Günther Jauch droht bei „Wer wird Millionär?“ mit Abbruch nach schwerer Frage
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Günther Jauch droht bei „Wer wird Millionär?“ mit Abbruch nach schwerer Frage

In der „Klugscheißer“-Ausgabe von „Wer wird Millionär?“ platzte Günther Jauch der Kragen: Nach zwei als zu schwer empfundenen Fragen drohte der Moderator mit dem Abbruch der Sendung. Am Ende gab es dennoch eine Gewinnerin.

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Günther Jauch (70) hat in der „Klugscheißer“-Ausgabe von „Wer wird Millionär?“ am Mittwochabend mit dem Abbruch der Sendung gedroht – nachdem gleich zwei Aufgaben als zu schwer empfunden wurden. Der Moderator wirkte sichtlich genervt, wie der Bericht von n-tv über die schwere Frage zeigt.

Zunächst scheiterte Kandidat Constantin Wurch (42) aus Waltrop bei Dortmund an der 2.000-Euro-Frage. Gefragt war, welches Wort laut Duden sowohl „sehr groß“ als auch „absolut“ bedeuten kann. Zur Auswahl standen „hell“, „dunkel“, „laut“ und „leise“.

Der Kandidat gestand: „Da stehe ich jetzt etwas auf dem Schlauch.“ Auch Jauch räumte später ein, bei dieser Wortbedeutung „ein Brett vorm Kopf“ gehabt zu haben. Wurch zog den Publikumsjoker – doch das Publikum lag daneben: 64 Prozent stimmten für „dunkel“.

Constantin Wurch vertraute der Mehrheit und loggte die falsche Antwort ein. Richtig gewesen wäre „hell“, etwa in Wendungen wie „heller Wahnsinn“ oder „in heller Aufregung“. Der Kandidat fiel damit auf 500 Euro zurück. Jauch kommentierte sichtlich irritiert: „Ich finde das hart.“

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Auswahlfrage bringt Jauch auf die Palme

Unmittelbar darauf folgte die nächste Stolperfalle: die Auswahlfrage für den nächsten Kandidaten. Sie lautete: „Gehen Sie als Kuh, Hündin, Sau und Ente in den folgenden Begriffen buchstäblich auf Partnersuche!“ Zur Wahl standen: A) Blutsbrüder, B) Leberkäse, C) Winterpelz und D) Meerestiere.

Gesucht waren versteckte männliche Tierbezeichnungen – „Stier“ in „Meerestiere“, „Rüde“ in „Blutsbrüder“, „Eber“ in „Leberkäse“ und „Erpel“ in „Winterpelz“. Angesichts des Zeitlimits von 20 Sekunden platzte es aus Jauch heraus: „Hä? Leute, was ist denn hier los?“ Er ergänzte: „Das kann keiner in 20 Sekunden hinbekommen.“ Tatsächlich scheiterte die Runde, und eine zweite Auswahlfrage wurde nötig.

Der Moderator schlug daraufhin im Scherz vor, die Sendung in „Wer gewinnt hier im Ausnahmefall 100 Euro?“ umzubenennen.

Wenn jetzt noch mal so etwas kommt, brechen wir die Sendung ab.
Günther Jauch, Moderator

Er kündigte an, die Kandidaten in diesem Fall einfach aus den Geldkoffern im Studio auszuzahlen. Mit Galgenhumor kommentierte Jauch zudem: „Ich befinde mich in dunkelster Aufregung.“

Versöhnliches Ende

Versöhnlicher endete die Ausgabe dennoch: Kandidatin Carolin Schönknecht-Albinus erspielte 125.000 Euro und war damit die bis dahin erfolgreichste Teilnehmerin der Woche.

Für Jauch selbst dürfte der Abend trotzdem lukrativ gewesen sein – laut einem Bericht über seine Gage verdient er pro Ausgabe eine sechsstellige Summe.

Ob die restlichen Ausgaben der 3-Millionen-Euro-Woche ähnlich harte Fragen bereithalten, bleibt offen. Sicher ist: Jauch bleibt bei seiner Drohung – zumindest bis zur nächsten schweren Frage.