Maisie Williams nennt die Zeit nach „Game of Thrones“ die Hölle
Im Guardian spricht die Schauspielerin offen über die Zeit nach dem Serienende – und den Wendepunkt, der sie seit 2023 wieder glücklich macht. Nun kehrt sie an der Seite von Sandra Bullock und Nicole Kidman ins Kino zurück.
Für Maisie Williams (29) war das Ende von „Game of Thrones“ kein Befreiungsschlag, sondern der Beginn einer tiefen Krise. In einem am 6. September 2026 veröffentlichten Guardian-Interview über ihre schwierige Zeit sagt die Schauspielerin: „Die erste Hälfte meiner Zwanziger war einfach die Hölle.“
Zwölf Jahre lang hatte Williams die Rolle der Arya Stark gespielt, seit sie 2011 als Zwölfjährige gecastet wurde. Als die Serie 2019 endete, wusste sie eigenen Angaben zufolge nicht, was sie als Nächstes tun sollte. Im Interview sagt sie: „Ich brauchte einfach eine Pause, um ehrlich zu sein.“
Maisie Williams' Weg
1997
Geboren
Maisie Williams kommt zur Welt.
2011
Durchbruch
Mit zwölf Jahren wird sie als Arya Stark in „Game of Thrones“ gecastet.
2019
Serienende
„Game of Thrones“ endet; Williams stürzt in eine Orientierungskrise.
2022
Offene Worte
Im Podcast „Diary of a CEO“ spricht sie über ihre schwierige Kindheit.
2023
Wendepunkt
Sie zieht aus London weg, sieht ihre Freunde wieder und wählt sich selbst.
2026-09-06
Das Interview
Williams nennt die erste Hälfte ihrer Zwanziger „die Hölle“.
2026-09-10
Kinostart
„Zauberhafte Schwestern 2“ läuft in den Kinos an.
Was die Zeit so schwer machte
Neben dem abrupten Ende ihrer Serienrolle nennt Williams eine „verspätete, unangenehme Teenagerphase“ als Auslöser. Auch die Covid-Pandemie und ein Branchenstreik hätten die Zeit zusätzlich belastet, heißt es im Guardian.
„Ich brauchte einfach eine Pause, um ehrlich zu sein. Und dann hat es auch mit einer verspäteten, unangenehmen Teenagerphase zu tun und damit, viele Dinge zu klären, von denen ich das Gefühl hatte, dass ich sie vielleicht nicht viel früher hätte bewältigen können.“
Maisie Williams, Schauspielerin
Zuvor hatte sie 2022 im Podcast „Diary of a CEO“ erstmals öffentlich über ihre schwierige Kindheit gesprochen: getrennte Eltern, abwesender Vater, Schlafprobleme. Im aktuellen Interview sagt sie, dass sie deshalb Arya Starks Wut und Angst so glaubhaft spielen konnte.
Die Wende 2023
Seit 2023 geht es ihr besser. „Ich habe angefangen, meine Freunde wiederzusehen“, sagt sie. Außerdem zog sie aus London weg, lebte allein und war wieder mit ihrem Hund zusammen. Sie habe begonnen, sich selbst zu wählen.
Ob die Trennung von ihrem langjährigen Partner, dem Modedesigner Reuben Selby, den Anstoß gab, lässt Williams offen. Die Beziehung endete 2023. Sie betont nur, sie habe sich „selbst gewählt“.
Rückkehr mit „Zauberhafte Schwestern 2“
Anlass des Interviews ist die Kinofortsetzung „Zauberhafte Schwestern 2“, die am 10. September 2026 startet. Williams spielt darin Antonia, die jüngste Tochter von Sandra Bullocks (62) Figur Sally Owens. Joey King verkörpert die ältere Tochter Kylie, Regie führt Susanne Bier.
Am Set fühlte sich Williams angesichts von Bullock und Nicole Kidman (59) wie vor „echten Filmstars aus einer Zeit, die uns gerade entgleitet“. Die beiden hätten den jüngeren Kolleginnen Lebensweisheiten mitgegeben – etwa, dass es ein Trugschluss sei, mit dem Ex-Partner befreundet zu sein. Auf die Nachfrage, wer das gesagt habe, antwortete Williams ausweichend: „Das haben wir alle gesagt!“
Neues Leben und neues Glück
Ihr Alltag besteht heute aus „viel Ruhe, viel Lesen und Schreiben, Yoga, Laufen, Sport, Schwimmen, Radfahren und mit dem Hund spazieren gehen“, sagt Williams. Außerdem sei sie sehr glücklich verliebt, nennt aber keine Details zu ihrem neuen Partner.
Als Lebensmotto zitiert sie sinngemäß die „Sex and the City“-Schauspielerin Kim Cattrall.
„Ich möchte nirgendwo sein, nicht einmal für eine Stunde, wo ich mich nicht amüsiere.“