Robert Pattinson erklärt, wie ihm sein Baby vier Filme ermöglichte
Bild: KI-generiert
Venedig-Premiere

Robert Pattinson erklärt, wie ihm sein Baby vier Filme ermöglichte

Bei den 83. Filmfestspielen in Venedig feierte Robert Pattinsons ‚Primetime‘ Weltpremiere. Dort erklärte er, wie ihm die Geburt seiner Tochter zu vier Filmen verhalf – und wie er auf die Kritik von Chris Hansen reagiert.

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Robert Pattinson (40) feierte am Samstag, 5. September 2026, im Sala Grande die Weltpremiere seines Films „Primetime“. Das Publikum feierte den Film mit einer rund siebenminütigen Standing Ovation, wie der Premierenbericht von Variety zur Ovation festhält.

An seiner Seite war Suki Waterhouse (34), die nach dem Abspann applaudierte und ihn küsste. Draußen vor dem Palazzo del Cinema riefen Fans „Robert! Robert! Robert!“, während Pattinson Autogramme schrieb. Auch Phoebe Bridgers, Skyler Gisondo und Merritt Wever liefen über den roten Teppich.

Bei der Pressekonferenz ging es vor allem um sein enormes Arbeitspensum: Pattinson drehte in kurzer Zeit vier Filme – „The Drama“, „Die Odyssee“, „Primetime“ und „Dune: Part Three“ – und steht aktuell für „The Batman: Part II“ vor der Kamera.

Baby als Zeitgeschenk

Der Grund für das hohe Pensum liegt im Privaten: 2024 wurden Pattinson und seine Partnerin Suki Waterhouse Eltern eines Mädchens. Laut dem Bericht von RP Online über den Baby-Trick half ihm das Baby, den Fokus zu behalten.

Ich hatte gerade auch ein Baby bekommen. Da hatte ich irgendwie keine Lust, abends auszugehen. Plötzlich hatte ich also doppelt so viel Zeit für alles Mögliche, was sehr, sehr hilfreich ist.
Robert Pattinson, Schauspieler

Auch die Projekte selbst seien ein Privileg: „Diese Projekte sind einfach ein unglaubliches Privileg. Ich wäre am Boden zerstört gewesen, wenn ich auch nur eines davon hätte fallen lassen müssen.“ Allerdings räumte er ein, dass die Rollen bei den Back-to-back-Drehs zu verschwimmen begannen.

Hansen kritisiert seine Rolle

Chris Hansen, der echte „To Catch a Predator“-Host, war nicht in die Produktion eingebunden. Er sagte, er habe den Film noch nicht gesehen, weil er eine Geheimhaltungsvereinbarung von A24 nicht unterzeichnet habe. Den Trailer nannte er „overly dramatic“.

Er sagt Dinge, die ich nie gesagt habe, und tut Dinge, die ich nie getan habe – so bin ich nicht. Ich bin ein netter Kerl, außer wenn es um Kriminelle und Straftäter geht.
Chris Hansen, TV-Journalist und „To Catch a Predator“-Host

Hansen hatte zuvor erklärt, er habe sich jahrelang Denis Leary als Besetzung vorgestellt. Er schloss eine Klage nicht aus und will den Film ab dem 25. September im Kino sehen.

Pattinson reagierte gelassen: „Natürlich hoffe ich, dass ihm der Film gefällt.“ Die Inspiration durch Hansens Figur sei „eine Art Kompliment“; dessen Präsenz beschrieb er als magnetisch.

Bei Batman endet das Multitasking

Aktuell steht Pattinson in London für „The Batman: Part II“ vor der Kamera. Für diese Rolle will er Pause von Parallelprojekten: „Ich werde auf keinen Fall mehrere Projekte gleichzeitig machen, während ich an ‚Batman‘ arbeite. Das ist unmöglich.“

Schon bei den Back-to-back-Drehs verschwammen die Rollen: „Ich kann definitiv ein kleines bisschen Chris Hansen in ‚Die Odyssee‘ hören, wenn ich es anschaue. Denn es war buchstäblich nur ein paar Stunden später.“

Am 25. September startet „Primetime“ in den US-Kinos. Dann wird sich zeigen, ob Chris Hansen seine Meinung nach dem Kinobesuch ändert.