laut dem Bericht über den Nachbarschaftsstreit bei ka-news bislang nicht reagiert.
Chronologie des Streits
2. September 2026
Konfrontation an der Bushaltestelle
Bushido spricht Jochen Schweizers Tochter an, Schweizer stellt sich dazwischen. Noch am selben Tag fertigt er ein Gedächtnisprotokoll an.
3. September 2026
Ferchichi geht öffentlich
Anna-Maria Ferchichi erhebt in ihrer Instagram-Story Mobbing-Vorwürfe. Stunden später veröffentlicht Schweizer seine Gegendarstellung.
4. September 2026
Medien greifen den Streit auf
t-online, ka-news und andere berichten ausführlich über die Eskalation in Grünwald.
Ob sich die Wogen in Grünwald glätten, bleibt offen. Der Konflikt zwischen den prominenten Nachbarn ist nun auch vor den Kindern nicht mehr privat.