Alexander Hold kehrt zu Sat.1 zurück – 50 neue Fälle noch 2026
Nach 13 Jahren TV-Pause kehrt Alexander Hold als Richter zu Sat.1 zurück. 50 neue Folgen plus ein Primetime-Spezial werden produziert – während der 64-Jährige parallel Vizepräsident des Bayerischen Landtags bleibt. Die Ausstrahlung ist noch für 2026 geplant.
Nach 13 Jahren TV-Pause kehrt Alexander Hold (64) zu Sat.1 zurück – und bringt eine ungewöhnliche Doppelrolle mit: Er bleibt Vizepräsident des Bayerischen Landtags, während er wieder als TV-Richter über fiktive Fälle entscheidet.
Die erste Klappe fiel bereits am 26. August 2026 in den Bavaria Studios. Am 4. September 2026 bestätigte Sat.1 den Drehstart offiziell, wie dieser Bericht über den Drehstart festhält. Produziert werden zunächst 50 reguläre Folgen plus ein Primetime-Spezial, verantwortlich ist erneut filmpool entertainment. Einen konkreten Sendetermin nennt der Sender nicht, kündigt die Ausstrahlung aber noch für 2026 an.
Dass Hold zurückkehrt, hatte Sat.1 bereits im Sommer angekündigt. Damals sprach der 64-Jährige auch über seine Gesundheit – Bericht über Rückkehr und Krebs-Update.
Vom TV-Richter zum Landtagsvizepräsidenten
Zwischen 2001 und 2013 verhandelte Hold in seiner Originalshow insgesamt 2.038 fiktive Fälle und wurde zu einem der bekanntesten TV-Richter Deutschlands. Nach dem Ende der Sendung lief das Spin-off „Im Namen der Gerechtigkeit – Wir kämpfen für Sie!“ noch bis Juni 2016, exakt 457 Folgen.
Parallel begann seine politische Karriere: 2008 wurde er auf der Liste der Freien Wähler in den Stadtrat von Kempten gewählt. Seit November 2018 sitzt er im Bayerischen Landtag und ist einer von dessen Vizepräsidenten.
Alexander Holds Weg zurück ins TV
2001 – 2013
Originalshow bei Sat.1
Alexander Hold verhandelt in 2.038 fiktiven Fällen und wird zum TV-Star.
2008
Einzug in den Stadtrat
Hold wird auf der Liste der Freien Wähler in den Stadtrat von Kempten gewählt.
November 2018
Landtagsvizepräsident
Hold wird Mitglied des Bayerischen Landtags und später einer seiner Vizepräsidenten.
23. Februar 2026
Wiederholungen im Hauptprogramm
Sat.1 zeigt montags bis freitags wieder fünf alte Folgen am Stück.
Sommer 2026
Comeback-Ankündigung
ProSiebenSat.1 verkündet bei der Programmpräsentation die Rückkehr von Hold.
26. August 2026
Erste Klappe
In den Bavaria Studios beginnen die Dreharbeiten zu den neuen Folgen.
4. September 2026
Offizieller Drehstart
Sat.1 bestätigt den Produktionsstart und kündigt die Ausstrahlung noch für 2026 an.
Hold nennt Comeback „perfekten Ferienjob“
Seine Rückkehr begründet Hold auch mit dem veränderten TV-Markt: RTL feiert mit „Barbara Salesch – Das Strafgericht“ und „Ulrich Wetzel – Das Strafgericht“ große Erfolge, während die alten „Richter Alexander Hold“-Folgen bei Sat.1 hohe Marktanteile erzielen. Der Sender zeigt inzwischen fünf Episoden am Stück.
Die Dreharbeiten finden in der sitzungsfreien Zeit des Landtags statt. Sein politisches Mandat will Hold davon ausdrücklich unberührt lassen.
„Die Dreharbeiten während der sitzungsfreien Zeit des Landtags sind für mich der perfekte Ferienjob - mein Engagement im Bayerischen Landtag bleibt dadurch unberührt. Die Vorfreude des ganzen Teams auf den Dreh war riesig.“
Alexander Hold, Vizepräsident des Bayerischen Landtags
Mit der Aussage begegnet der 64-Jährige der naheliegenden Frage, ob ein Landtagsvizepräsident überhaupt Zeit für eine tägliche Gerichtsshow hat.
Konkurrenzdruck und alte Erfolge
Für Sat.1 ist das Comeback auch eine Reaktion auf die Konkurrenz: Barbara Salesch, einst selbst bei Sat.1, ist seit 2022 wieder regelmäßig bei RTL zu sehen. Zusammen mit Ulrich Wetzel hat sie das Genre der Gerichtsshows im Nachmittagsprogramm neu belebt.
Die alten Folgen von „Richter Alexander Hold“ laufen seit 2013 auf Sat.1 Gold, seit dem 23. Februar 2026 zeigt Sat.1 sie zudem wieder im Hauptprogramm – mit erstaunlich hohen Marktanteilen.
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Sendetermin weiter offen
Einen konkreten Ausstrahlungstermin für die neuen Folgen und das Primetime-Spezial hat Sat.1 bislang nicht genannt. Offiziell heißt es lediglich „noch in diesem Jahr“.
Für Alexander Hold bedeutet die Rückkehr nicht das Ende seiner politischen Arbeit. Er will beides weiterführen – solange die Dreharbeiten in die Ferien des Landtags passen. Ob die neuen Fälle an die Quoten der Wiederholungen anknüpfen, entscheidet sich bei der Ausstrahlung.