Helene Fischer gewinnt ihre neunte Goldene Henne in Leipzig
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Ehrungen

Helene Fischer gewinnt ihre neunte Goldene Henne in Leipzig

Bei der 32. Goldenen Henne in Leipzig gewinnt Helene Fischer ihre neunte Trophäe und baut ihren Rekord aus. Den emotionalsten Moment des Abends liefert Armin Mueller-Stahl (95).

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Helene Fischer (42) hat ihren eigenen Rekord ausgebaut: Die Sängerin gewann am Freitagabend in der Leipziger Messe ihre neunte Goldene Henne – so viele wie niemand sonst.

Zum 32. Mal wurde der Publikumspreis verliehen, der seit 1995 an Helga „Henne“ Hahnemann erinnert. Erstmals führten Esther Sedlaczek und Florian Silbereisen gemeinsam durch den Abend; rund 4.500 Gäste waren angekündigt – wie die GALA-Berichterstattung zur Goldenen Henne meldet. Hinter dem Preis stehen MDR und „SuperIllu“ in Zusammenarbeit mit NDR, BR und rbb.

Die Publikumspreise

In der Kategorie „Film & Fernsehen“ gewann Hape Kerkeling (61). Die Laudatio hielt Comedienne Tahnee (34). Als „Entertainment“-Preisträger wurde Felix Lobrecht ausgezeichnet – für ihn war es die erste Goldene Henne überhaupt. Den Sportpreis erhielten die Eiskunstlauf-Weltmeister Minerva Hase und Nikita Volodin; die Laudatio hielt Moderatorin Esther Sedlaczek selbst.

Den Musikpreis sicherte sich Unheilig bzw. deren Sänger „Der Graf“, dem Florian Silbereisen die Trophäe persönlich überreichte. Der Graf zeigte sich ergriffen: „Ich bin wirklich überwältigt“, sagte er in seiner Dankesrede.

Helene Fischer bricht eigenen Rekord

Helene Fischer nahm den Ehrenpreis „Millennium Entertainment“ entgegen. Wie BILD über den Rekord der Sängerin berichtet, war es ihre neunte Goldene Henne – so oft hat den Preis bisher niemand sonst bekommen; sie baute damit ihren eigenen Rekord aus.

In seiner Laudatio witzelte Hape Kerkeling:

Seit 20 Jahren verfolgen wir nahezu atemlos deine atemberaubende Karriere. Und immer wieder reiben wir uns die Augen bei deinen Konzerten. Und das liegt nicht nur am Trockeneis-Nebel.
Hape Kerkeling, Entertainer und Laudator

Nach der Ehrung performte Fischer ganz in Schwarz und schulterfrei ihren aktuellen Hit „Heute Nacht“, der zuvor einen Allzeit-Rekord aufgestellt hatte, und präsentierte anschließend – pünktlich zum Veröffentlichungstermin – ihre neue Single „An meiner Seite“ erstmals live.

Ihren Fans versprach sie: „Ich werde das noch ganz, ganz lange machen, wenn ihr das wollt.“

Armin Mueller-Stahl stiehlt allen die Show

Für sein Lebenswerk geehrt wurde Schauspieler, Musiker und Maler Armin Mueller-Stahl (95). Die Laudatio hielt Iris Berben, die ihren Kollegen als „Freund“ würdigte. Mueller-Stahl nahm die Auszeichnung persönlich entgegen und brachte den Saal mit seinen Sprüchen zum Lachen:

Nebenbei gesagt, bin ich ja schon mehrmals für mein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Immer zu früh.
Armin Mueller-Stahl, Schauspieler und Lebenswerk-Preisträger

Und er legte nach: „Und noch bleibe ich hier.“ Im Publikum erhoben sich alle; Mueller-Stahl kommentierte: „Sie können sich wieder hinsetzen. So spannend bin ich nun auch wieder nicht“ sowie „Da komme ich auf meine alten Tage noch zu ungeahntem Ruhm.“

Weitere Preisträger und Showacts

Den Ehrenpreis „Musik International“ bekamen die britische Band Take That, die Laudatio hielt Michael Patrick Kelly. Udo Lindenberg erhielt die Goldene Henne in der Kategorie „Musik National“. Als „Fernseh-Event“ wurde die Serie „Babylon Berlin“ ausgezeichnet; Liv Lisa Fries, Volker Bruch und Regisseur Tom Tykwer nahmen den Preis entgegen.

Die Titel „Helden des Alltags“ erhielten Majeed Yarim, der bei der Amokfahrt in Leipzig im Mai als Ersthelfer eingeschritten war, sowie ASB-Sanitäter. Der Ehrenpreis „Ehrenamt“ ging an den Tierschutzverein Berlin; in der Kategorie „Charity“ wurde der Verein Leuchtturm e.V. aus Greifswald ausgezeichnet.

Das Showprogramm war dicht besetzt: Peter Maffay und Johannes Oerding stellten ihr neues gemeinsames Duett vor; außerdem traten unter anderem Unheilig, Michael Schulte, Annett Louisan, Kerstin Ott, Till Brönner und Florian Künstler auf.

Der rote Teppich war ab 18 Uhr geöffnet; zu den Gästen zählten unter anderem Kerstin Ott, Hape Kerkeling, Sarah Wiener, Felix Lobrecht, Olaf Schubert, Der Graf und Take That.