Florian Silbereisen überrascht beim 35. Brings-Jubiläum vor dem Kölner Dom
Florian Silbereisen fuhr nach der Goldenen Henne die Nacht durch und stand plötzlich beim Gratis-Jubiläumskonzert der Kölner Band Brings auf der Bühne. Auch Stefan Raab überraschte die 5.000 Fans vor dem Dom.
Es war kurz nach Mitternacht, als Florian Silbereisen (45) von der Bühne der Goldenen Henne stieg. Statt ins Bett fuhr der Schlagerstar direkt nach Köln. Am Samstagabend stand er dann plötzlich auf dem Roncalliplatz vor dem Dom – als Überraschungsgast beim 35-jährigen Jubiläumskonzert der Kölner Band Brings.
Rund 5.000 Fans feierten die kostenlose Geburtstagsparty. Brings spielte Hits wie „Su lang mer noch am Lääve sin“ und „Superjeilezick“. Mitten im Set tauchte Silbereisen auf und griff zum Akkordeon, wie der Bericht über Silbereisens Überraschungsauftritt zeigt.
Auf Instagram hatte Silbereisen zuvor geschrieben: „Geschafft! Wir waren pünktlich zum Soundcheck vor Ort. Gleich nach der ‚Goldenen Henne‘ sind wir in der Nacht losgefahren. Ich bin zwar noch ein bisschen müde, aber freue mich auf den Überraschungsauftritt heute Abend …“ Die Band kommentierte später mit Herz-Emoji und bedankte sich für die Aktion.
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Silbereisens lange Verbindung zu Brings
Die Freundschaft reicht weit zurück. Peter Brings (61) zählt auf, wie oft Silbereisen schon dabei war.
„Florian war bei unserem 10-jährigen Jubiläum dabei, dann bei unserem 20. Bei dem 25. Und auch heute spielt er mit uns.“
Peter Brings, Frontmann der Band Brings
Brings sind Stammgäste in Silbereisens TV-Shows. Stephan Brings betonte, dass Songs wie „Kölsche Jung“ dank dieser Auftritte überregional bekannt wurden. Dass nicht alle Schlagerkollegen solche Chancen bekommen, zeigt der Fall von Bata Illic, der vergebens auf eine Einladung wartet.
Auch Stefan Raab und Cat Ballou sorgen für Überraschungen
Nicht nur Silbereisen brachte die Menge zum Jubeln. Entertainer Stefan Raab kam mit seiner Ukulele auf die Bühne und sang gemeinsam mit Peter Brings „Superjeilezick“. Später kehrte er im Köln-Trikot zurück und stimmte die kölsche AC/DC-Umdichtung „Heimweh nach Kölle“ an – eine Liebeserklärung an den 1. FC Köln. Das berichtet der Bericht über die Überraschungsgäste beim Gratis-Konzert.
Zuvor hatte Drag-Künstlerin Julie Voyage gemeinsam mit der Band den Klassiker „Nur nicht aus Liebe weinen“ gesungen. Die Band zeigte ein Schild mit der Aufschrift „Liebe gewinnt“.
Als Zugabe kündigte Peter Brings die Kölner Band Cat Ballou an: „Wir sind im Sommer fette Freunde geworden.“ Gemeinsam spielten sie den Song „Immer för immer“.
Spendenaktion und klare politische Ansage
Das Jubiläumskonzert stand auch im Zeichen des guten Zwecks. Gemeinsam mit den Fans sammelte Brings Spenden für das RTL-Kinderhaus am Kölnberg – per QR-Code auf den Tickets sowie über den gesamten Erlös aus dem Fanartikel-Verkauf.
Zudem nutzte die Band die Bühne für eine politische Botschaft. Der Brings-Gitarrist rief auf der Bühne: „Wir sind die Opas gegen scheiß Nazis.“
Für Peter Brings war der Auftritt an diesem Abend mehr als ein Konzert.
„Vor dem Dom zu spielen, ist natürlich für jede kölsche Band so etwas wie ein kleiner Ritterschlag.“
Peter Brings, Frontmann der Band Brings
Die Band hatte dort bereits zweimal gemeinsam mit dem Beethoven-Orchester gespielt, trat nun aber erstmals als Band vor dem Wahrzeichen auf.
35 Jahre Brings – die wichtigsten Stationen
Brings wurde 1990 gegründet; das erste Album „Zwei Zoote Minsche“ erschien 1991. Hier ein Rückblick.
Chronologie
1990
Gründung der Band Brings
Die Brüder Peter und Stephan Brings gründen die Kölner Band.
2000
Durchbruch mit Superjeilezick
Brings landen mit „Superjeilezick“ ihren bis dahin größten Hit.
2026-09-04
Silbereisen moderiert Goldene Henne
Florian Silbereisen moderiert mit Esther Sedlaczek die Goldene Henne in Leipzig und fährt anschließend die Nacht durch nach Köln.
2026-09-05
35-jähriges Jubiläum
Brings feiert mit Gratis-Konzert vor dem Kölner Dom; Silbereisen und Stefan Raab treten als Überraschungsgäste auf.
Ob Silbereisen auch zum 40. Jubiläum wiederkommt, blieb offen – doch nach dieser Nacht dürfte niemand daran zweifeln.