Oliver Pocher (48) veröffentlicht in seinem Podcast „Patchwork Boys“ erstmals Details aus dem Ehevertrag mit Amira Aly (33) und wirft ihr vor, ihre Ausgaben für die gemeinsamen Kinder unnötig zu betonen. Amira hat bislang nicht reagiert.
Oliver Pocher (48) rechnet in seinem Podcast „Patchwork Boys“ erneut mit Ex-Frau Amira Aly (33) ab. Auslöser ist eine Aussage der Moderatorin über das Kinderzimmer im Haus – doch der Comedian geht weit darüber hinaus und legt erstmals Details aus dem Ehevertrag offen.
Amira hatte in ihrem neuen Podcast „Amira + 1“ erzählt, dass sie das Kinderzimmer selbst bezahlt und eingerichtet habe, die Söhne aber immer von „Papas Haus“ sprächen. Für Pocher ist das keine besondere Leistung: „Ich finde es durchaus legitim, wenn man in einem Bereich ist, dass du sechsstellig im Monat verdienst, dass du für dein eigenes Kind ein Kinderzimmer mit einrichtest und bezahlst.“
„Das überhaupt zu erwähnen, ist so wahnsinnig uncool.“
Oliver Pocher, Comedian & Podcaster
Wie die Promiflash-Meldung zu Pochers Kinderkosten-Kritik zeigt, hält er Amiras Erwähnung für taktlos. Er weist außerdem darauf hin, dass er das komplette Haus gebaut und finanziert habe. Amira spreche oft über ihre Kosten für Kinderkleidung, seine Ausgaben für gemeinsame Urlaube würden dagegen nie gewürdigt, weil Reisen als „Spaß“ gälten.
Ehevertrag: Pocher nennt konkrete Zahlen
Noch brisanter wird es beim Thema Ehevertrag. Pocher widerspricht Amiras Darstellung, sie sei fast genötigt worden zu unterschreiben. „Amira hat einen Ehevertrag bekommen, der sowas von fair gewesen ist“, sagt er. Wie der Berliner Kurier über die Ehevertrags-Details berichtet, sei der Vertrag sieben Jahre alt und zu einer Zeit entstanden, als Amira mit dem ersten Sohn schwanger war.
Erstmals legt Pocher Zahlen offen: Im Trennungsfall hätte Amira monatlich rund 2.500 Euro erhalten, bis das jüngste gemeinsame Kind eingeschult ist. Dazu seien eine Wohnung und 50.000 Euro Startkapital für ein eigenes Unternehmen vorgesehen gewesen – plus Rentenausgleich und weitere Leistungen.
„Als Millionärin rausgegangen“
Pocher zieht ein provokantes Fazit: Amira sei mit rund 2.500 Euro Monatsverdienst in die Ehe gestartet und habe durch die während der Ehe aufgebaute Reichweite am Ende als Millionärin dagestanden.
„Komischerweise am Ende der Ehe habe ich gar nichts bekommen. Nichts. Amira ist aus 2.500 Euro als Millionärin – sowohl bei Social Media als auch monetär – rausgegangen und hat aus Dankbarkeit, weil es ihr komplett egal ist – noch Geld obendrauf bekommen.“
Oliver Pocher, Comedian & Podcaster
Gemeint sind die beruflichen Standbeine und die große Social-Media-Reichweite, die sich Amira nach Pochers Darstellung während und nach der Ehe aufgebaut hat. Er selbst habe „gar nichts bekommen“.
Lombardi mahnt: Nicht ständig aufrechnen
Pietro Lombardi (34) ergreift ebenfalls das Wort. Er hält es für kritisch, ständig gegeneinander aufzuwiegen, wer was bezahlt habe. Im weiteren Verlauf lobt er Pocher als Vater, der regelmäßig allein mit dem Nachwuchs verreise: „Du machst das noch mal drei, vier Schippen besser als ich.“
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Chronologie: Ehe, Trennung und Podcast-Krieg
Ehe, Trennung und Podcast-Krieg
2019
Heirat und Ehevertrag
Oliver Pocher und Amira Aly heiraten; Amira ist mit dem ersten gemeinsamen Sohn schwanger, als der Vertrag aufgesetzt wird.
2021
Gemeinsamer Podcast
Beide bezeichnen den Ehevertrag in ihrem damaligen Podcast als fair.
August 2023
Trennung bekannt
Oliver Pocher und Amira Aly geben ihre Trennung bekannt.
2024
Scheidung
Die Ehe wird offiziell geschieden; Amira verzichtet auf Unterhalt für sich selbst.
August 2026
Neuer Podcast „Amira + 1“
Amira Aly startet bei Podimo ihren eigenen Podcast und spricht über Kinderzimmer und Eheverträge.
4. September 2026
Pochers Podcast-Abrechnung
In „Patchwork Boys“ legt Pocher erstmals Zahlen aus dem Ehevertrag offen und kritisiert Amiras Aussagen.
Eine Reaktion Amiras auf die Schilderungen ihres Ex-Mannes stand bislang aus. Ob die von Pocher genannten Regelungen nach der Trennung tatsächlich griffen, ist unklar – der Vertrag selbst ist öffentlich nicht einsehbar.